August 2006 Archives

Marx für Eilige

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"Marx für Eilige" erschien 2003 im Aufbau-Verlag. Derzeit ist es in der zweiten Auflage. Die französische Übersetzung ist unterdessen im Handel, die finnische und koreanische in Vorbereitung. Hier können Sie das 5. Kapitel lesen: "Die automatische Welt".

Eine neue, kritische Generation?

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Merkt Euch das Jahr 2004, Freunde: Zu Beginn standen "Wir sind Helden" an der Spitze der Charts, am Ende werden "Die fetten Jahre sind vorbei" zum Kino-Kassenschlager. Die Rückkehr der Gesellschaftskritik in die Populärkultur. taz & Falter, Jänner 2005

"Die Finger schmutzig machen"

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Der Menschenrechtstheoretiker Michael Ignatieff erklärt, warum er den Irakkrieg immer noch für richtig hält und plädiert für glasklare Kriterien, um in einer komplizierten Welt zwischen "größeren und kleineren Übeln" wählen zu können. Falter & taz, Jänner 2005

Superuni-Mania

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Bildungspolitik. Wien braucht dringend eine Superuni für Supermänner, heisst es. Elite, einst verpönt, ist wieder in. Und Masse ist Mist - darauf kann sich sogar der Punk mit dem Bankdirektor einigen. Falter, Jänner 2005

Das Label BHL

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Ein bisschen Rimbaud, ein bisschen Beckham: In Paris ist die lange erwartete "Enthüllungsbiographie" über Bernard-Henri Lévy, das Zentralgestirn der Pariser Medienintellektuellen, erschienen. profil, Jänner 2005

Alles Kultur!

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Politik wird zum "Kampf der Zivilisationen" oder als Entertainment zur Kulturware, die Ökonomie verkauft Lebensstile, Identitäten prallen aufeinander und Selbstmordattentäter drehen Homevideos  - warum sich heute alles in Kultur auflöst. Standard & Falter, Februar 2005

Den Kopf hoch, nicht die Arbeit

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Studie, Pamphlet, Plädoyer: Wolfgang Engler versucht uns vom Arbeitsglauben zu heilen und den Bürger vom Erwerb, von der Stelle zu emanzipieren. Zeit dafür wär's. taz und Falter, Februar 2005

Ziemlich amtswegig

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Vor vier Jahren wurde der Entschädigungsfonds für Nazi-Opfer eingerichtet. Geld werden die Überlebenden aber nicht so bald sehen. Innenansichten eines Skandals, an dem niemand schuld ist. Standard, Februar 2005

Mehr Gleichmacherei, bitte!

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Selektion macht dumm, Gleichheit macht klug, zeigt Pisa. Dass wachsende Ungleichheiten Folgekosten zeitigen und damit ineffizient sind, gilt nicht nur für Bildungsdinge. Zeit, die Egalité, den verstaubten, alten Grundwert aus dem Keller zu holen. Falter, März 2005

Lob der Guerilla-Mentalität

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Die Inquisitorenrhetorik der gegenwärtigen Dutschke-Debatte steht dem brutalen Triumphalismus eines Gudrun-Ensslin-Kassibers kaum nach. Dabei ist die Diskrepanz zwischen mangelnder Neuigkeit und Tabubruch-Gefuchtle besonders augenfällig. Der Versuch, eine Groteske zu verstehen. taz, März 2005

Heitere, flüchtige Dissidenz

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Warum es wieder modern geworden ist, von der Vernissage zur nächsten Demo zu gehen. Ein Wegweiser durch die zeitgenössische linke Kultur und Subkultur. Der Vorabdruck aus der Falter Literaturbeilage, Frühjahr 2005.

Eine barbarische Religion

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Ein Wutanfall: Ibn Warraq rechnet mit dem Glauben ab, in den er hineingeboren wurde. Die Geschichte des Islam erweist sich darin als Abfolge von Knechtung, Mord und Greueltaten. taz, März 2005

 

Aló Hugo

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Venezuelas Präsident, der Haudegen Hugo Chávez, ist der neue Darling der westlichen Linken. Taugt der Caudillo von Caracas tatsächlich zum Säulenheiligen? Falter, März 2005

Kabul darf nicht Chicago werden

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Ist der radikale Islamismus nichts weiter als eine neue Form des "Hasses auf den Westen", Teil einer Geistestradition, die von Herder über Hitler, Mao bis José Bove reicht? Ian Buruma und Avishai Margalit sehen das in ihrem Essay "Okzidentalism" so. taz, 30. 3. 2005

