YouTube Directlink: http://www.youtube.com/watch?v=Luj-WmRFqOs
Die Finanzkrise und der Absturz in die tiefe Rezession liqudierten nicht nur Vermögen, sie stürzen auch die gesellschaftliche Leitfigur der letzten Jahre in eine Existenzkrise: den smarten Manager, den Finanzjongleur, die Mr. Cash und Mr. Wichtig. Die hatten ja Erfolg, weil man ihnen den Erfolg schon ansah. Sie erhielten gesellschaftliche Bedeutung zugeschrieben, und wer nach Erfolg strebte - und sei es auch in einem ganz anderen Metier - der tat gut daran, sich den personalen Habitus anzueignen, den dieser Typus geprägt hat; alle charakterlichen Deformationen inklusive. Diesen Habitus der lässigen Arroganz, den Zynismus des robusten Selbstbewußtseins. Eindruckskonkurrenz prägte alle Lebenssphären. Wenn die Darstellung von Erfolg aber zur Quelle des Statusgewinns wird - statt Leistung, dann zieht natürlich auch eine gewisse Frivolität ein. Hat es damit jetzt ein Ende? Robert Misik, selbst ein extrem smarter Winnertyp, gibt Auskunft! Ihr persönlicher Wegweiser zum Erfolg!
Links:
"Das Desaster der Erfolgskultur" (NZZ)
Related entries
- Über Wirtschaftsverbrechen
- Verdruss, Passivität, Ressentiment. Wie gefährdet ist unsere Demokratie? (FS Misik Folge 85)?
- „Wir liegen am Boden"
- Partei im Wachkoma. Woran krankt die SPÖ? (FS Misik 84)
- "At the End you have to find your very own Style".
- Eine Partei mit Forderungen, aber ohne Programm
- Der Mensch ist eine Ressource, die stört
- „Sie zocken schon wieder"
- Alles Ware! Glanz und Elend der Kommerzkultur
- Der Raiffeisen-Skandal
- Viel Kapitalverkehr
No TrackBacks
TrackBack URL: http://www.misik.at/mt/p.cgi/933






Leave a comment