"Marx für Eilige" erschien 2003 im Aufbau-Verlag. Derzeit ist es in der zweiten Auflage. Die französische Übersetzung ist unterdessen im Handel, die finnische und koreanische in Vorbereitung. Hier können Sie das 5. Kapitel lesen: "Die automatische Welt".
August 2006 Archives
Merkt Euch das Jahr 2004, Freunde: Zu Beginn standen "Wir sind Helden" an der Spitze der Charts, am Ende werden "Die fetten Jahre sind vorbei" zum Kino-Kassenschlager. Die Rückkehr der Gesellschaftskritik in die Populärkultur. taz & Falter, Jänner 2005
Politik wird zum "Kampf der Zivilisationen" oder als Entertainment zur Kulturware, die Ökonomie verkauft Lebensstile, Identitäten prallen aufeinander und Selbstmordattentäter drehen Homevideos - warum sich heute alles in Kultur auflöst. Standard & Falter, Februar 2005
Studie, Pamphlet, Plädoyer: Wolfgang Engler versucht uns vom Arbeitsglauben zu heilen und den Bürger vom Erwerb, von der Stelle zu emanzipieren. Zeit dafür wär's. taz und Falter, Februar 2005
Vor vier Jahren wurde der Entschädigungsfonds für Nazi-Opfer eingerichtet. Geld werden die Überlebenden aber nicht so bald sehen. Innenansichten eines Skandals, an dem niemand schuld ist. Standard, Februar 2005
Ein Wutanfall: Ibn Warraq rechnet mit dem Glauben ab, in den er hineingeboren wurde. Die Geschichte des Islam erweist sich darin als Abfolge von Knechtung, Mord und Greueltaten. taz, März 2005
Drinnen und draußen zugleich: Stuart Halls Essays über die Kurzschlüsse des Kulturellen. taz und Standard, April 2005
Die Befreiung von den Freiheitlichen kann nur das Werk der Freiheitlichen selbst sein, oder: Warum findet niemand etwas dabei, dass wir von Clowns regiert werden? Standard, April 2005
Richard Layard, Ökonomieprofessor in London, über das britische Wirtschaftswunder, Labours positive Bilanz und Tony Blairs Aussichten auf eine Wiederwahl im Mai. profil, April 2005
Das Beste an der EU-Verfassung ist der Umstand, dass es sie gibt. Die linke Kritik an "neoliberalen" Passagen und "Aufrüstungsgebot" ist pausbäckig bis dämlich. taz, Mai 2005
Das Unbehagen am Kapitalismus zieht Kreise. Die Zeit ist reif für eine neue Linke. Wie sie aussehen müsste, lässt sich zumindest skizzieren. taz & Standard, Juni 2006
Der große Konsens und seine Folgen: Was passiert, wenn man zwischen politischen Programmatiken wählen darf, die etwa so stark divergieren wie Coke und Pepsi. Standard-Album, Juni 2005
Das Ende des Erregungsbogens. Europa reagiert auf die Anschläge von London demonstrativ unhysterisch. Das ist gut so: Denn den Terror besiegen, heißt zunächst, mit ihm leben zu lernen. taz, Juli 2005
Auch nicht mehr das, was er einmal war: der solidarische Kritiker. taz, August, 2005
Shopping Experience, Brand with a vision, Management by Culture: Wenn nicht mehr in erster Linie Güter, sondern Lebensstile verkauft werden, kollabieren Kapital und Kultur ineinander. Die Kooperation OMA/AMO und Prada ist da nur ein Beispiel unter vielen. Erschienen in archplus, dem Berliner Architekturmagazin, Nr. 174/175
"Ein Gespenst kehrt zurück", titelt der "Spiegel". Doch vor allem eine Hinterlassenschaft von Karl Marx muss sich die zeitgenössische Linke erst noch aneignen: seinen habituellen Optimismus. taz, September 2005
Wie kommt Bewegung ins Koalitionsspiel? Die politische Kunst besteht darin, mit den richtigen Begriffen zur richtigen Zeit überkommene Positionen zu räumen. taz, September 2005
Wie kommt Bewegung ins Koalitionsspiel? Die politische Kunst besteht darin, mit den richtigen Begriffen zur richtigen Zeit überkommene Positionen zu räumen. Standard, September 2005
Am Samstag erscheint der neuer Harry-Potter-Band. Der Hype ist programmiert, Rekordabsätze sind jetzt schon sicher. Was genau macht die Story von dem kleinen Zauberlehrling mit den Nickelbrillen so unwiderstehlich? profil, September 2005
Am Samstag erscheint der neuer Harry-Potter-Band. Der Hype ist programmiert, Rekordabsätze sind jetzt schon sicher. Was genau macht eigentlich die Story von dem kleinen Zauberlehrling mit der Nickelbrille so unwiderstehlich? taz, September 2005
Die Linke hat die Mehrheit - und die Union stellt die Kanzlerin. Damit es bei dieser krausen Logik nicht bleibt, sollten SPD, Grüne und Linkspartei schon jetzt beginnen, ein paar Dinge zu klären.
Im Kulturkapitalismus. Eine Reihe von Büchern versucht zu beantworten, was das eigentlich zu bedeuten hat. taz & Falter Literaturbeilagen, Herbst 2005
Im Kulturkapitalismus. Eine Reihe von Büchern versucht zu beantworten, was das eigentlich zu bedeuten hat. taz & Falter Literaturbeilagen, Herbst 2005
Essay. Das Prinzip der herrschenden Arbeitsmarktpolitik lautet: Weil es keine Jobs gibt, muss man die Arbeitslosen zur Annahme eines Jobs zwingen. Klingt irgendwie absurd? Man sollte sich von so offenkundig unsinnigen Praktiken verabschieden / Falter, Oktober 2005
Atomkrieg, Aids, Waldsterben, Y2K-Bang, SARS und jetzt die Vogelgrippe. Warum verfallen moderne Gesellschaften eigentlich so gerne in Panik? taz, Oktober 2005
Christina Stürmer ist das interessanteste Phänomen im österreichischen Mainstream-Pop seit Falco. Das spricht für Christina Stürmer - vor allem aber natürlich gegen Österreich. taz, Oktober 2005
Für Paulo Virno ist die Multitude die vorherrschende Seinsweise im Postfordismus. Daraus folgt kein neues revolutionäres Subjekt, aber eine Lage, die Revolten günstig ist. taz, November 2005
Was ist da in der Banlieu eigentlich geschehen: Intifada in Eurabia oder klassische Sozialrevolte? Nichts von beiden: Erst die soziale und kulturelle Deklassierung zusammen etablieren einen brisanten Demütigungskreislauf. Falter, November 2005
Ein bisschen Rimbaud, ein bisschen Beckham: Diese Woche erscheint die lange erwartete Enthüllungsbiographie über Bernard-Henri Lévy, das Zentralgestirn der Pariser Medienintellektuellen.






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