September 2008 Archives

Weltuntergang mit Zuschauer

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Alle wollen jetzt wissen, wie die globale Finanzkrise ausgeht. Das Problem daran: Man weiß das nicht so genau. taz, 19. September 2008

Freundschaft!

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Broder - Regalsystem "mit Verlängerung"

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Ob Ikea, dem total verrückten Möbelhaus aus Schweden, demnächst eine Klage des Irren von der Spree ins Haus flattert? Im neusten Ikea-Katolog machen sie sich jedenfalls über Henryk M. Broder auf hinterhältigste Weise lustig.

 

 

 

 

 

Sogar wegen seines Kleinwuchses muss er sich verhöhnen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und die notorische Klagswut von Seiner Auftrumpenden Beleidigtheit wird verspottet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.misik.at findet: Echt menschenverachtend! So etwas tut man nicht!

Haben US-Falken Georgiens Präsidenten zum Waffengang gegen Russland ermuntert? Bislang nur eine Verschwörungstheorie, aber einige Indizien sprechen dafür. taz, 13. September 2008

Politik mit Stoppelbart

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Der vielleicht nicht wirkungsvollste, aber sicher charmanteste Videoclip des Nationalratswahlkampfs ist diese Werbefilm der Grünen aus dem Hause Super-Fi. Wunderschön!

 

Am Samstag 13. September, 17.05 bringt  Ö1 ein Diagonal zum Thema "Kulturpessimismus". Ein Beitrag: Ein Streitgespräch zwischen mir und Thomas Chorherr, dem Ex-Herausgeber und -Chefredakteur der "Presse" zum Thema "Gutes Benehmen".
„Wenn Kühe Jacken tragen. Werbung ohne Grenzen.“
Montag, 15. September, ORF 2, Art.Genossen, VPS: 22.30 Uhr (35 min)
Regie: Daniela Krautsack und Thomas Grusch



Daniela Krautsack befragte während einer 15-monatigen Reise rund um den Globus das „Who is Who“ der Marketing- und  Kommunikationsbranche nach den Strategien und Möglichkeiten von neuen, nicht klassischen Werbeformen. „Ambient Media“ versucht Konsumenten zunehmend auf unübliche Weise zu überraschen, denn die Reichweiten der traditionellen Medien wie Fernsehen, Print und Radio verringern sich. Dieser Film wirft ein neues Licht auf die Taktiken der Werbung und ihre immer radikaleren Tricks, Wünsche zu erwecken und Aufmerksamkeit zu erregen. „The Best of the Best“ der Szene, die Kritiker und die Konsumenten in einer brisanten Diskussion über die Tabuzonen und zukünftigen Herausforderungen der Werbewelt.

Gäste u.a.: Milton Glaser, Mike Mathieson, Bob Garfield, Alois Schober, Mariusz Jan Demner, Peter Lammerhuber, Robert Misik, …

Termine: Köln, 13. September

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Samstag, 13. September: Anlässlich der rechtsradikalen Mobilmache gegen die geplante Kölner Moschee organsisiert die Städt Köln eine Gegenversanstaltung zum "Feindbild Islam". In deren Rahmen diskutiere ich zum Thema.

16 - 17.30 Uhr Podiumsdiskussion: Wie umgehen mit rechtspopulistischen Anti-Islamkampagnen. Ein/e Vertreter/in der DITIB, Prof. Dr. Micha Brumlik, Universität Frankfurt, Robert Misik, Autor, Prof. Dr. Thomas Naumann, Universität Siegen. Die Tagung findet statt am Samstag, den 13.09.2008, ab 10.00 Uhr in der VHS Köln. Näheres hier.