Der Krieg als Text

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Die Guerilla und ihre Resonanzen: Jon Lee Anderson hat sich bei Aufständischen umgesehen, um den diskreten Charme des Partisanentums zu ergründen . taz, März 2005

Himmelfahrt, live übertragen

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Sterben in der News-Ära - der Medienpapst machte sogar seinen Tod zum Event. Zuletzt war er besonders für die, die nicht glauben, ein Superstar - linke Agnostiker inklusive. Weil er, "Bollwerk des Eigensinns", mit seiner dogmatischen Starrköpfigkeit immerhin für abweichende Meinungen sorgte. Falter, April 2005

Der Diaspora-Intellektuelle

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Drinnen und draußen zugleich: Stuart Halls Essays über die Kurzschlüsse des Kulturellen. taz und Standard, April 2005

Wenn die FPÖ aus der FPÖ austritt

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Die Befreiung von den Freiheitlichen kann nur das Werk der Freiheitlichen selbst sein, oder: Warum findet niemand etwas dabei, dass wir von Clowns regiert werden? Standard, April 2005

"Heute schon gearbeitet, Herr Engler?"

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Nach drei Jahrzehnten Massenarbeitslosigkeit sollten wir den Glauben an die Lohnarbeitsgesellschaft aufgeben, meint der Berliner Kulturphilosoph Wolfgang Engler. Die Gleichung "Arbeit = Leben" geht nicht mehr auf. Falter, April 2005

Fortysomethings

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Zur Anatomie einer verlorenen Generation. Gazette, April 2005

"Ist Blair ein Linker, Herr Layard?"

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Richard Layard, Ökonomieprofessor in London, über das britische Wirtschaftswunder, Labours positive Bilanz und Tony Blairs Aussichten auf eine Wiederwahl im Mai. profil, April 2005

Der Papst und der Aufklärer

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Wie sich der Großinquisitor Joseph Ratzinger und Jürgen Habermas, der Pontifex der freien Denkens, verbrüderten.  profil, April 2005

"Nase zu, Blair wählen"

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Großbritannien-Wahlen. Ausgerechnet Tony Blair und seine blassrosa Mittelwegsgefährten stellten unter Beweis, dass eine ambitionierte Sozialpolitik auch heute noch möglich ist. Nur an einem sollten sich kontinentale Sozialdemokraten kein Beispiel nehmen: An der berühmten Spin-Maschine von New Labour. Falter, April 2005

Marke Hitler

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Ein Standard-Album zum Hype um den "Untergang". Standard, April 2005

Neoliberale Verfassung?

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Europa. In Frankreich steht die Mehrheit der EU-Verfassung auf der Kippe. Auch hierzulande drücken linke Kritikern den französischen Verfassungsgegnern für das Referendum die Daumen. Nur: Wir die Welt besser, wenn die Europa-Konstitution durchfällt? Falter, April 2005

Gründungs-Ereignis

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Das Beste an der EU-Verfassung ist der Umstand, dass es sie gibt. Die linke Kritik an "neoliberalen" Passagen und "Aufrüstungsgebot" ist pausbäckig bis dämlich. taz, Mai 2005

 

Gescheiterte Generation

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Deutschland. Verzagt, unentschieden, unvorbereitet und voller Selbstzweifel ging die rot-grüne Regierung 1998 ins Amt. Das rächte sich jetzt. Denn auch wenn Schröder noch einmal gewinnt: Rot-Grün ist am Ende. Falter, Mai 2005

Eine Revolte

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EU-Verfassung. Der französische revolutionäre Elan hat wieder einmal gezeigt, was in ihm steckt. Das ist beeindruckend. Aber Europa wird dadurch nicht sozialer. Im Gegenteil: Jetzt steckt die EU tief im Krisenloch. Falter, Mai 2005

Rettung in der Not

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Kann aus dem "Non" und dem "Nee" etwas Gutes folgen? Europas Denker sind sich nicht ganz sicher. Das große Murmeln hat begonnen. taz, Juni 2005

Du sollst ein Held sein!

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Im "postheroischen Zeitalter" ist die Sehnsucht nach dem Heldischen nicht verschwunden. Im Gegenteil: Es wurde verallgemeinert - und demokratisiert. Niemand will Mainstream sein. Jeder muss ein außergewöhnliches Individuum sein. Standard Album Juni 2005
Rot-Grün - ein Nachruf. taz, Juni 2005

Frisch gestrichen!

