Kommunikation ist ein Rauschen, das vor allem aus Irritationen besteht. Manche SMS zielt direkt in unser Gehirn. Aber das größte Desaster ist ein Handy, das niemals klingelt. Der Freitag, 25. Juni 2009
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Zwischen Menschenrechts-Web und „Mob 2.0“: Machen Blogger die Welt besser? Nicht grundsätzlich. Aber alles in allem schon. taz, 16. März 2007 (eine kürzere Rundfunkfassung haben manche möglicherweise schon hier gehört)
Die Freundinnen und Freunde des feinen österreichischen Weblogs Krähwinkel haben meine schon meine ersten podcast-Krabbelversuche mit viel Sympathie und geschichtlichen Verweisen aufgenommen ("interessant und bedeutend, weil Misik zum letzten Redaktionsteam der "AZ" vor deren Einstellung gehörte"). Fühle mich geschmeichelt und verpflichet, weiter zu machen - und zu lernen. Eigentlich habe ich mir ja nur ein neues Aufnahmegerät gekauft und - Technoanalphabet wie ich bin - ausprobiert, wie das mit dem Upload funktioniert.
Werde also üben!
Mein Artikel "We are the web" wird heftig debattiert. Heute gab es eine launige Kritik im Web-TV-Portal "Rebell.tv", inklusive der Korrektur eines Fehlers (ich zitierte Manuel Castells, schrieb irrtümlich aber Robert Castel). Ist im untenstehenden Text schon ausgebessert. Auch wenn ich ironisch aufgespießt werde, Rebell.tv gucken sei dennoch empfohlen.
Web 2.0 heißt, dass sich die Realität des Netzes der Idee vom Netz anverwandelt – es wird demokratisch, partizipativ, kooperativ. Jeder kann sein Ding machen. Allerdings: Wer nicht im Netz ist, ist sozial inexistent. Standard, Album, 21. Oktober 2006
Mein größerer Sohn ist jetzt in dem Alter, in dem man Erfinder werden will, aber neuerdings schwer frustriert, weil überzeugt: Alles, was er erfinden könnte, ist schon erfunden. Der Einwand, dass er von den Dingen, die schon erfunden sind, weiß, wohingegen er von jenen, die noch nicht erfunden sind, nichts wissen kann, vermag seine schlechte Laune nicht wirklich zu heben.
...und Ihr alle auch. Über die Entscheidung des "Time-Magazine", den gemeinen Internet-User zum Mann / zur Frau des Jahres zu erklären. Ein Audiokommentar. Um ihn anzuhören klicken Sie hier:





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