November 2006 Archives

 

Bahman Nirumand, deutsch-persischer Intellektueller, über Teherans Atomprogramm, die kontraproduktive Politik des Westens und die komfortable Lage des Mullahregimes. Falter, 29. November 2006

Am Donnerstag dem 23. November 2006 war Gösta Esping-Andersen, der wohl führende Wohlfahrtsstaatstheoretiker Europas, mein Gast in der Reihe "Genial dagegen" im Kreisky-Forum. Esping Andersens Lecture und die anschließende Diskussion können Sie hier anhören: Download file

Ein Lese-Interview mit Esping-Andersen finden Sie hier.

Misiks Wochenschau: Unter Opfern

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Über Opfer und die Lust am Opfer sein - oder: Wie Selbstviktimisierung in moralischen Rigorismus umschlägt.

Ein Audiokommentar.

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Der deutsche Kult-Theoretiker Klaus Theweleit über hundert Jahre Freud, die atemberaubenden Entdeckungen der Hirnforscher und die Frage, ob man heute noch subversiv sein kann. Falter, 22. November 2006

Le Monde Diplomatique in Wien

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Le Monde diplomatique und die taz kommen nach Wien, um den neuen "Atlas der Globalisierung" vorzustellen - und bitten mich, diesen Termin bekannt zu geben, was ich hiermit gerne mache. Näheres unter "continue reading..."

 

Der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E. Stiglitz über seine Vorschläge für eine gerechtere Globalisierung, die Hoffnung, die er in Leute wie Hugo Chavez und Evo Morales setzt und  das Vermächtnis von Milton Friedman. profil, 20. November 2006

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Dieses Gespräch gibt es auch als MP3 zum Anhören und zwar hier.

 

„Widerstand ist nie hübsch“

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Tariq Ali über die linke Hoffnungszone Lateinamerika, Chavez’ Geistesverwandtschaft mit Bruno Kreisky und Willy Brandt, den Aufstieg des Islamismus und die Wandlung mancher seiner Ex-Weggefährten zu Stichwortgebern des Imperialismus. Falter, November 2006

Der Barde und der Krieg

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Wolf Biermann wird am 15. November 70 Jahre alt. Chapeau und Gratulation! Aus diesem Anlass ein kleines Stück aus der taz vom 15. November und zwei größere Stücke von mir aus der "Berliner Zeitung" aus dem Jahr 1996. Eine LP-Kritik und der Geburtstagsgruß zum Sechziger.

Finnlandisierung

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Jetzt wissen wir endlich, was "für Eilige" auf finnisch heißt.

Das Cover der finnischen Ausgabe meines Buches "Marx für Eilige".

Feedback aus dem Krähwinkel

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Die Freundinnen und Freunde des feinen österreichischen Weblogs Krähwinkel haben meine schon meine ersten podcast-Krabbelversuche mit viel Sympathie und geschichtlichen Verweisen aufgenommen ("interessant und bedeutend, weil Misik zum letzten Redaktionsteam der "AZ" vor deren Einstellung gehörte"). Fühle mich geschmeichelt und verpflichet, weiter zu machen - und zu lernen. Eigentlich habe ich mir ja nur ein neues Aufnahmegerät gekauft und - Technoanalphabet wie ich bin - ausprobiert, wie das mit dem Upload funktioniert.

Werde also üben!

Der neue Unterchic

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Die einen kaufen bei Manufactum ein, die anderen lieben Feldbusch, die Lugners und Paris Hilton. Mit dem Unterschichtenlifestyle übersetzt sich heute kulturelle Deklassierung in materielle Chancenlosigkeit.  Standard-Album, 11. November 2006

 

Ein erster Test, vielleicht wird ja mal was draus: Mit diesem Audiodokument starte ich meine politische Wochenschau, wöchentliche Podcast-Kommentare. Diesmal: Welche Strategie verfolgen SPÖ und ÖVP eigentlich bei ihrem Koalitions-Shootout?