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EU-Verfassung. Europas Lenker geben nach dem "Non" und dem "Nee" Durchhalteparolen aus - ein sicherer Weg, die Verfassung endgültig umzubringen. Doch noch gibt es eine Chance: die Verfassung verschlanken, neu redigieren und die empörendsten Passagen rausstreichen. Falter, Juni 2005

No Logo

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Das Künstlerduo Steinbrener/Dempf hat eine Wiener Einkaufsmeile vollständig von Logos und Werbung gesäubert. Das Ergebnis ist ziemlich eindrucksvoll.

Die Multitude ist anderswo

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Der Leitartikel zur Linksparteigründung in der taz, Juni 2006

Nach links, ohne Gleichschritt

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Das Unbehagen am Kapitalismus zieht Kreise. Die Zeit ist reif für eine neue Linke. Wie sie aussehen müsste, lässt sich zumindest skizzieren. taz & Standard, Juni 2006

 

Gedenken. Diedrich Diederichsen über das deutsche Holocaust-Mahnmal, den Hitler-Hype im TV, neue Mythen und alten Vergangenheitsbewältigungskitsch. Falter, Juni 2005

Wählen ohne Wahlmöglichkeit

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Der große Konsens und seine Folgen: Was passiert, wenn man zwischen politischen Programmatiken wählen darf, die etwa so stark divergieren wie Coke und Pepsi. Standard-Album, Juni 2005

Gewaltlockungen

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Die RAF als vages Chiffre für Radikalität und die ewige existentialistische Frage: "Wie weit bist Du bereit zu gehen?". Die Berliner RAF-Ausstellung, nun in der Neuen Galerie zu sehen, trifft einen Nerv. Anbei: In Interview mit Ex-RAF-Frau Astrid Proll. Falter Steiermark, Juni 2005
Rot-Grün - ein Nachruf. Datum, Juni 2005

Mysterium Heildegger

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Philosophie. Der Jahrhundertdenker Martin Heidegger war ein Nazi-Philosoph, versucht der französische Professor Emmanuel Faye nachzuweisen - und eröffnet damit eine neue, kontroverse Debatte. profil, Juni 2006

Wir sind links

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Seit Oskar Lafontaines Revival ist Deutschland im Linkspartei-Fieber. Im Kampf um jede Stimme hetzt der Ex-SPD-Chef gegen Zuwanderer. Nun grübelt die deutsche Linke, ob das neue Bündnis eine Chance oder eher eine Totgeburt ist. Falter, Juni 2005

Das gute Alte

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Richard Sennett analysiert hellsichtig einige kulturelle Effekte des neuen Kapitalismus. Leider durchzieht sein neues Buch aber ein beträchtlicher kulturkritischer Mief. Falter & taz, Juni 2005

Codewort: Gelassenheit

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Das Ende des Erregungsbogens. Europa reagiert auf die Anschläge von London demonstrativ unhysterisch. Das ist gut so: Denn den Terror besiegen, heißt zunächst, mit ihm leben zu lernen. taz, Juli 2005

 

Heroische Gelassenheit

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Siebzig Tote in Londons Innenstadt - und kein bißchen Hysterie. Europa hat offenbar mit dem Terror leben gelernt. Eine strategische Niederlage für die Terroristen: Denn die brauchen den Alarmismus und die Panikreaktionen, die sie auslösen. Falter, Juli 2005

Was ist gerecht?

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Sozialpolitik. Die soziale Gerechtigkeit, eine der ältesten Menschheitsfragen überhaupt, ist neuerdings wieder das zentrale Thema aller politischen Debatten. Dabei hat jeder eine andere Idee, was genau darunter zu verstehen ist. Falter, Juli 2005

Mein Ding, dein Ding

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Auch nicht mehr das, was er einmal war: der solidarische Kritiker. taz, August, 2005

Shopping Experience, Brand with a vision, Management by Culture: Wenn nicht mehr in erster Linie Güter, sondern Lebensstile verkauft werden, kollabieren Kapital und Kultur ineinander. Die Kooperation OMA/AMO und Prada ist da nur ein Beispiel unter vielen. Erschienen in archplus, dem Berliner Architekturmagazin, Nr. 174/175

