Juli 2006 Archives

Hybridität, die fröhlichen Patchworkidentitäten, sind das Zauberwort der Stunde. Klingt schön: Nach dem Verbindenden der Kulturen, dem freien Spiel der gebrochenen Identitäten. taz, Jänner 2005

Für unser Land!?

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This land ist your land - ohne sozialen Patriotismus ist ein inklusiver Wohlfahrtsstaat schlicht unvorstellbar. taz, Jänner 2004

Ödniss Sozialdemokratie

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Die SPÖ geht demonstrativ zuversichtlich ins Superwahljahr 2004. In Wahrheit steht sie freilich nicht viel besser da als vor einem Jahr. Jänner 2004.

Der nette Doktor Dean

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USA. In einem Vorwahlmarathon werden Amerikas Demokraten ab kommender Woche ermitteln, wer im November gegen George W. Bush antritt. Überraschender Favorit ist der kautzige Linksliberale Howard Dean. Jänner 2004.

 

Philosophie des Terrors.

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Osama & seine Freunde. Der Islamismus sei die neue totalitäre Bedrohung, heißt es. Jedenfalls ist es an der Zeit, sich mit der Gedankenwelt seiner Vordenker intensiver vertraut zu machen. Die sind keine frömmelnden Mullahs, sondern brillante Köpfe. Falter, taz, Jänner 2004

Gott der Waren

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Ist der Kapitalismus eine Religion? Das Publikum jedenfalls glaubt an ihn und treibt den Götzenkult. Ein Sammelband fragt, was das zu bedeuten hat. taz, Februar 2004

Boulevard Biomacht

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Im dritten Band der Schriften und Reden Michel Foucaults kann man dem Pariser Gelehrten beim Denken zusehen - und beim Erfinden jener Begriffe, ohne die heute kein sozialphilosophischer Diskurs mehr auskommt. Falter, taz, februar 2004

 

Ein paar Tage im April '71...

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Live auf allen Kanälen, Schulter an Schulter mit John Lennon, für Nixons Leute ein gefährlicher junger Demagoge: Im Frühjahr 1971 war John F. Kerry schlagartig zu einer nationalen amerikanischen Figur mit Pop-Star-Aura geworden. Die Geschichte von ein paar Tagen, die den Mann prägten, der George W. Bush schlagen will. März 2004.

 

Gerechtigkeit für Wolfowitz?

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Die Neokonservativen hatten Recht und Unrecht zugleich. Ihr "demokratischer Expansionismus" hat die richtigen Fragen aufgeworfen, ihr imperialer Gestus einen produktiven Umgang mit der Situation verhindert. Wie realistisch ist die "Modernisierung Arabiens" nun, one year after? März 2004

 

Gerechtigkeit für Wolfowitz?

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Die Neokonservativen hatten Recht und Unrecht zugleich. Ihr "demokratischer Expansionismus" hat die richtigen Fragen aufgeworfen, ihr imperialer Gestus einen produktiven Umgang mit der Situation verhindert. Wie realistisch ist die "Modernisierung Arabiens" nun, one year after? März 2004

 

Der Krieg der Köpfe

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Osama & Freunde. Der unorthodoxe linke US-Essayist Paul Berman fordert in einer wuchtigen Streitschrift, die totalitäre Bedrohung durch den Islamismus ernst zu nehmen. John Gray langweilt dafür mit einem Essay über die "Geburt al-Qaidas aus dem Geist der Moderne". Falter, taz März 2004.

Das McKinsey-Syndrom

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Gefühlszombies, die ihren eigenen Geschäftsbericht leben. Das Feindbild der "globalisierten Eliten" ist groß im Kommen. Falter März, 2004

 

Der Tod, der geliebte

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Wie der Djihadismus zu einer Terrorreligion wurde, die vom Triumph des Todes über das Leben träumt. Eine kurze Kulturgeschichte der al Kaida. Falter, April 2004

Das Kapital. Eine Rezension

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Wie der Kommerz in alle Poren dringt. Schwierig, aber noch immer faszinierend und von erstaunlicher Aktualität: "Das Kapital" von Karl Marx. Eine Rezension für den "Fluter", die Online-Zeitung der deutschen "bundeszentrale für politische bildung". April 2004

Ein Ausblick auf das Jahr 2029

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Aus Anlass des 25. Geburtstags der taz - eine kleine Utopie 25 Jahre nach vorne: Die Vereinten Nationen haben eine große Karriere gemacht - der Sicherheitsrat fungiert als effektive Weltregierung. Aber er muss sich endlich selbst Legitimität schaffen und aufhören, auf längst anachronistischen politischen Einheiten zu ruhen. taz, April 2004

