Vor zwanzig Jahren war Jeffrey Sachs der Jungstar der neoliberalen US-Ökonomen. Heute will er die Welt retten, bevor ihr die Ressourcen ausgehen. Globale Lebensmittelkrise, Ölkrise, Klimawandel – alles lösbar, so Sachs’ Credo. Im profil-Gespräch plädiert der Harvard-Ökonom und UNO-Sonderberater für Mikrokredite an arme Bauern, für Solar- und Nuklarenergie und vor allem für einen neuen internationalen Kooperations-Ethos. profil, 2. Juni und taz, 31. Mai 2008
Mai 2008 Archives
Happy Birthday, Israel, schön dass es Dich gibt. Feierstimmung will 60 Jahre nach der Staatsgründung kaum wo aufkommen. Dabei ist das reale Israel sehr wohl eine Erfolgsstory. Nur ist das Land für Freund und Feind Projektionsfläche von Phantasien, Sehnsüchten und Vorurteilen. Falter, 14. Mai 2008
Do. 8. Mai, Wien. Diskussion mit Albrecht von Lucke, Jens Kastner und David Mayer über ihre Bücher zum Rebellionsjahr 1968. 19 Uhr, Büchereien Wien, Hauptbücherei Urban Loritz Platz
Selbst der fadeste Ökonom kriegt nicht die Utopie aus der Kunst heraus und die Eigensinnigkeit nicht aus dem Künstler. theorie & technik, die Kolumne aus der taz, 6. Mai 2008
Freiheitsappostel mit schwarzen Flecken auf der Weste. Das Hayek-Institut auf "Free-Market-Roadshow" von Wien bis Berlin.
Die Freunde des radikalen Marktradikalismus sind ja originelle Leute, und so findet, wer in der Hauptverleihstelle der Büchereien Wien Friedrich Hayeks Ultraliberalismus-Bibel „Der Weg zur Knechtschaft“ entlehnt, am Ende einen hingekritzelten Hinweis: „Für Interessierte an der Auseinandersetzung mit politischen Fragestellungen im Geiste Hayeks: email an hayek@europe.com (internationaler Think Tank in Wien)“. Dieser „internationale Think Tank“ tut viel, die Ideen Hayeks unter die Leute zu bringen, was bestimmt nicht einfach ist, bedenkt man, wie krause sich Hayeks Phantasien heutzutage ausnehmen.






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