Positive Thinking

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"Ein Gespenst kehrt zurück", titelt der "Spiegel". Doch vor allem eine Hinterlassenschaft von Karl Marx muss sich die zeitgenössische Linke erst noch aneignen: seinen habituellen Optimismus. taz, September 2005

 

Die Halbschwarzen

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Deutschland. Im Wahlkampf-Endspurt dreht sich die Stimmung wieder gegen Angela Merkel und die Unionsparteien. Das hat auch mit der inneren Zerissenheit der Konservativen zu tun, für die gilt: Denn sie wissen nicht, was sie tun sollen. Falter, September 2005

Verrat, Flexibilität, Befreiungsschlag

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Wie kommt Bewegung ins Koalitionsspiel? Die politische Kunst besteht darin, mit den richtigen Begriffen zur richtigen Zeit überkommene Positionen zu räumen. taz, September 2005

 

Keine Macht für Niemand

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Deutschland. Schröder verliert triumphal, Merkel siegt desaströs. Ob Große Koalition, Ampel, Schwampel, Linksbündnis oder Neu-Neuwahlen: Jede Variante ist denkbar. Und wer sich zuerst bewegt, der hat verloren. Robert Misik. Falter, September 2005

Verrat, Flexibilität, Befreiungsschlag

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Wie kommt Bewegung ins Koalitionsspiel? Die politische Kunst besteht darin, mit den richtigen Begriffen zur richtigen Zeit überkommene Positionen zu räumen. Standard, September 2005

Glückliche Muggel

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Am Samstag erscheint der neuer Harry-Potter-Band. Der Hype ist programmiert, Rekordabsätze sind jetzt schon sicher. Was genau macht die Story von dem kleinen Zauberlehrling mit den Nickelbrillen so unwiderstehlich? profil, September 2005

 

Liebling der Muggel

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Am Samstag erscheint der neuer Harry-Potter-Band. Der Hype ist programmiert, Rekordabsätze sind jetzt schon sicher. Was genau macht eigentlich die Story von dem kleinen Zauberlehrling mit der Nickelbrille so unwiderstehlich? taz, September 2005

 

"Relativ links"

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Deutschland. Die Linke hat die Mehrheit - und die Union stellt die Kanzlerin. Paradox, aber beim heutigen Stand das wahrscheinlichste Resultat des Koalitonspokers. Doch langsam bewegen sich auch SPD, Grüne und Linkspartei aufeinander zu. Falter, September 2005

Die Marmor-Linke

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Die Linke hat die Mehrheit - und die Union stellt die Kanzlerin. Damit es bei dieser krausen Logik nicht bleibt, sollten SPD, Grüne und Linkspartei schon jetzt beginnen, ein paar Dinge zu klären.

Ja, wo leben wir eigentlich?

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Im Kulturkapitalismus. Eine Reihe von Büchern versucht zu beantworten, was das eigentlich zu bedeuten hat. taz & Falter Literaturbeilagen, Herbst 2005 

 

Ja, wo leben wir eigentlich?

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Im Kulturkapitalismus. Eine Reihe von Büchern versucht zu beantworten, was das eigentlich zu bedeuten hat. taz & Falter Literaturbeilagen, Herbst 2005 

 

Der Getriebene

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Eineinhalb Monate nach dem Tod des SPD-Vordenkers Peter Glotz erscheint seine Autobiographie - und sein letzter Artikel, den er nur zur Hälfte fertig brachte. profil, Oktober 2005

Operation Lebenskunst

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Essay. Das Prinzip der herrschenden Arbeitsmarktpolitik lautet: Weil es keine Jobs gibt, muss man die Arbeitslosen zur Annahme eines Jobs zwingen. Klingt irgendwie absurd? Man sollte sich von so offenkundig unsinnigen Praktiken verabschieden / Falter, Oktober 2005

Kultur der Panik

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Atomkrieg, Aids, Waldsterben, Y2K-Bang, SARS und jetzt die Vogelgrippe. Warum verfallen moderne Gesellschaften eigentlich so gerne in Panik? taz, Oktober 2005

 

Das Landei

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Christina Stürmer ist das interessanteste Phänomen im österreichischen Mainstream-Pop seit Falco. Das spricht für Christina Stürmer - vor allem aber natürlich gegen Österreich. taz, Oktober 2005

Paradies auf Erden

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Sozialpolitik. Ihre Unternehmen sind führend am Weltmarkt. Ihr soziales Netz ist eng geknüpft. Die Produktivität ist hoch. Nirgendwo gibt es so kluge Schüler, so viele Internetanschlüsse und so viele berufstätige Frauen. Wie machen das die skandinavischen Länder nur? Falter, November 2005

Vergoldetes Elend

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Interview. Reich ist in unserer Gesellschaft, wer reich an Beachtung ist, formuliert der Ökonom und Architekturwissenschafter  Georg Franck. In seinem neuesten Buch "Mentaler Kapitalismus" beschreibt er die Folgen für die Kultur.