29. September, Wien: Um 19 Uhr habe ich in meiner Reihe "Genial dagegen" im Wiener Kreisky-Forum Steven C. Clemons, zu Gast. Steven Craig Clemons (born 1962 in Salina, Kansas) is an American blogger. He is the publisher of the popular political blog, The Washington Note, and a
former staff member of Senator Jeff Bingaman. Clemons is also Director of the American Strategy Program at theNew America Foundation,

1. Oktober, Attnang Puchheim. Im Maximilianhaus lese ich aus "Das Kultbuch. Glanz und Elend der Kommerzkultur."

3. Oktober, Wien. Um 19 Uhr habe ich in meiner Reihe "Genial dagegen" im Wiener Kreisky-Forum den Jagdish N. Bhagwati zu Gast. Er ist in Bombay geboren und einer der renommiersten Wirtschaftsfoscher unserer Zeit. Er ist Professor an der Columbia University und war für die WTO und die UN tätig. Er präsentiert sein Buch "Verteidigung der Globalisierung".

4. Oktober, Frankfurt. Im Rahmen der Konferenz "Warenästhetiken" spreche ich um 10 Uhr über das Thema. "Schwierigkeiten mit der Konsumkritik". Ort: Campus Westend, Festsaal

Um 18.30 Uhr diskutiere ich mit Benjamin Barber, Eva Illouz, Ivaylo Ditschev, Schamma Schahadat und Wolfgang Ullrich über "Warenästhetiken Ost / West". Ort: Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt

14. Oktober, Mödling. Im AK-Bildungshaus in Mödling, Brühler Straße 73, spreche ich zum Thema "Österreich nach der Wahl". 19 Uhr.

21. Oktober, Bad Vöslau. In der Stadtbücherei, Kirchenplatz 8, lese ich aus "Das Kultbuch. Glanz und Elend der Kommerzkultur".

17. November, Luzern, Schweiz. Auf Einladung der FVGL spreche ich zum Thema: "Politik der Paranoia. Die irre Welt der neuen Konservativen." 20 Uhr.

18. November, Wien. Im Rahmen der Wiener Buchmesse diskutiere ich über mein Buch "Gott behüte. Warum wir die Religion aus der Politik raushalten müssen."

Eigenblutdoping

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Falter, August 2008

Es gibt Buchtitel, die sind einfach klasse. Der hier ist so einer: Der Athlet greift zu Doping, um die Leistung seines „Selbst“ zu steigern. Was im Sport kriminell ist, ist in allen anderen Sphären des Lebens erwünscht. Jeder soll in seine Kreativität, sein besonderes Ich investieren. Gegenüber diesem zeitgenössischen Kreativitätsparadigma kann man zwei Haltungen beziehen: Entweder ist alles wunderbar, weil die entfremdete Arbeit für immer weitere Kreise durch kreative Arbeit ersetzt wurde, oder es ist schrecklich, weil alle „Kreativität“ jetzt zur Ressource der Kapitalverwertung verkommen ist.
Diedrich Diederichsen, Theoretiker mit hohem Kultfaktor, will sich und uns die Sache nicht so einfach machen. Er insistiert darauf, dass die Affirmation trotz ubiquitären Kreativitätsgefuchtles noch lange nicht das Geschäft der Kunst ist, und zeigt, wie in Kunst- und Jugendbewegungen das „Ich“ als Ziel jener Bearbeitung, die man einst „Selbstverwirklichung“ nannte, ins Zentrum rückte. Der Popstar war Künstler, aber auch Kunstwerk.
Diederichsen erinnert auch daran, dass die Kunst nie vollends im ökonomisch-kreativen Komplex aufgeht, weil sie regelmäßig die Bedingungen ihres Tuns reflektiert. Ein Antiserum gegen alles Lamento von der „Totalkommerzialisierung“, aber auch gegen das antimodernis­tische Gerede von der Entleerung des Kunstbegriffs und dem Verfall verbindlicher Standards.

Georgienkomplott 2.0

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Haben US-Neokons in Georgien gezündelt, um John McCain einen Vorteil zu verschaffen? Falter, 10. September 2008

Auf wahltotal.at fand ich diesen wunderschönen dialog, der willi molterer übertrifft sich darin wieder selbst:

Seine Antwort findet sich hier. Insebesoendere hier.