Realitätsverlust und Entrückung

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Die Kärntner Koalition ist schlimm. Noch schlimmer ist aber das politische Missmanagement der sozialdemokratischen Führungsriege. Eine Antwort auf die SPÖ-"Kommunikations"(!)-Chefin Katharina Krawagna-Pfeifer. Standard April 04

Die Mitte rückt westwärts

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Für den Westen war der Osten der Traum von der Flucht aus der langweiligen Posthistorie. Dass dessen Einwohner gar nicht in einem History-Park leben wollten, konnten wir nicht verstehen. Und übersahen darum fast, welch grandioses historisches Ereignis der Beitritt der zehn neuen EU-Mitglieder darstellt. Falter, April 04

Wir sind nicht schuld!

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Die USA sollten Demokratie und Modernität mit Waffengewalt exportieren, verkündeten Amerikas Neokonservative vor einem Jahr. Dass das Experiment im Irak bislang ziemlich schief ging, irritiert sie keineswegs. taz, April 2004

 

Urbaner Ausnahmezustand

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Ein Lob dem 1. Mai. Mag der "Feiertag des Proletariats" auch zu einem Volksfest geworden sein, so stellt er doch einen Eingriff in den öffentlichen Ablauf des Stadtlebens dar. Er irritierte Routinen und lässt die Ahnung entstehen, dass die Dinge nicht unbedingt so ablaufen müssen, wie sie immer ablaufen. taz, 1. Mai 2004

Geqirrlter Schwachsinn

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Nebensachen von Links. Keine Tragödie ohne Farce. Es ist angesichts der Weltlage  nicht notwendig, ein Linksradikaler zu sein, um völlig durchzuknallen. Aber es hilft. Eine Einführung in "antideutsche" und "antiimperialistische" Narreteien.

Der Wahrheit der Bilder wird man mit Relativierungen nicht beikommen. Lynndie England, wie sie einen nackten Gefangenen an der Leine führt - dieses, und die anderen Bilder, werden diesen Krieg entscheiden. Falter, Mai 2004

"Die Amerikaner sind geschockt"

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Der US-Politologe Michael Mann meint, dass der Krieg im Irak mit einem Abzug der US-Truppen enden wird, der einer Niederlage gleichkommen dürfte - und fürchtet, dass John F. Kerry es trotzdem schwer haben wird, das Desaster zu seinem Vorteil zu nutzen. Falter, Mai 2004

Und jetzt die Türkei!

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Ende dieses Jahres entscheidet die EU über Beitrittsgespräche mit der Türkei. Hierzulande herrscht lagerübergreifender Kleinmut. Würde Europa dem modernsten moslemischen Land die Türen zuschlagen, vergäbe es eine grosse Chance - und würde überdies wortbrüchig.

Von Innen zerfressen

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Der Islamismus als Produkt einer ungesunden Fixierung auf den Westen: Fouad Allam hat ein kluges Buch über den Islam in einer globalen Welt geschrieben. taz, Falter, Mai 2004

 

"Mangel an Respekt macht zornig"

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Ryszard Kapuscinski, der vielleicht grandioseste Reporter der Gegenwart, über das Desinteresse des Westens an der Dritten Welt, die Akkumulation von Demütigungen, die die unterentwickelten Gesellschaften erfahren und warum er auch mit 72 Jahren noch sein Leben riskiert. Falter & taz, Mai 2004

Unheimlich gut

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Ohne der unbedingten Überzeugtheit, das Gute zu verkörpern, wären US-Soldaten nie in der Normandie gelandet – und auch nicht im Militärgefängnis von Abu Ghraib. taz, Juni 06

Morden, foltern, wegsperren

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USA. „Nie wieder“, hatte Amerika sich nach Vietnam geschworen, dürfe die Nation ihre Moral verlieren. Jetzt schlittert das Land abermals in einen Morast des Verbrechens. Weil Kriege immer entarten – und weil man nicht nur ein bisschen foltern kann. Die profil-Coverstory zum Abu Graib Skandal, Juni 2006

 

Morden, foltern, wegsperren

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USA. „Nie wieder“, hatte Amerika sich nach Vietnam geschworen, dürfe die Nation ihre Moral verlieren. Jetzt schlittert das Land abermals in einen Morast des Verbrechens. Weil Kriege immer entarten – und weil man nicht nur ein bisschen foltern kann. Die profil-Coverstory zum Abu Graib Skandal, Juni 2006

 

