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Die Finanzkrise und der Absturz in die tiefe Rezession liqudierten nicht nur Vermögen, sie stürzen auch die gesellschaftliche Leitfigur der letzten Jahre in eine Existenzkrise: den smarten Manager, den Finanzjongleur, die Mr. Cash und Mr. Wichtig. Die hatten ja Erfolg, weil man ihnen den Erfolg schon ansah. Sie erhielten gesellschaftliche Bedeutung zugeschrieben, und wer nach Erfolg strebte - und sei es auch in einem ganz anderen Metier - der tat gut daran, sich den personalen Habitus anzueignen, den dieser Typus geprägt hat; alle charakterlichen Deformationen inklusive. Diesen Habitus der lässigen Arroganz, den Zynismus des robusten Selbstbewußtseins. Eindruckskonkurrenz prägte alle Lebenssphären. Wenn die Darstellung von Erfolg aber zur Quelle des Statusgewinns wird - statt Leistung, dann zieht natürlich auch eine gewisse Frivolität ein. Hat es damit jetzt ein Ende? Robert Misik, selbst ein extrem smarter Winnertyp, gibt Auskunft! Ihr persönlicher Wegweiser zum Erfolg!
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"Das Desaster der Erfolgskultur" (NZZ)
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