Ich leb' prekär

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Sind in zerfasernden Gesellschaften Solidarität und Rebellion überhaupt noch möglich? Über Sinn und Nebensinn der aufstrebenden Vokabel Prekarisierung / Standard Oktober 2005

Die Multitude bei der Schreibarbeit

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Die Literaten seien satt, feige und unpolitisch, hieß es im vergangenen Wahlkampf. Vergessen Sie's! Die linken Literaten sehen sich heute bloß weniger als Anführer und mehr als Schriftführer des Fälligen. taz, Sonderbeilage Dutschke, Oktober 2005

"Eine richtige Entscheidung"

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Interview. Oskar Negt über die sozialdemokratische Turbulenzen, die Nominierung Matthias Platzecks zum SPD-Chef und das mangelnde Krisenbewußtsein der politischen Klasse. profil, November 2005

Auf der richtigen Spur

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Für Paulo Virno ist die Multitude die vorherrschende Seinsweise im Postfordismus. Daraus folgt kein neues revolutionäres Subjekt, aber eine Lage, die Revolten günstig ist. taz, November 2005

 

In the Ghetto

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Was ist da in der Banlieu eigentlich geschehen: Intifada in Eurabia oder klassische Sozialrevolte? Nichts von beiden: Erst die soziale und kulturelle Deklassierung zusammen etablieren einen brisanten Demütigungskreislauf. Falter, November 2005

 

Merkels Spritzpistole

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Erst wurde Rot-Grün niedergeschrieben, dann werden Arbeitslose als Abzocker und Parasiten bezeichnet - diese Woche wollen sich die Eigentümer "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust vorknöpfen. Was ist mit dem einstigen "Sturmgeschütz der Demokratie" los? Falter, November 2005

Woody Allen der Frontreporter

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Irak-Krieg. Chris Ayres ist Reporter der Londoner Times und war im Irak-Krieg bei den US-Marines eingebettet. Jetzt hat er eine neue Literaturgattung erfunden: Kriegsberichterstattung zum Zerkugeln. profil, November 2005

Die Marmor-Linke

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Das Unbehagen am Kapitalismus zieht Kreise. Wir sind Helden stürmen die Hitparaden. Die linken Parteien erhalten bei drei Bundestags hintereinander eine strukturelle Mehrheit. Und "die Linke"? Die behauptet steif und fest, sie sei in einer Krise. Ein Essay für die Zeitschrift "Kommune", November 2005

Was heißt Globalisierung

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Ein Kommentar für das Jahrbuch der Zukunftswerkstätte, Oktober 2005

"Unglaublich cool"

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Interview. Paul Nolte, der führende Neokonservative unter Deutschlands Intellektuellen, über Angela Merkels Politikstil und die nüchterne Art, mit der die Große Koalition ihre Geschäfte aufnimmt. profil, Oktober 2005

Gravierende Kränkungen

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Die im Dunklen sieht man nicht - ein Kollektiv deutscher Sozialwissenschaftler läßt sie in der Studie "Gesellschaft mit beschränkter Haftung" immerhin zu Wort kommen.

Liberaler Selbsthass

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Nichts ist kläglicher, nichts ist verachtenswerter als die Toleranz. Eine Presseschau über Westeuropa nach Theo van Gogh.

 

Eine neue, kritische Generation?

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Merkt Euch das Jahr 2004, Freunde: Zu Beginn standen "Wir sind Helden" an der Spitze der Charts, am Ende werden "Die fetten Jahre sind vorbei" zum Kino-Kassenschlager. Die Rückkehr der Gesellschaftskritik in die Populärkultur. taz, Jänner 05

 

Das Label BHL

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Ein bisschen Rimbaud, ein bisschen Beckham: Diese Woche erscheint die lange erwartete Enthüllungsbiographie über Bernard-Henri Lévy, das Zentralgestirn der Pariser Medienintellektuellen.

 

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