Ziemlich zornig

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Jürgen Habermas, der vielleicht bedeutendste lebende Philosoph, wird diese Woche 75 - und gönnt sich zum Jubiläum einen Essayband mit drängender Geste. Falter, Juni 2004

Lunte am Ölfass

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Was ist los in Saudi-Arabien? profil, Juni 2006

Pendelschlag retour

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Die Kriegsskeptiker sehen sich durch das Desaster der USA mit Recht bestätigt. Die Gefahr besteht, dass jetzt das Kind mit dem Bad ausgeschüttet wird.  Standard & taz, Juli 2004

Die Halsabschneider

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Terrorismus. Islamistische Krieger schockieren den Westen mit Videobildern von Enthauptungen. Für sie ist das Köpfen Ungläubiger seit Mohammeds Zeiten Gottes liebste Tötungsart. Ist das Kopfabschneiden eine moslemische Marotte? profil, taz, Juli 2004

 

Ein talentierter Terrorist

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Eigenhändig habe er Nicholas Berg den Kopf abgeschnitten, ließ er via Internet verbreiten: Abu Musab al-Zarqawi, der schon als neue Zentralfigur um Terror-Import-Export-Business gilt. Der Irak ist bloß seine Hauptoperations-Basis.

Obamania

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Barack Obama, schwarzer Shooting Star der Demokraten, löst einen regelrechten Hype aus: als erster Schwarzenführer, der nicht durch die Grenzen zwischen den Rassen geprägt wurde, sondern durch die Globalisierung und die Mischung der Kulturen. profil, Oktober 2004

 

Geizkampagnen, europaweit

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Tax & Spend: Nichts fürchten Sozialdemokraten heute mehr, als dass sie den Ruf der "Steuererhöhungspartei" hätten. Falter, September 2004 

Jeremy Rifkin, amerikanischer Polit-Bestsellerautor, über den Aufstieg der leisen Supermacht Europa, das Ende des amerikanischen Traums und dem Triumph der Kooperation über die Konkurrenz. Falter, September 2004

„Das sind Plünderer“

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Interview. Gore Vidal, der zornige alte Mann der US-Literatur,

über den „Despoten“ Bush, die verlorenen Tugenden Amerikas und die

Schwierigkeiten beim Schreiben seiner Autobiografie. profil, 2004

Voltaire verhaftet man nicht

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Der Intellektuelle im allgemeinen und im besonderen: Wolf Biermann wird heute sechzig Jahre alt

Berliner Zeitung, 15.11.1996

Ewig machen, ewig scheitern

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Wolf Biermann hat die Streitaxt weggelegt und für eine neue Platte wieder zur Gitarre gegriffen

Berliner Zeitung, 19.08.1996

CEO über dem Kuhstall

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Politisches Buch. Diagnose "Asoziale Marktwirtschaft": Die Journalisten Ernst Schmiederer und Hans Weiss haben akribisch recherchiert, warum große Konzerne heute praktisch keine Steuern mehr zahlen. Falter, September 04

Imperialismus mit Realitätssinn

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US-Wahlen. Gut möglich, dass demnächst ein Demokrat das Weiße Haus regiert. Wer hofft, dann herrsche wieder Friede, Freude, Eierkuchen, könnte eine Überraschung erleben. Denn Amerika bleibt, was es ist: die Hypermacht mit globaler Ausnahmestellung.

Die Extra-Demokratie

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 Paolo Flores d'Arcais, römischer Philosoph und Berlusconi-Gegner, über die "Lügen der Macht", die Aushöhlung der Demokratie durch Medienmonopole und Regierungschefs, die Staaten wie Unternehmen führen. falter, taz, Oktober 2006

Osama, Saddam, Elfriede

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Amerikas Neokonservative entdecken empört, dass der Literaturnobelpreis an eine kommunistische, antiamerikanische Pornographin ging.

 

Danke, George!

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Er hat die Linke geeinigt. Er hat die zutiefst demokratische Auffassung durchgesetzt, dass jede Tröte das Recht hat, zu regieren. Und er hat die Illusion zerstört, heutzutage gebe es zwischen links und rechts keinen nennenswerten Unterschied mehr. Keine schlechte Leistung. Würde George W. Bush abgewählt, wird er uns direkt fehlen. taz, Oktober 2004

 

Feuergefahr

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Gut möglich, dass John F. Kerry gewinnt, ebenso gut möglich ist, dass die Vereinigten Staaten in eine tiefe nationale Krise schlittern. Ein Gespräch mit Jeremy Rifkin. profil, November 2004

Ein unilateraler Akt

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 Antiamerikanismus? Den gab es bisher nicht. Nach dieser Wahl wird sich das ändern. Toll gemacht, White America! taz und Standard, 4. November 2004

