Der heldenhafte Aufstand gegen die Parkpickerl-Tyrannei


YouTube Directlink: http://www.youtube.com/watch?v=qzQffwFsuP4


Wer Parkpickerl einführt, ohne vorher darüber eine Volksabstimmung abzuhalten, ist ein Tyrann, undemokratisch, auto-kratisch (haha, Witz!) delirieren ÖVP und FPÖ in Wien. Wenn's nach Rot und Grün gegangen wäre, wäre auch erst nach dem Super-GAU über die Atomkraft abgestimmt worden, fügen da einige verhaltensoriginelle Parteiaktivisten auch noch hinzu. Für die ist ein Parkpickerl also irgendwie das selbe wie ein Super-GAU. Tut das eigentlich weh, wenn man derart huschi-huschi ist? 

Also, langsam, damit man es auch in diesen Kreisen versteht: Ich bin Autofahrer. Dass ich dafür, dass ich mein Auto abstellen kann, jedes Jahr 90.- Euro bezahle, finde ich ganz okay. Ich hab ja auch etwas davon: Ich kann als Anrainer davon ausgehen, dass ich spätestens nach ein paar Minuten einen Parkplatz finde. Und ich bürde der Allgemeinheit ja auch Kosten auf - ich stelle öffentlichen Raum mit einer Blechkiste voll. Warum soll das gratis sein? Wie kommt man da darauf, sich einzubilden, dass einem ein Free Ride zusteht? 

Oder geht's da um Freiheit, um Freiheit vom Staat? Ahso. Hmm. Aber dann müsste die ÖVP doch fordern, dass jeder seinen eigenen Parkplatz baut und nur auf selbstgebauten Parkplätzen parkt. 

Meine Prognose: Das würde verdammt unpraktisch. Und außerdem ein bisschen teurer als 90.- Euro.
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Robert Misik
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Journalist & Sachbuchautor
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