FS Misik Folge 48: Die letzten Tage des Kapitalismus


YouTube Directlink: http://www.youtube.com/watch?v=fvd6-hqyKPA


Beim Börsencrash 1929 sprangen Makler, die alles verloren hatten, in ihrer Verzweiflung aus ihren Büros in der Wall Street. Heute lohnt es sich aber nicht, dort hin zu gehen, um zu sehen, ob einer hüpft. Denn wegen der Air Condition lassen sich die Fenster nicht mehr öffnen. Aber abgesehen davon hat die Weltfinanzkrise auch ihre schönen Seiten. Das ganze Gerede von der "Risikofreudigkeit", die man den Menschen antrainieren müsse und von der "schöpferischen Zerstörung", für die der Kapitalismus sorge - es wird jetzt nur mehr von halben Irren angestimmt. Gut möglich, dass wir in ein paar Monaten in den rauchenden Ruinen des Kapitalismus sitzen. Wenn der Kapitalismus überlebt - dann, weil ihn der Staat gerettet hat. Mit der monströsen Frivolition, die im Wirtschaftsleben Einzug gehalten hat, ist jetzt Schluss.


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3 Comments


Das Licht am Ende des Tunnels sehen ja angeblich auch noch andere, nicht mehr ganz Lebendige.

Nettes Stück Film wiedereinmal!

LG Aaron

Danke, wieder einmal für ein reacht amüsant anzusehendes Video, Herr Misik!

Aber dasrf ich ihnen nach langem, treuem Schauen auf derstandard.at und hier, endlich empfehlen, die Youtube- und andere Videos, die sie hier verwenden, nicht nur vom Bildschirm abzufilmen, sondern sie eventuell einfach herunterzuladen und dann reinschneiden?

Als einfachste möglichkeit kann ich ihnen da einfach das Firefox-Plugin "DownloadHelper" empfehlen. Damit gehts recht einfach...

Grooce,
Tobi Stadler

viel zu sanft.

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Robert Misik
robert@misik.at

Journalist & Sachbuchautor
Lebt & arbeitet in Wien

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