Was kommt 2007? Drei Dinge sind klar: Fluch der Karibik 3, Harry Potter 7 und mein Buch über "Kulturalisierung der Ökonomie" im Herbst. Aber sonst? Was werden die Trends 2007? Mehr soziale Gerechtigkeit? Das chaotische Ende der Bush-Ära? Der Siegeszug von Web 2.0 - und bringt er die alten Medien in die Breduille? Der Start ins neue Fernsehzeitalter, wie es die "Zeit" gerade ausrief?
Ich bitte um zahlreiche, wenn möglich gut begründete Prognosen! (unter Comments unten)
Und was war 2006? Unterschichtdebatte. Natascha Kampusch. Hype um das Web 2.0. Die Wahlen in Österreich. Der Aufstand in Paris gegen die Prekarität. Neue Bürgerlichkeit. Der Kampf der Kulturen zwischen Karikaturenstreit und Papstrede. Und hier noch ein paar meiner subjektiven Highlights: Die Biographie des Gehirnforschers Eric Kandel und das neue Buch von Joseph Stiglitz, Peter Sloterdijk und der Zorn. Und der Aufstieg der Linken in Lateinamerika.
Happy 2007!

Bush gegen bin Laden war gestern. 2006 machten die einfachen Leute beim Kampf der Kulturen mit großem Engagement mit. profil-Jahresrückblick, Dezember 2006 und taz, 20. Dezember 2006
...und Ihr alle auch. Über die Entscheidung des "Time-Magazine", den gemeinen Internet-User zum Mann / zur Frau des Jahres zu erklären. Ein Audiokommentar. Um ihn anzuhören klicken Sie hier:
The shopping mall as paradigmatic site of lifestyle capitalism.
Religion. Die Bewegung der „Neuen Atheisten“ will die christliche Rechte in Amerika und den Einfluss von Islam, Christentum & Co. weltweit zurückdrängen. Der energische britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins ist der Prophet der bissigen Gottlosen. profil, 18. Dezember 2006
Die Spießigkeit ist die ultimative Coolness? Unsinn, sagt Christian Rickens in seinem feinen Konter-Pamphlet zur neuen Bürgerlichkeit. 
Der Baker-Report ist ein schonungsloses Dokument des Desasters im Irak. Unter den Gefolgsleuten von George W. Bush macht sich Endzeitstimmung breit. Die Amerikaner beginnen sich mit der Aussicht abzufinden, dass sie womöglich als Gescheiterte aus dem Irak ausziehen werden. profil, 11. 12. 2006
Dieser Tage erschienen: Das neue
61 Prozent der Stimmen! Die Wahlen in Venezuela sind geschlagen, die Stimmen ausgezählt, Hugo Chávez kann eine weitere Amtszeit – voraussichtlich bis 2013 – im Miraflores-Palast regieren. Das ist wohl auch gut so. Warum ich so vorsichtig formuliere? Weil es verdammt schwierig geworden ist, eine rationale Position zu Chávez einzunehmen, gerade weil so Viele so eindeutige Meinungen zu seinem „bolivarischen Experiment“ haben.
Lateinamerika. Venezuelas Präsident Hugo Chávez, Darling der Globalisierungskritiker und Modell neugewählter linker Regierungen in Lateinamerika, rüstet sich für eine weitere Amtszeit. Aber was können Chávez & Co. wirklich? profil, 4. Dezember 2006





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