Results tagged “Christentum”

Brauchen wir Gott für die Moral? Aber nein!

Mein Beitrag zum deutschen Kirchentag. taz, 14. Mai 2010

"Gott behüte" - Jetzt als Taschenbuch!

Kaum ist das neue Jahrzehnt angebrochen, schon gibt's ein neues Buch von mir im Buchhandel - und ich musste dafür nicht einmal viel arbeiten. "Gott behüte - Warum wir die Religion aus der Politik raushalten müssen", 2008 im Ueberreuter-Verlag erschienen, wurde nun vom Berliner Aufbau-Verlag in einer Taschenbuch-Ausgabe herausgebracht. Um wohlfeile 9.95.- Euro.

Beziehbar im Buchhandel oder einfach hier über Amazon. (wer über den Amazon-Link bestellt, unterstützt den Autor noch mit ein paar Groschen ;-)

Auszüge aus dem Buch und Rezensionen gibt es übrigens hier zum Nachlesen.

 

Gegen Gott (FS Misik Folge 18)


YouTube Directlink: http://www.youtube.com/watch?v=o7kJGFnhlW8


Auch in Österreich gibt es eine heftige Debatte über die Rolle von Kirchen und Religion im öffentlichen Raum, seitdem die zweitgrößte "Glaubensgemeinschaft" des Landes - also die der Bürger ohne religiöses Bekenntnis - ein wenig auf sich aufmerksam macht. Öffentliche Verkehrsmittel haben abgelehnt, Werbeanzeigen mit dem Spruch "Es gibt keinen Gott" zu affichieren, jetzt sind sie an drei Stellen auf den "City-Lights" zu sehen. Als kleinen Beitrag zu der Debatte schalte ich hier eine ältere Folge von FS-Misik, die den Titel "Gegen Gott" trägt.

Links: Buskampagne

„Yoga ist eine ernste Sache"

Man kann auch auf säkulare Weise religiös sein, meint Charles Taylor. Der kanadische Philosoph erklärt, warum Multikulti nicht tot und „Abendland in Christenhand" eine destruktive Parole ist. Der Standard, 30. Mai 2009

 

FS Misik 67: Wir trennen jetzt Staat und Religion


YouTube Directlink: http://www.youtube.com/watch?v=aigLqbGCQv4


Nachdem die Religionen in den vergangenen Jahren immer offensiver in den öffentlichen Raum drängen, gibt es jetzt dazu Gegenbewegungen. In Österreich hat sich eine "Laizismus-Initiative" gegründet, auch die Privilegierung der Religionen im Schulunterricht wird wieder vernehmbarer kritisiert. Religiöse Repräsentanten nehmen es wie selbstverständlich, für ganze Bevölkerungsgruppen zu sprechen - auch wenn sie oft nicht viel mehr repräsentieren als sich selbst. Die mittlerweile zweitgrößte "Glaubensgemeinschaft" kommt dagegen eher selten vor: die derjenigen ohne religiöses Bekenntnis. Das dürfte sich jetzt ändern. Dabei geht es den Laizisten nicht um einen Kampf gegen die Religionen. Jeder soll glauben, wozu er lustig ist. Aber er soll damit niemanden belästigen. Und er soll den Staat nicht für sich einspannen.

Heilige Bytes

Kreuznet, Gloria.tv & Co. Ultrakonservative Kreuzkatholiken laufen der Amtskirche mit ihren Internetaktivitäten die Diskurshoheit ab. Falter, 18. Februar 2008

"Gott behüte! Warum wir die Religion aus der Politik raushalten müssen" - mein neues Buch im Wiener Ueberreuter-Verlag. 

Karl Marx hielt die Religionen für das "Opium des Volkes". Heute wissen wir: Sie sind weniger ein Beruhigungsmittel, um die Härten des Lebens zu ertragen, sondern das Aufputschmittel der Völker - bestens geeignet, die Menschen gegeneinander aufzhetzen.
Trotzdem wird unverdrossen die "Rückkehr des Glaubens" herbeigesehnt. Die Religionen würden den Menschen Sinn geben, heißt es. Dabei sind die Religionen gefährliche Unsinn-Ressourcen. Renaissance der Religion führt zum täglichen Kleinkrieg der Kulturen, zur Konkurrenz der Fundamentalismen.
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Bestellen bei amazon: hier.
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Buchpräsentation in Wien:
26. März, um 19 Uhr im Republikanischen Klub, Rockhgasse 1, 1010 Wien
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Ein kleiner Appetizer aus dem profil findet sich hier, ein paar Überlegungen zur Frage, was denn eigentlich Religionskritik ist, hier und hier (englisch), mein Falter-Essay zur "Renaissance der Religionen" hier. Diverses zu Islam & Islamismus hier.
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Ein Gespräch, das Wolfgang Ritschl für die Ö1-Sendung "Kontext" mit mir führte können Sie hier hören.

