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Vor einem Jahr kollabierte die Investmentbank Lehman-Brothers - und beinahe wäre der gesamte Kapitalismus mit untergegangen. Ganz so dramatisch kam es glücklicherweise nicht. Und da soll man auch einmal daran erinnern, was uns gerettet hat: Entschlossenes wirtschaftspolitisches Handeln der Regierungen und massive Staatsintervention. Gott sei Dank haben sich nicht einmal die Sonntagsprediger des Neoliberalismus in dieser Situation auf die unsichtbare Hand der Märkte verlassen wollen. Aber die Krise ist nicht vorbei. Die größten Entlassungswellen rollen noch auf uns zu und es drohen tiefe weitere Nachfrageeinbrüche, wenn die Regierungen ihre massiven Konjunkturstützungprogramme zurückfahren sollten. Die gute Nachricht lautet aber immerhin: Auf die unmittelbaren Herausforderungen der Krise hat die Politik rasch und klug reagiert. Freilich, es gibt auch eine schlechte Nachricht: Ob es gelingt, langfristig die Spielregeln des globalen Kapitalismus zu verändern, ist fraglicher. In der Finanzindustrie herrscht schon wieder Business as Usual, es wird weiter gezockt - nicht einmal das fatal falsche Anreizsystem der Banker-Bonuszahlungen für kurzfristige spekulative Gewinne ist verboten worden.
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Leider erwähnen Sie nicht die üble Zockerei der Frau Bundesministerin Claudia S mit Credit Default Swaps (CDS).Eine "Spezialität" des Casinokapitalismus und nicht der Realwirtschaft.)Warum eine Kommunalkreditbank mit solchen Produkten handelte und die Frau Ministerin dabei noch kräftig "Boni" kassieren konnte ist noch aufklärungsbedürftig. Das Ergebnis für die Menschen: 1,45 Milliarden Euro
(oder mehr) Verlust und schnell, schon im November eine Verstaatlichung. Es fällt auf, daß sich der Herr Bundeskanzler nicht vor, sondern hinter die Dame stellt. Kein gutes Zeichen, wo Sie doch "Reformen" und wichtige Weichenstellungen im Bildungswesen einleiten sollte. Das Krisenmanagement des Herrn Bundeskanzlers erscheint dringend verbesserungsnotwendig .Wenn man die Einschnitte für die Menschen aus der "Bankenkrise" einigermaßen in den Griff bekommen wollte, dann geht das nicht mit "neoliberalen" wie Claudia Schmied und Mag Schieder.
Aber auch nicht mit dem Schnüren von „Paketen“ wie es die Ministerin Bures tut.
.08.2009 [16.00] Bures: 25 Mio.-Soforthilfepaket für KMU Mit der Forschungsinitiative "Quick Start" fördert Infrastrukturministerin Doris Bures
innovative Forschungsprojekte von kleinen und mittleren Unternehmen: Und das mit 25 Millionen Euro – ein guter Anreiz, in Forschung zu investieren. …
Einen Quickstart für den bauindustriellen Sektor hat es bereits zum Bau des Brennerbasistunnels (Paket ca 10 bis 20 Milliarden Euro)
Gegeben ….Und auch ein „Bankenpaket“ mit 100 Milliarden Euro (ca 1/3 des BIP)
Der Herr Bundeskanzler läßt "schnüren" und alle
bezahlen dann. Vermögen bleiben unangetastet oder werden nach
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