Faymann zur Krise

Gesprochen ist das schon einmal erstaunlich gut, finde ich. Wenn daraus auch noch eine kluge Politik würde, ja, das wäre kein Schaden.

 



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3 Comments


1. april? wo ist die spö, die das trägt? ist es ein zufall, dass die EU nicht vorkommt in den 8 minuten? er steht immer mehr für österreich, der kanzler. ungefähr so, wie der regionalteil einer grossen zeitung - faymann sagt österreich und meint "local acting", vergisst aber den grossen zusammenhang in der wirtschaft, des klimawandels, der migration(en).

er hat schon recht, und damit wird er auch weltberühmt in österreich und wenn er den bumsti damit abwehren kann passt es auch und vielleicht kann er die wirklich gestrigen (die övp) damit dort treffen, wo es sie wirklich schmerzt - bei ihrem selbstverständnis der moral.

wer nicht mitspielen will muss damit leben, was die spieler übrig lassen. und vor dem richtigen spiel drücken sich unsere regierungen schon seiten den 80ern. vielleicht geht es uns dann eben solidarisch ein bisserl besser als den deutschen und solange es skifahren gibt, sind wir sowieso die gefühlten besten - aber ist das genug getan?

er hat das "think global" vergessen, der herr kanzler. er bezieht sich in seiner einleitung als erstes auf die medien - von wo aus das elend veröffentlicht wird. dabei ist es ja egal, was die fakten sagen, er REagiert - und das ganz offen - auf die berichterstattung, nicht auf die tatsachen. er ist ein medialer reaktionär.

der erste kanzler, der sich von diesem bei uns so üblichem system der schleimigen medienmeinungsmache verabschiedet, wird wirklich etwas grundsätzliches ändern. wenn wir glück haben wird es ein visionär, wenn wir pech haben eher ein bumsti.

Schön gesprochen, ja (Th. Bernhard ist ein Lappi dagegen), jedoch halte ich dies für eine "Staatstragende" Heuchelrede. Ich nehme dem Grinsebären null ab, sorry... Beste Grüße!

diese rede vom 31.3.2009 ist thematisch recht
gut, macht hoffnungen - doch leider ist in der
praktischen politik noch nichts zu bemwerken,
außer streit mit dem partner und noch ärger
mit dem parlamentarischen rechten POPULISTEN.

gerd brunner

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