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In Deutschland ist ein grüner Bundeskanzler nicht mehr denkunmöglich. In Österreich ist das ein bißchen anders.
Erstaunliche Nachrichten aus Deutschland: Wären heute Bundestagswahlen, lägen die Grünen mit der SPD laut Umfragen gleichauf bei rund 24 Prozent der Stimmen. Äußerst bemerkenswert sind auch die Umfragen in einzelnen Bundesländern. Im traditionellen schwarzen Musterländle Baden-Württemberg hätte Rot-Grün eine Mehrheit und die Grünen wären mit 27 Prozent deutlich vor der SPD und würden dort den Ministerpräsidenten stellen. Und das ist auch deshalb besonders spektakulär, weil dort wirklich bald Landtagswahlen und Kommunalwahlen sind. Und da kann es für die Grünen angesichts ihres doch vergleichsweise überschaubaren Mitgliederkaders heißen, wie die „Zeit" so schön formuliert hat: „Jeder, der nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird Bürgermeister." Klar, Umfrageergebnisse muss man erst einmal bei wirklichen Wahlen einfahren. Allerdings ist schonn sensationell genug, dass es zumindest denkbar, eine irgendwie realistische Möglichkeit ist, dass Deutschland irgendwann einen grünen Ministerpräsidenten oder eine grüne Kanzlerin hat. Und da stellt sich natürlich die Frage: Wie machen das die deutschen Grünen? Oder fliegt das denen automatisch zu? Und warum stehen die österreichischen Grünen, naja, nicht ganz so gut da?
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Deutschland braucht die germanophoben Grünen wie einen Kropf und eine vernünftige Rechtspartei (eine ohne dumpfen Populismus mit klarer Abgrenzung zu sämtlichen nazistischen Strömungen) wie einen Bissen Brot.
D hat Riesenprobleme mit seiner nationalen Identität, es respektiert sich größtenteils nicht einmal selber. Wie kann es dann von Migranten, die ihrerseits sehr selbstbewußt sind, respektiert werden?
D ist ein hochindustrialisiertes Land, die größte Volkswirtschaft der EU und die viertgrößte der Welt.
Es braucht daher eine vernünftige Wirtschaftspolitik, die den sozialen Wohlstand, auch den der sozial Benachteiligten, langfristig sichert. Grüne Hochsteuerpolitik auf Energie und Wirtschaft und grüne Sozialpolitik, welche die demographische Katastrophe D's weiter verschlimmern würde, sind des allerletzte, was D braucht.
Die Grünen sind in D nur deshalb stark, weil die Leute keinen andern Ausweg sehen, schließlich sind in D alle nennenswerte Parteien abseits der Union entweder links oder linksextrem.
Die Grünen sind die ideologischste Partei überhaupt. Sie agiert nur innerhalb ihrer Ideologie, fern von den Bedürfnissen der autochthonen Bürger. Alles was ihr nicht in den Kram passt, wird mit Arroganz, Intoleranz oder Diffamierungen bedacht.