Hören Sie hier: Download file (zugegeben: technisch noch nicht perfekt, Übungsstadium!)

Zum Tod von Markus Wolf

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Markus Wolf, der legendäre Chef des DDR-Auslandsgeheimdienstes, ist heute Nacht in Berlin im Alter von 83 Jahren gestorben. Aus diesem Anlass ein Interview, das ich 1993 mit Wolf im Palasthotel in Berlin Mitte führte. Download file

Unterchic

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Fundstücke eines Alleslesers - die Blogkolumne

Die grassierende Unterschichtendebatte ist auch als Vergessensleistung zu klassifizieren. Schließlich ist die ja nicht primär von der Entdeckung gekennzeichnet, dass es Menschen gibt, die in materiell schlechten Verhältnissen leben, sondern dass sich die materielle Lage in eine Ästhetik übersetzt - in die Unterschichtästhetik.

Mitbürger, bestenfalls

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Monumental und erschütternd:

 Die neue

„Geschichte der Juden in Österreich“

beschreibt 800 Jahre jüdisches Leben – oder, genauer:

800 Jahre bedrohtes jüdisches Leben in Österreich.

Falter, 8. November 2006

 

Wie hältst Du's mit der Religion?

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Heute möchte ich mir einen nervigen Typen vornehmen: Gott.

theorie & technik, die tazkolumne, 7. November 2006

Bin ich ein Bobo?

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Kollegin Dusl widmet sich in ihrer Falter-Kolumne dem Phänomen "Bobo" und erklärt mich, ungeachtet etwaiger Meinungen meinerseits, zum "idealtypischen" Bobo. Diese Tatsachenbehauptung ist unwahr. Wahr ist vielmehr: Ich bin kein Bobo! Vielleicht erkläre ich bei Gelegenheit, warum.

Wild Leben

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 Was die neue Bohème von der alten lernen kann: Die Tagebücher des legendären Dandys Oskar A. H. Schmitz aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende. taz, 4. November 2006

 

 

Am kommenden Donnerstag, 23. November habe ich in meiner Reihe "Genial dagegen" im Kreisky-Forum den dänisch-spanischen Wohlfahrtstheoretiker

Gosta Esping-Andersen

zu Gast. Anbei ein Interview, in dem Esping-Andersen erklärt, was am alten Sozialstaat nicht mehr funktioniert und in welchen Bereichen umgesteuert werden muss. Mehr gibt es dann am 23. November, 19 Uhr, Armbrustergasse 15, 1190 Wien

Der US-Historiker Anson Rabinbach prophezeit, dass der Präsident nach den Wahlen zu Repräsentantenhaus und Senat am 7. November eine lahme Ente sein wird – selbst wenn die Republikaner knapp gewinnen - Falter, 2. November 2006


Robert Misik
robert@misik.at

Journalist & Sachbuchautor
Lebt & arbeitet in Wien
Alles über Misik

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Ich betreibe dieses Blog seit einigen Jahren und ohne allzu intensiver Arbeit ist er zu einem der meistgelesenen nichtkommerziellen Online-Formate in Österreich geworden. Deshalb will ich es in den nächsten Monaten mit etwas mehr Engagement hochpimpen, um es zu dem führenden progressiven Weblog Österreichs zu machen.

Deswegen wende ich mich mit der simplen Frage an Sie, ob Ihnen dieses Blog etwas wert ist. Die Sache ist ziemlich einfach: Je mehr Leute bereit sind, dafür ein bisschen zu spenden, umso besser wird das Ding. Daueraufträge bringen Planungssicherheit. Für Ihre Beiträge habe ich ein eigenes Konto eingerichtet:

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Ich danke Ihnen schon einmal für Ihr Engagement und hoffe, Sie sehen die Sache so wie ich: Sudern reicht nicht! Let's do it!

Herzlich,

Ihr

Robert Misik

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