Herr Straubhaar vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut hat mal wieder einen tollen Vorschlag gemacht, wie man die Arbeitslosigkeit reduzieren kann: Indem man den Arbeitslosen die Stütze senkt. “Die Höhe der Sozialleistungen bestimmt, ab welchem Lohn ein Mensch bereit ist zu arbeiten”, sagte Straubhaar der “Bild am Sonntag”. Deshalb ist er für die SENKUNG des Hartz-IV-Regelsatzes, weil: “Der Anreiz, arbeiten zu gehen, wäre stärker.”

Derzeit liegt der Regelsatz bei 351 Euro pro Monat.

Denn wer arbeitslos ist, der ist ja nicht Opfer, sondern Täter: Einer, der es sich bequem macht in der sozialen Hängematte. Auf unsere Kosten. Um uns rum: Millionen solcher Täter, die alle mit Freude auf Hartz-IV hängen, weil man da ja so prima von leben kann, besser als wenn man arbeitet.

Man ist diesen Quatsch ja mittlerweile so gewohnt, dass einem gar nicht mehr auffällt, wie absurd die Vorschläge der Neokonservativen sind. Man muss den Schwächsten ihre Einkommen kürzen, damit sie sich “motivieren”. Aber offenbar gibt es zwei diametral entgegengesetzte Menschenschläge, so unterschiedlich, dass sie wahrscheinlich gar nicht der gleichen Gattung angehören: Bei den einen muss man die Einkommen stetig, steil und exorbitant erhöhen, um sie noch zu motivieren (bei den Managern, Kouponschneidern, Spitzenverdienern), bei den anderen muss man sie kontinuierlich senken, um sie zu motivieren (den Niedrigverdienenden, den vom Wohlfahrtssystem Abhängigen). Aber warum eigentlich sollte man es bei den Hartz-IV-Beziehern nicht machen wie bei Porsche-Managern oder Wirtschaftsinstituts-Direktoren: Ihnen die Einkommen stark erhöhen, um sie zu motivieren? Bitte eine Antwort, Herr Straubhaar!

Oder zumindest Straubhaar das Einkommen auf Hartz-IV-Niveau kürzen (oder darunter). Vielleicht wäre er ja dann auch motiviert, vernünftige Arbeit abzuliefern. Vielleicht lag es ja an der Höhe seines Einkommens, dass er sein Institut, das früher noch “Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv” hieß, auf eine Weise führte, die zum Entzug der öffentlichen Förderungen führte - wegen katastrophaler Evaluierungsergebnisse.

„Achtundsechzig liquidieren“

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Zwischenbilanz des Revoltejubeljahres: Zum 40-Jahr-Jubliäum wurden die ’68er flächendeckend niedergemacht. Fast scheint es, sie wären an allem Schuld – an Werteverfall, Kindermangel, Konsumismus und Hedonismus. Wider das Revolten-Bashing.  

Überall Rebellen

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Bei den österreichischen Nationalratswahlen haben gleich vier (Mitte-)Rechtsparteien realistische Chancen, ins Parlament einzuziehen. Das ist, neben allem Lokalen, auch ein Symptom für die allgemeine Identitätskrise der konservativen Milieus. taz, 3. September 2008

Projektorientiert in jeder Lebenslage

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Der Single ist im Liebesleben das, was im Geschäftsleben der Freelancer ist. taz, 2. September 2008
 

"Das Kultbuch"

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"Das Kult-Buch. Glanz und Elend der Kommerzkultur".

Eine Bestandsaufnahme der Konsum- und Lifestyle-Kultur. Heute werden mit den Waren nicht in erster Linie Gebrauchsgüter verkauft, sondern Images. Was stellt das mit unseren Städten an? Wie schlägt die Kulturalisierung der Ökonomie in die Ökonomisierung der Kultur um? Ein Motto des Buches: Konsumkritik, aber richtig!

"Misik stellt die entscheidenden Fragen (...) Er möchte die Korrektur unseres Blickes erreichen (...) lesenswert"  Wochenzeitung "Das Parlament"

"Handreichungen zur Analyse der Gegenwart" Wolfgang Ritschl, Radio Ö1.

