Normalerweise versteht man ja, warum Regierende handeln, wie sie handeln, selbst dann, wenn man ihr Verhalten missbilligt. Es hat meist zumindest so etwas wie eine innere Rationalität. Beim Verhalten des SPÖ-Führungsklüngels in der U-Ausschuss-Causa ist aber einfach keine Rationalität mehr zu erkennen. Damit er nicht vor dem U-Ausschuss aussagen muss, schießt sich der Kanzler selbst ins Knie - und damit es sich auch richtig lohnt, gleich in alle beide. Faymann und seine "Strategen" haben es durch ihre Taktierei die Politik einmal mehr diskreditiert und es obendrein geschafft, dass der Kanzler als derjenige in der Öffentlichkeit dasteht, der scheinbar am meisten zu verbergen hat. Das muss man angesichts der Diebe und Räuber bei der Konkurrenz erst einmal schaffen! Da muss man schon sagen: Hut ab, angesichts dieser taktischen Glanzleistung!
Ich betreibe dieses Blog seit einigen Jahren und ohne allzu intensiver
Arbeit daran ist er zu einem der meistgelesenen nichtkommerziellen
Online-Formate in Österreich geworden.
Deshalb will ich diesen Blog in
den nächsten Monaten mit etwas mehr Engagement hochpimpen, um ihn zu dem
führenden progressiven Weblog Österreichs zu machen. Ein bisschen habe
ich damit in den vergangenen Wochen schon begonnen.
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