 

Grün übermalte RAF

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Gilles Kepel, franzöischer Dschihadisten-Experte, über die Anschläge von Taba, den Aufstand im Irak sowie die schwer zu beurteilende Frage, ob die Islamisten in der Offensive oder in der Defensive sind. Falter, taz, November 2004

Grün übermalte RAF

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Gilles Kepel, franzöischer Dschihadisten-Experte, über die Anschläge von Taba, den Aufstand im Irak sowie die schwer zu beurteilende Frage, ob die Islamisten in der Offensive oder in der Defensive sind. Falter, taz, November 2004

Good Mourning, America, How Are You...

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Amerikas Groß-Kommentatoren sind sich über die Deutung des Wahlergebnisses nicht ganz im klaren. Die meisten fallen trotzdem zur Sicherheit in den tiefen Blues. Falter, November 2004

"Lenin war ein kranker Paranoiker"

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Alexander Jakowlew, einstiger Gorbatschow-Mitstreiter, kritisiert Wladimir Putins autoritären Kurs und rechnet mit dem Bolschewismus ab wie kein anderer höchster Ex-KPdSU-Funktionär vor ihm. Robert Misik. Falter, taz, November 2004

Lob der Ungerechtigkeit

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Ein Nachtrag zur Bush-Wiederwahl. Standard, November 2004

Ayaan gegen Allah

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Mutig, schön und kompromißlos: Ayaan Hirsi Ali, 35, Ex-Muslimin und niederländische Parlamentarierin, kämpft gegen den "rückständigen Islam" und für die Emanzipation der muslimischen Frauen. Deswegen ist ihr Leben in Gefahr. Standard, November 2004

Gott Reloaded

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In den USA grassiert christlicher Polit-Obskurantismus. Hierzulande kommt Gott auf leisen Sohlen durch die Hintertür. Als Seelendoktor, der gegen die spirituelle Leere helfen soll und als Wachmann gegen die entfesselte säkulare Vernunft. Falter, November 2004

Antiislamische Hetze

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Nichts ist ekeliger als die "falsche Toleranz": Westeuropas liberale Intellektuelle und Kommentatoren gehen in Verteidigungsstellung gegen den Muselmann. Da darf ein bißchen Rassismus auch dabei sein. Falter, 11/04

Modernes Antiquariat

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Der marxistische Theoretiker Frederic Jameson untersucht, wie die Moderne aus der Mode und der Modernisierungsdiskurs in aller Munde kam. Standard, Dezember 04

Parallelgesellschaft

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Ich kann mit jedermann verkehren - aber ich muss nicht. Was ist eigentlich so schlimm daran, dass sich Milieus verpuppen? Standard, Dezember 04

 

Wir Franzosen

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Warum Terry Eagleton, der britische Champion der Kulturtheorie, den Tod des Postmodernismus verkündet. Standard, 12/ 04

 

Und Marx hatte doch Recht

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Iring Fetscher, der 82jährige Doyen der deutschen Politikwissenschaft, über seine Wiener Wurzeln, den Tod seines Vaters am allerletzten Kriegstag, Karl Marx' eklatante Wahrheiten und die Sehnsucht nach freien Tätigkeiten jenseits von Markt und Kommerz. Falter, Dezember 04

 

Schön wie die Scharia

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Islamismus. Der Genfer Islamwissenschaftler Tariq Ramadan ist der erste Popstar des Euroislam. Doch nun eskaliert der Streit um den Unduchschaubaren: Ist er der lange ersehnte Modernisierer oder das trojanische Pferd des Dschihad in Europa? taz, Falter, 12. 04

 

 

 

Von innen zerfressen

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Wenn die Islamisten den Westen nicht hätten, müssten sie ihn glatt erfinden: Gilles Kepel und Fouad Allam beschreiben die paradoxe Struktur des Dschihadismus in einer global vernetzten Welt. taz, Falter, Dezember 04

Die Halsabschneider

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Terrorismus. Islamistische Krieger schockieren den Westen mit Videobildern von Enthauptungen. Für sie ist das Köpfen Ungläubiger seit Mohammeds Zeiten Gottes liebste Tötungsart. Ist das Kopfabschneiden eine moslemische Marotte?  profil, Sommer 04

 

Der Dschihad in Europa

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Der islamistische Terror ist nicht nur eine nahöstlicher Import, er ist ein Produkt der Moderne und eine Abwehrreaktion auf sie. Über Europa nach dem Mord an Theo van Gogh. profil, Dezember 04

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