"Brillant" Tagesanzeiger (Schweiz).

"Menschen haben eine Vorstellung von ihrem Ich, und Marken und Güter können helfen, das zu modellieren." Ich shoppe, also bin ich. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Ein ausgebuffter Dialektiker" Literarischer Salon, Hannover.

"Misik analysiert die wechselseitige Durchdringung von Ökonomie und Kultur ... ein breites Feld, das Misik gründlich durchpflügt." Michael Freund, Der Standard, Wien

"Ein kluges Buch" Die Presse, Wien

"Misik vereint altlinke Kritik und popkluge Moderne... so gut " Zündfunk, Bayrischer Rundfunk.

"Der affirmative Ton ... befremdet" Falter, Wien

"Schwerwiegend ... handfest ... anschaulich " Martin Blumenau, FM-4. 

"Absolut empfehlenswert" Fritz Ostermayer, Im Sumpf, FM-4.  

"Kritisch sein können viele, die richtigen Perspektiven finden die Wenigsten. Misik tut es." Progress.

"Ausgesprochen erhellend." Märkische Allgemeine Zeitung.

"Ein lesenswertes Buch!" Vorwärts.

"Misik erreicht sein Vorhaben gewohnt souverän". Neues Deutschland.

"Robert Misik liefert, wie er in der Einleitung verspricht: Kulturkritik, aber richtig! ... Auf hohem Niveau ... gute, alte Aufklärung!" Deutschlandradio.

"Kenntnisreich" The Gap.

Rezensionen, Kritiken finden sie hier, alles gesammelt finden Sie hier. Der Vorabdruck aus der taz. Der aus Standard.at. Die gesamte Lesung im Literarischen Salon Hannover können sie hier sehen: 1. Teil. und 2. Teil.

Bestellen hier bei amazon. Kontakt mit dem Autor: hier. Lese-, Presse- und TV-Termine: hier. Das ganze wie gewohnt wieder im Aufbau-Verlag

 

Eine Lesung aus dem Kapitel "Retro-Chic" können Sie hier sehen:

 

Zum Reinlesen hier unten unter "Continue..." das Inhaltverzeichnis und die Einleitung.

Und hier noch die Illustration, die Freundin Dusl für den Falter-Vorabdruck machte:

"Gott behüte! Warum wir die Religion aus der Politik raushalten müssen" - mein neues Buch im Wiener Ueberreuter-Verlag. 

Karl Marx hielt die Religionen für das "Opium des Volkes". Heute wissen wir: Sie sind weniger ein Beruhigungsmittel, um die Härten des Lebens zu ertragen, sondern das Aufputschmittel der Völker - bestens geeignet, die Menschen gegeneinander aufzhetzen.
Trotzdem wird unverdrossen die "Rückkehr des Glaubens" herbeigesehnt. Die Religionen würden den Menschen Sinn geben, heißt es. Dabei sind die Religionen gefährliche Unsinn-Ressourcen. Renaissance der Religion führt zum täglichen Kleinkrieg der Kulturen, zur Konkurrenz der Fundamentalismen.
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Bestellen bei amazon: hier.
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Buchpräsentation in Wien:
26. März, um 19 Uhr im Republikanischen Klub, Rockhgasse 1, 1010 Wien
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Ein kleiner Appetizer aus dem profil findet sich hier, ein paar Überlegungen zur Frage, was denn eigentlich Religionskritik ist, hier und hier (englisch), mein Falter-Essay zur "Renaissance der Religionen" hier. Diverses zu Islam & Islamismus hier.
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Ein Gespräch, das Wolfgang Ritschl für die Ö1-Sendung "Kontext" mit mir führte können Sie hier hören.

"Gott behüte! - Der ausrufende Titel ist Programm und gleichzeitig Provokation" Der Standard, Wien.

"Wo Religion ist, meint Misik, ein kluger linker Kopf aus Österreich, da ist Eiferertum nicht weit." Der Tagesspiegel, Berlin.