"Gott behüte! - Der ausrufende Titel ist Programm und gleichzeitig Provokation" Der Standard, Wien.

"Wo Religion ist, meint Misik, ein kluger linker Kopf aus Österreich, da ist Eiferertum nicht weit." Der Tagesspiegel, Berlin.

"Misik gefällt sich in der Rolle des des urbanen, spätliberalen Aufklärers... Religionen sind, so Misik mit einer hübschen Pointe, weniger, wie Marx es vermutete, das „Opium des Volkes“, sondern vielmehr ein „Aufputschmittel“, mit dem die Völker „aufeinander losgehetzt werden“. " Konrad Paul Liessmann, Falter.

"Misik erweist sich immer wieder als kluger Analytiker mit überraschenden Deutungen. Dies zeigt sich auch und gerade bei der Auseinandersetzung mit der Frage nach der Kompatibilität von Demokratie und Islam. Dies sei nicht das Problem, Religionen wären grundsätzlich demokratiefähig - sofern sie ihren Machtanspruch verloren hätten." Armin Pfahl-Traughber

"Misiks Angst, der aggressive Islamismus würde gleichsam eine Fundamentalisierung des nach eigener Aussage "geläuterten" Christentums in Europa nach sich ziehen, erscheint dann eben auch recht neurotisch. Wochenzeitschrift "Das Parlament".

"Überzeugend, handfest, spannend" Jugendmagazin FM 5.

"Eine gelungene Analyse" UNIQUE.

"Einer der originellsten Diagnostiker im deutschen Sprachraum ... wohltuend auf-, aber gar nicht abgeklärt" Diners Club Magazin.

"Ein Pamphlet ... das Religion als Unsinn-Ressource diffamiert" Wiener Zeitung

"Misik, scharfsinniger Buchautor, hat zur richtigen Zeit das richtige Thema aufgeggriffen" The Gap.

"Darum geht's also. Die Beseitigung des Religiösen" Academia..   

Alle Rezensionen gesammelt können Sie hier sehen.

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Im Folgenden schon einmal ein kleiner Auszug aus dem Schlusskapitel:
Gott schütze uns vor der Rückkehr der Religionen!
Jeder soll glauben, wozu er lustig ist. Nahe Verwandte von mir glauben, dass es Unglück bringt, einen Hut auf das Bett zu legen oder zurückzugehen, wenn man einmal die Wohnung verlassen hat. Damit schaden sie niemandem (außer mir, weil ich es bin, der zurückgehen muss, wenn sie etwas vergessen haben). Aber sie wollen nicht, dass alle Menschen glauben, dass Zurückgehen Unglück bringt. Sie meinen nicht, dass Menschen, die zurückgehen, Ungläubige sind, der ewigen Verdammnis preisgegeben. Sie haben um ihre Überzeugung, dass der Hut am Bett das Pech anzieht, auch keineswegs eine Fülle moralischer Imperative gruppiert, seien es sinnvollere („Du sollst keinen Hutträger töten“) oder unsinnigere („Menschen ohne Hut sind unrein“). Sie finden auch nicht, dass man die Lehre vom verderblichen Zurückgehen in den Schulen unterrichten soll. Und sie sind insbesondere nicht der Meinung, dass Menschen, die die Hut- oder Nicht-zurückgeh-Lehre nicht teilen, einer anderen Kultur, einer anderen Zivilisation angehören, von der man Abstand halten oder die man sogar aktiv bekämpfen solle. ...

