FS Misik 51: Muss eigentlich immer alles "privat" und "effizient" sein?


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Gerade wurden mit viel Steuergeld die wichtigsten globalen Banken gerettet - weil ein intaktes Finanzsystem ein "öffentliches Gut" ist. Sollte das nicht ein Anlass sein, grundsätzlich darüber nachzudenken, dass es öffentliche Güter gibt, die wichtiger sind als das übliche privatwirtschaftliche Kostenminimierungskalkül?


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1 Comment


"....weil der finanzmarkt ein oeffentliches gut ist und die banken WISSEN, dass man sie nicht pleite gehen laesst, verhalten sie sich ohnehin nicht wie private unternehmen. IHR RISIKOMANAGEMENT HAT IMMER IM AUGE, DASS MAN SIE IM NOTFALL NICHT KOLLABIEREN LAESST"

spricht der misik da in seinem beitrag gegen privatisierung

interessanter gedanke, den sich meinereiner natuerlich auch schon aus den taeglichen news zwischendenzeilenlesend rausgedacht hat

aber hat das ganze auch eine tiefer liegende rechtfertigung? ist das nicht nur einer dieser linken stammtischparolen, wo man legosteine zusammenbaut und sich freut wie ein zwetschgerl, wenn sie zusammenpassen?

herr misik, ich waere sehr froh, wenn der gedankengang stimmt: gibt es irgendwo was interessantes zum nachlesen dazu...laesst sich die theorie, dass das risikomanagemént der banken immer einplant, dass man sie eh nicht fallen laesst, auch belegen? wie kommen sie z.b. drauf? die lektuere von tagesszeitung bzw. nett umgeschriebenen pressemeldgungen duerfte da ja nicht ausreichen....

ueber hinweise sehr dankbar waere der

viennkenna

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