Stunde des Patriotismus? Nein, des Nationenmarketings! Nationen werden wie Waren beworben -
Sportliche Großevents sind heute vor allem Marketingveranstaltungen,
bei denen es darum geht, Nationen ein gutes Image zu verleihen. Man
bewirbt Nationen wie Waren. Schon gibt es Universitätslehrgänge in
"Nationenbranding" und Unternehmensberater helfen den "Problemmarken"
unter den Nationen bei der Arbeit am Image. Dumpfer Patriotismus
schadet da nur. Optimal ist der Party-Patriotismus, wie ihn Deutschland
bei der Weltmeisterschaft '06 vorexerzierte. Ob Österreich das im
Frühsommer auch schafft? Eher unwahrscheinich.
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