Results tagged “Religion”
Kaum ist das neue Jahrzehnt angebrochen, schon gibt's ein neues Buch von mir im Buchhandel - und ich musste dafür nicht einmal viel arbeiten. "Gott behüte - Warum wir die Religion aus der Politik raushalten müssen", 2008 im Ueberreuter-Verlag erschienen, wurde nun vom Berliner Aufbau-Verlag in einer Taschenbuch-Ausgabe herausgebracht. Um wohlfeile 9.95.- Euro.
Beziehbar im Buchhandel oder einfach hier über Amazon. (wer über den Amazon-Link bestellt, unterstützt den Autor noch mit ein paar Groschen ;-)
Auszüge aus dem Buch und Rezensionen gibt es übrigens hier zum Nachlesen.
YouTube Directlink: http://www.youtube.com/watch?v=o7kJGFnhlW8
Auch in Österreich gibt es eine heftige Debatte über die Rolle von Kirchen und Religion im öffentlichen Raum, seitdem die zweitgrößte "Glaubensgemeinschaft" des Landes - also die der Bürger ohne religiöses Bekenntnis - ein wenig auf sich aufmerksam macht. Öffentliche Verkehrsmittel haben abgelehnt, Werbeanzeigen mit dem Spruch "Es gibt keinen Gott" zu affichieren, jetzt sind sie an drei Stellen auf den "City-Lights" zu sehen. Als kleinen Beitrag zu der Debatte schalte ich hier eine ältere Folge von FS-Misik, die den Titel "Gegen Gott" trägt.
Links: Buskampagne
Man kann auch auf säkulare Weise religiös sein, meint Charles Taylor. Der kanadische Philosoph erklärt, warum Multikulti nicht tot und „Abendland in Christenhand" eine destruktive Parole ist. Der Standard, 30. Mai 2009
Darüber diskutiere ich am kommenden Sonntag am taz-Kongress, dem großen Ratschlag um 30. Gründungsjubiläum der Berliner "tageszeitung".
Pro-Reli, der Vatikan und der Kampf der Religionen um unsere Köpfe. Ein Gespräch mit Michael Wolffsohn, Petra Bahr, Robert Misik und Philipp Gessler.
Berlin, Haus der Kulturen der Welt, Theatersaal. Sonntag, 19. April, 9 Uhr.
YouTube Directlink: http://www.youtube.com/watch?v=aigLqbGCQv4
Nachdem die Religionen in den vergangenen Jahren immer offensiver in den öffentlichen Raum drängen, gibt es jetzt dazu Gegenbewegungen. In Österreich hat sich eine "Laizismus-Initiative" gegründet, auch die Privilegierung der Religionen im Schulunterricht wird wieder vernehmbarer kritisiert. Religiöse Repräsentanten nehmen es wie selbstverständlich, für ganze Bevölkerungsgruppen zu sprechen - auch wenn sie oft nicht viel mehr repräsentieren als sich selbst. Die mittlerweile zweitgrößte "Glaubensgemeinschaft" kommt dagegen eher selten vor: die derjenigen ohne religiöses Bekenntnis. Das dürfte sich jetzt ändern. Dabei geht es den Laizisten nicht um einen Kampf gegen die Religionen. Jeder soll glauben, wozu er lustig ist. Aber er soll damit niemanden belästigen. Und er soll den Staat nicht für sich einspannen.
YouTube Directlink: http://www.youtube.com/watch?v=JTyd6BlILOI
Was, wenn aus Robert Misiks Mund Satan spricht, so wie aus den Harry Potter Romanen? Man kann ja nie wissen. Deshalb sollen diesmal in FS Misik vornehmlich Pfarrer Gerhard Maria Wagner, der designierte Weihbischof von Linz, seine Freunde von gloria.tv, die Piusbrüder, auf die man neuerdings in Rom so viel hält und Bischof Richard Williamson das Wort erhalten. Ein Glaubenspaket, plus Serviceelement: Kirchenaustritt leichtgemacht!