Kämpfende Kirche

Angestachelt von der „Rückkehr der Religionen“ mischt sich die katholische Kirche wieder ungenierter in die Politik ein. In Spanien ruft sie auf, die Sozialisten „abzuwählen“, beim Sturz von Italiens Premier Romano Prodi hatte das Episkopat die Finger im Spiel. Kehrt der Politkatholizismus zurück? profil, 18. Februar 2008

Kamelhändler & Balkensepp

„Religionskritik“ hat große Tradition in Philosophie und Kunst. Aber nicht jede Verhöhnung ist aufklärerisch – und heikel wird es, wenn sie sich gegen die Religion der Anderen richtet. Über die feinen Unterschiede zwischen Aufklärung und Verhetzung. profil, 28. 1. 2008

Taufe oder Tod

Religionen. Der Kirchenhistoriker Arnold Angenendt versucht in einer monumentalen Studie zu beweisen, dass das Christentum immer vor allem eines war: tolerant. Die These ist fragwürdig, Angenendts Faktenfülle aber beeindruckend. Falter, 12. Dezember 2007

Jüngstes Gericht

Blasphemie. Gotteslästerung soll wieder leichter strafbar werden – das fordern keine muslimischen Fanatiker, sondern die bayrische CSU. Vergangene Woche präsentierte sie ihren Gesetzesentwurf. In Belgien und den Niederlanden geht man neue Wege.

Die (Un-)Sinnressource

Glaubenskrieg am Büchermarkt: Richard Dawkins und Sam Harris wollen Toleranz gegen Gläubige nicht länger tolerieren. Peter Sloterdijk findet, dass die Monotheismen allesamt ziemlich gefährlich sind. Kardinal Christoph Schönborn erklärt Barbara Stöckl, dass das Christentum auch seine praktischen Seiten hat. taz, Buchmessebeilage, 10. Oktober 07

Benedikt, der Strafprediger und Verbotsapostel

Ja, seit einem Tag ist Benedikt XVI. in Österreich, aber bei denen, die in ihm zunehmend einen freundlichen, älteren Herrn sahen, der zwar etwas schrullig ist, doch mit sich reden läßt und halt den "Werterelativismus" beklagt, herrscht schon Ernüchterung. So ziemlich das erste, was er forderte, nachdem er Österreichs Boden betreten hat, waren Gefängnisstrafen. Nämlich, die Abtreibung müsse verboten werden. Und daraus folgt ja logisch, dass die, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, bestraft werden sollen, wie sich das für Gesetzesübertretungen gehört. Das wird ja meist nicht dazu gesagt, von unseren selbsternannten Apostel der Barmherzigkeit.

Da ist sie also wieder, die Verbotskirche, mit ihrem Bestrafungswahn und ihrer Unterwerfungslust.

 

Bibelschulung IV: Die Lust an der Apokalypse

Warum 9/11 ein ziemlich biblisches Datum ist.

Falter, 5. September 2007

Revival der Religionen?

Mit www.misik.at fit für den Papstbesuch. In den USA entscheiden die Bigotten Wahlen, muslimische Frömmler halten die Welt im Atem. Und in unseren Breiten? Da wird der Papst zu einem eigentümlichen Popstar. Demnächst steigt die große Glaubens-Party von Mariazell. Gott rette uns vor der Renaissance des Religiösen.

Das Falter-Cover zu meinem Essay über "Gottes 68er"

Gottes 68-er

Fit für den Papstbesuch. Gestern war er als Panzerkardinal gefürchtet, heute haben ihn fast alle lieb. Wenn er gegen den „Werterelativismus“ wettert, finden das neuerdings sogar Liberale gut. Schon gilt er manchen gar als Gottes Antwort auf die 68er. Wie tickt Benedikt XVI.?

Bibelschulung III: Wenn Jesus am Freitag kommt

Heute wollen wir mal Paulus durchnehmen, besonders den Schlüsseltext des Christentums, den „Brief des Paulus an die Römer“, also an die römische Urgemeinde.

 

Mit www.misik.at fit für den Papstbesuch!

Bibelschulung II: Jesus, Feind der Familie

Es ist eine der schönsten Seltsamkeiten der an Seltsamkeiten gewiss nicht armen Kirchengeschichte: dass die Christen – besonders die Parteien, die unter christlicher Flagge segeln – die „Institution Familie“ hochhalten. Wo die das her haben? Von ihrem Religionsstifter sicher nicht.

Bibelschulung I.

Wie medienbewußt war Jesus? Die erste Ausgabe der wöchentlichen Bibelschulung aus dem "Falter", für alle, die sich für den Papstbesuch nicht bibelfest genug fühlen. Falter, 15. 8. 07

Gotteskrieg

USA. Militante Atheisten und christliche Frömmler liefern sich ein bizarres Gefecht – mit Internet-Videos und knallharten TV-Debatten. profil, 26. Mai 07

 

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Robert Misik
robert@misik.at

Journalist & Sachbuchautor
Lebt & arbeitet in Wien
Alles über Misik

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