"Misik gefällt sich in der Rolle des des urbanen, spätliberalen Aufklärers... Religionen sind, so Misik mit einer hübschen Pointe, weniger, wie Marx es vermutete, das „Opium des Volkes“, sondern vielmehr ein „Aufputschmittel“, mit dem die Völker „aufeinander losgehetzt werden“. " Konrad Paul Liessmann, Falter.

"Misik erweist sich immer wieder als kluger Analytiker mit überraschenden Deutungen. Dies zeigt sich auch und gerade bei der Auseinandersetzung mit der Frage nach der Kompatibilität von Demokratie und Islam. Dies sei nicht das Problem, Religionen wären grundsätzlich demokratiefähig - sofern sie ihren Machtanspruch verloren hätten." Armin Pfahl-Traughber

"Misiks Angst, der aggressive Islamismus würde gleichsam eine Fundamentalisierung des nach eigener Aussage "geläuterten" Christentums in Europa nach sich ziehen, erscheint dann eben auch recht neurotisch. Wochenzeitschrift "Das Parlament".

"Überzeugend, handfest, spannend" Jugendmagazin FM 5.

"Eine gelungene Analyse" UNIQUE.

"Einer der originellsten Diagnostiker im deutschen Sprachraum ... wohltuend auf-, aber gar nicht abgeklärt" Diners Club Magazin.

"Ein Pamphlet ... das Religion als Unsinn-Ressource diffamiert" Wiener Zeitung

"Misik, scharfsinniger Buchautor, hat zur richtigen Zeit das richtige Thema aufgeggriffen" The Gap.

"Darum geht's also. Die Beseitigung des Religiösen" Academia..   

Alle Rezensionen gesammelt können Sie hier sehen.

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Im Folgenden schon einmal ein kleiner Auszug aus dem Schlusskapitel:
Gott schütze uns vor der Rückkehr der Religionen!
Jeder soll glauben, wozu er lustig ist. Nahe Verwandte von mir glauben, dass es Unglück bringt, einen Hut auf das Bett zu legen oder zurückzugehen, wenn man einmal die Wohnung verlassen hat. Damit schaden sie niemandem (außer mir, weil ich es bin, der zurückgehen muss, wenn sie etwas vergessen haben). Aber sie wollen nicht, dass alle Menschen glauben, dass Zurückgehen Unglück bringt. Sie meinen nicht, dass Menschen, die zurückgehen, Ungläubige sind, der ewigen Verdammnis preisgegeben. Sie haben um ihre Überzeugung, dass der Hut am Bett das Pech anzieht, auch keineswegs eine Fülle moralischer Imperative gruppiert, seien es sinnvollere („Du sollst keinen Hutträger töten“) oder unsinnigere („Menschen ohne Hut sind unrein“). Sie finden auch nicht, dass man die Lehre vom verderblichen Zurückgehen in den Schulen unterrichten soll. Und sie sind insbesondere nicht der Meinung, dass Menschen, die die Hut- oder Nicht-zurückgeh-Lehre nicht teilen, einer anderen Kultur, einer anderen Zivilisation angehören, von der man Abstand halten oder die man sogar aktiv bekämpfen solle. ...


Robert Misik
robert@misik.at

Journalist & Sachbuchautor
Lebt & arbeitet in Wien
Alles über Misik

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Ich betreibe dieses Blog seit einigen Jahren und ohne allzu intensiver Arbeit ist er zu einem der meistgelesenen nichtkommerziellen Online-Formate in Österreich geworden. Deshalb will ich es in den nächsten Monaten mit etwas mehr Engagement hochpimpen, um es zu dem führenden progressiven Weblog Österreichs zu machen.

Deswegen wende ich mich mit der simplen Frage an Sie, ob Ihnen dieses Blog etwas wert ist. Die Sache ist ziemlich einfach: Je mehr Leute bereit sind, dafür ein bisschen zu spenden, umso besser wird das Ding. Daueraufträge bringen Planungssicherheit. Für Ihre Beiträge habe ich ein eigenes Konto eingerichtet:

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Herzlich,

Ihr

Robert Misik

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