Juni 2008 Archives

Ein toller Hecht im Idiotenteich

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I’m a loser Baby. Alfred Gusenbauer, Kanzler in Wien, galt als ewiger Verlierer, dann gewann er vor zwei Jahren doch noch die Wahl. Aber Sieger wurde keiner aus ihm. Nun hat ihm seine Partei schon mal den Posten des SPÖ-Chefs weggenommen. Als Kanzler ist er jetzt „Dead Man Walking“. Schade drum. taz, 28. Juni 2008
 

Dschihadisten gegen den Terror

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Osama bin Laden und seinen al-Qaida-Leuten weht der Wind jetzt steif ins Gesicht. taz, 23. Juni 2008

Heute, Do., 19. Juni 2008, 19.00 Uhr
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Vor einem Jahrzehnt standen globale Kommunikationssysteme im Zentrum von Spekulationen und künstlerischen Experimentierens. Kulturschaffende zählten zu den frühen PionierInnen bei der Erprobung und Erforschung des emanzipatorischen Potentials digitaler Medien. Bis heute gilt Public Netbase als einer der bedeutendsten Knotenpunkte. Mit dem Buch Non Stop Future wird die Entwicklung der neuen Praxen in Kunst und Medien anhand der Wiener Netzplattform nachgezeichnet.

Es diskutieren:

Konrad Becker, World-Information Institute
Branca Curcic, Herausgeberin, Kuda.org
Dieter Daniels, Ludwig Boltzmann Institut Medien.Kunst.Forschung
Robert Misik, Autor und Publizist
Zoran Pantelic, Herausgeber, Kuda.org

Kuda.org/Branka Curcic/Zoran Pantelic (Hg.): Public Netbase: Non Stop Future - New practices in Art and Media. Frankfurt am Main: Revolver - Ar

Aldi, Armani und ein Handy dazu

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50 Millionen Autos, 1 Million Schusswaffen und jährlich 40 Millionen neue Mobiltelefone. Wie tickt der deutsche Konsument? Zeitzeichen, Juni 2008

Heute: Cordoba

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Heute abend ist Cordoba. Es riecht danach. Österreich gegen Deutschland. Und die "Endspielsituation" - wer gewinnt, ist weiter, wer verliert, ist raus. Österreich gewinnt alle dreißig Jahre wichtige Spiele, und baut sich daran dann dreißig Jahre auf. (zwischenzeitlich gibt es nur Niederlagen, die Debakel sind und "moralische Siege", also Niederlagen, die nicht notwendig gewesen wären, wenn die Österreicher ins Tor treffen würden). Also heute Cordobataumel. Er hängt schon über der Stadt, ich riech's.

Künstler als Kunst der Künstler

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Allerorten wird die Kommerzialisierung der einst widerständigen Ressource Kreativität beklagt. Gegen das Gejammer schreibt Diedrich Diederichsen sperrig, luzide und souverän an. taz, 7. Juni 2008

Blut, Scheiß und Tränen

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'68 in Wien war vor allem eine Kunst-, Avantgarde- und Boheme-Revolte. Man zeigte den Arsch in den Institutionen und sang wunderschöne Lieder dazu. War denn anderswo mehr? taz, 7. Juni 2008

Do, 5. Juni, Wien: Im Rahmen der Reihe "Genial dagegen" habe ich Kurt W. Rothschild zu Gast, den Doyen der österreichischen Wirtschaftswissenschaften. Thema: "Was würde Keynes dazu sagen?" Anlass ist der 125. Geburtstag von John Maynard Keynes. Ort: Kreisky-Forum, Armbruster Straße 15, 1190 Wien. 19 Uhr.

„Utopie ist wichtig“

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Veranstaltung zum 125. Geburtstag von John Maynard Keynes: Donnerstag, 5. Juni, 19 Uhr, Kreisky Forum.
Anfang der vierziger Jahre korrespondierte er mit John Maynard Keynes. Attac hält er für wichtig. Kurt W. Rothschild, 93, ist der Doyen der österreichischen Wirtschaftforscher. Anläßlich des 125. Geburtstags von John Maynard Keynes spricht er am Donnerstag in der Reihe „Genial dagegen“ im Kreisky-Forum zum Thema: „Was würde Keynes dazu sagen?" Für den Falter habe ich vorab schon einmal dieses Interview mit ihm geführt.

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Robert Misik
robert@misik.at

Journalist & Sachbuchautor
Lebt & arbeitet in Wien
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Ich betreibe dieses Blog seit einigen Jahren und ohne allzu intensiver Arbeit ist er zu einem der meistgelesenen nichtkommerziellen Online-Formate in Österreich geworden. Deshalb will ich es in den nächsten Monaten mit etwas mehr Engagement hochpimpen, um es zu dem führenden progressiven Weblog Österreichs zu machen.

Deswegen wende ich mich mit der simplen Frage an Sie, ob Ihnen dieses Blog etwas wert ist. Die Sache ist ziemlich einfach: Je mehr Leute bereit sind, dafür ein bisschen zu spenden, umso besser wird das Ding. Daueraufträge bringen Planungssicherheit. Für Ihre Beiträge habe ich ein eigenes Konto eingerichtet:

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Herzlich,

Ihr

Robert Misik

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