Jörgi und die vierzig Räuber

"War die Schüssel-Regierung eine kriminelle Vereinigung?" habe ich in meinem Videoblog vor zwei Wochen gefragt und angeregt, dass die Machenschaften im Rahmen unserer wunderbaren Wenderegierung doch langsam ein Fall für den Mafiaparagraphen 287a sind. Ich mein, nicht dass ich ein großer Fan dieses Paragraphen bin, aber wenn wir ihn schon haben und bei viel dünnerer Suppe auf Tierschützer anwenden, dann wäre das Netzwerk von Jörgi und den vierzig Räubern doch allemal fällig. Im dieswöchigen "Falter" sieht das Florian Klenk ganz genauso. Unter dem Titel: "Der Mafia-Paragraf für Haiders Buberln" formuliert er, es wäre an der Zeit,

jenes juristische Teufelswerkzeug auszupacken, das derzeit den sogenannten „Tierschützern" zu schaffen macht: Paragraf 278a. Wer in einer unternehmensähnlichen Organisation fortwährend schwere Verbrechen begeht, um Einfluss auf die Politik zu bekommen, ist zu bestrafen.

Es ist auch langsam an der Zeit, dass sich diese Einsicht verbreitet.




No TrackBacks

TrackBack URL: http://www.misik.at/mt/p.cgi/1158

1 Comment


In der Einführung, "287a" => "278a"!
Und wie wär's mit einem Bericht über die StudentInnen, die eben bis gestern in U-Haft waren?
Siehe http://derstandard.at/1282273427088/Terrorermittlungen-koennten-sich-in-Zukunft-haeufen
LG
Jérôme, Wiener aus Frankreich

Leave a comment




Robert Misik
robert@misik.at

Journalist & Sachbuchautor
Lebt & arbeitet in Wien

Alles über Misik »

Liebe Leserinnen,
liebe Leser!

Ich betreibe dieses Blog seit einigen Jahren und ohne allzu intensiver Arbeit daran ist er zu einem der meistgelesenen nichtkommerziellen Online-Formate in Österreich geworden.

Deshalb will ich diesen Blog in den nächsten Monaten mit etwas mehr Engagement hochpimpen, um ihn zu dem führenden progressiven Weblog Österreichs zu machen. Ein bisschen habe ich damit in den vergangenen Wochen schon begonnen.

Mehr dazu hier »


Monthly archives