April 2007 Archives

Mauern im Kopf

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Die USA wollten die Iraker befreien. Jetzt mauern sie die Befreiten ein, damit sie ihre Befreiung überleben. Über den Betonwall durch Bagdad, der Sunniten und Schiiten voneinander trennen soll. profil, 30. April 07

 

Blairs Last Days

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Vor 10 Jahren wurde Tony Blair zum britischen Premierminister gewählt. In ein paar Tagen wird er abtreten - möglicherweise schon am 8. Mai, so Auguren in London. Als Einstimmung dafür schon einmal ein Griff ins Archiv: Die ersten beiden Kapitel meines Buches "Die Suche nach dem Blair-Effekt" (Aufbau-Verlag, 1998), für das ich den Förderpreis des Bruno-Kreisky-Preises für das politische Buch 1999 erhielt.

Der wahre Jesus

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Papst Benedikt XVI. will seine Schäfchen intellektuell aufrüsten. Doch sein kluges Jesus-Buch zeigt auch, wie tief die geistige Krise des Katholizismus ist. taz, 23. April und Falter, 25. April 07

Demnächst die Scharia?

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Türkei. Die regierende Islam-Partei von Premier Erdogan könnten bald auch den Präsidenten stellen. Dagegen regt sich jetzt Widerstand. Wenn Premier Erdogan nicht einlenkt, droht eine Konfrontation. profil, 23. April 07

„Der Gesellschaftsfeind“

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Fast immer kommen Amokläufer aus der Mittelschicht. Besondere Anziehungskraft haben für sie idyllische Orte. Die verwandeln sie in regelrechte Schlachtfelder. Ein Nachtrag vom Virginia-Tech-Massaker. profil, 23. April 07

Auf ewig Ex-Terrorist

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RAF & Co. Vor 30 Jahren füllten deutsche Terroristen mit der Entführung des Textilindustriellen Walter Palmers ihre Kriegskasse. Reinhard Pitsch war damals dabei. Irgendwie ist es heute noch. Eine Begegnung. Falter, 18. April 2007

Wer wird König?

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Frankreich. Kommenden Sonntag geht die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen über die Bühne. Hier ist zugefasst, was sie über diesen entscheidenden Urnengang wissen müssen. profil, 16. April 2007

 

Lauter nette Kerle

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Günther Oettingers Trauerrede auf den furchtbaren Juristen Filbinger zeigt: Die Lügengebäude der Ex-Nazis haben sich fest mit der Nachkriegsgeschichte der Parteien verwoben. taz, 15. April 07

Die Moslempanik

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Meine Analyse über neue bizarre antiislamische Allianzen ("Sparschweinalarm") hat in Deutschland einige Kontroversen ausgelöst, die die taz dazu bewogen, eine ganze Leserbriefseite gemeinsam mit Reaktionen zu einem Text Micha Brumliks zu ähnlichen Themen zu bestreiten:

ÜBER "ANTISEMITEN" UND "ISLAMOPHOBE"

 Einige Juden bezeichnen andere Juden als "Antisemiten", wenn diese Israel kritisieren. Das hält Micha Brumlik für "keinen grundsätzlichen Fehler". Robert Misik wendet sich gegen Haudraufs, die Juden, die beim Muslimbashen nicht mitmachen wollen, als "koschere Antisemiten" beschimpfen.

Alle Briefe finden sich hier:

Der gefährlichste Platz der Welt

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In der Geschichte hat sich schon oft erwiesen: Es ist leicht, Afghanistan zu erobern, aber schwer, wieder lebend heraus zu kommen. profil, 7. April 07

Sparschweinalarm

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Kampf der Kulturen. Der „Spiegel“ malt eine „stille Islamisierung“ an die Wand, in Hamburg tritt demnächst eine Anti-Islam-Partei an und mancher Ex-Linke klingt, als wäre er in der NPD. Der Narrensaum rüstet sich zur Verteidigung des Abendlandes. Falter, 4. April und taz, 5. April 07

Kalkulierte Eskalation

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Iran. Die Krise um die gefangenen britischen Marinesoldaten zeigt, dass Teheran mit Einschüchterungspolitik nicht beizukommen ist. profil, 2. April 2007

Ideen-Marktwirtschaft

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Ja, ist denen gar nichts mehr heilig? Konservative sind für den Feminismus, Neoliberale für ein Grundeinkommen, CDU-Hardliner für den Mindestlohn – und Linke für die (Öko-)Marktwirtschaft. Wenn die Ideen auf Wanderschaft gehen, können sie ganz schön aus dem Tritt geraten. taz, 31. März 2007



Robert Misik
robert@misik.at

Journalist & Sachbuchautor
Lebt & arbeitet in Wien
Alles über Misik

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Ich betreibe dieses Blog seit einigen Jahren und ohne allzu intensiver Arbeit ist er zu einem der meistgelesenen nichtkommerziellen Online-Formate in Österreich geworden. Deshalb will ich es in den nächsten Monaten mit etwas mehr Engagement hochpimpen, um es zu dem führenden progressiven Weblog Österreichs zu machen.

Deswegen wende ich mich mit der simplen Frage an Sie, ob Ihnen dieses Blog etwas wert ist. Die Sache ist ziemlich einfach: Je mehr Leute bereit sind, dafür ein bisschen zu spenden, umso besser wird das Ding. Daueraufträge bringen Planungssicherheit. Für Ihre Beiträge habe ich ein eigenes Konto eingerichtet:

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Ich danke Ihnen schon einmal für Ihr Engagement und hoffe, Sie sehen die Sache so wie ich: Sudern reicht nicht! Let's do it!

Herzlich,

Ihr

Robert Misik

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