"Gott behüte! Warum wir die Religion aus der Politik raushalten müssen" - mein neues Buch im Wiener Ueberreuter-Verlag.
"Gott behüte! - Der ausrufende Titel ist Programm und gleichzeitig Provokation" Der Standard, Wien.
"Wo Religion ist, meint Misik, ein kluger linker Kopf aus Österreich, da ist Eiferertum nicht weit." Der Tagesspiegel, Berlin.
"Misik gefällt sich in der Rolle des des urbanen, spätliberalen Aufklärers... Religionen sind, so Misik mit einer hübschen Pointe, weniger, wie Marx es vermutete, das „Opium des Volkes“, sondern vielmehr ein „Aufputschmittel“, mit dem die Völker „aufeinander losgehetzt werden“. " Konrad Paul Liessmann, Falter.
"Misik erweist sich immer wieder als kluger Analytiker mit überraschenden Deutungen. Dies zeigt sich auch und gerade bei der Auseinandersetzung mit der Frage nach der Kompatibilität von Demokratie und Islam. Dies sei nicht das Problem, Religionen wären grundsätzlich demokratiefähig - sofern sie ihren Machtanspruch verloren hätten." Armin Pfahl-Traughber
"Misiks Angst, der aggressive Islamismus würde gleichsam eine Fundamentalisierung des nach eigener Aussage "geläuterten" Christentums in Europa nach sich ziehen, erscheint dann eben auch recht neurotisch. Wochenzeitschrift "Das Parlament".
"Überzeugend, handfest, spannend" Jugendmagazin FM 5.
"Eine gelungene Analyse" UNIQUE.
"Einer der originellsten Diagnostiker im deutschen Sprachraum ... wohltuend auf-, aber gar nicht abgeklärt" Diners Club Magazin.
"Ein Pamphlet ... das Religion als Unsinn-Ressource diffamiert" Wiener Zeitung
"Misik, scharfsinniger Buchautor, hat zur richtigen Zeit das richtige Thema aufgeggriffen" The Gap.
"Darum geht's also. Die Beseitigung des Religiösen" Academia..
Alle Rezensionen gesammelt können Sie hier sehen.
Konrad Paul Liessmann im "Falter":
"Natürlich will auch Misik religiöse Gefühle respektieren und Gläubige nicht grundlos beleidigen, vor allem dann, wenn es sich nicht um Katholiken, sondern um Muslime handelt, und dass es die Caritas gibt, ist durchaus in Ordnung, aber abgesehen davon sollen sich Kirchen und Theologen in Fragen der Politik, der Gesetzgebung, der Gestaltung des Gemeinwohls weder einmischen noch diese gestalten. Wenngleich manchmal vielleicht etwas gewollt locker formuliert, vertritt Misik die in der Philosophie seit Kant ventilierte These, dass aus der Perspektive der Vernunft weder für eine humane Moral noch für eine angemessene Erkenntnis der Welt ein Gott vonnöten sei. Misik möchte zwar kein eifernder Atheist wie Richard Dawkins sein, aber Religion ist für ihn letztlich keine Sinn-, sondern eine „Unsinn-Ressource“.
In Bezug auf den politischen Charakter der Religionen stützt sich Misik auf die von dem Ägyptologen Jan Assmann prominent vertretene These, dass vor allem die monotheistischen Religionen mit ihren absoluten Wahrheitsansprüchen auch Formen politischer Herrschaft und Gewalt begründet und legitimiert hätten, die sich für die Entwicklung der Menschheit als durchaus verhängnisvoll erwiesen hätten. Religionen sind, so Misik mit einer hübschen Pointe, weniger, wie Marx es vermutete, das „Opium des Volkes“, sondern vielmehr ein „Aufputschmittel“, mit dem die Völker „aufeinander losgehetzt werden“. Die Trennung von Kirche und Staat, letztlich von Religion und Gesellschaft ist die notwendige Konsequenz aus diesem Befund."
Die vollständige Rezension finden Sie hier.
Untenstehenden Beitrag schrieb ich auf Einladung des Jugendmagazins Chilli.cc. Wo er hier zu finden ist.





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