Molterer doch nicht beratungsresistent

Gelegentlich hat es ja doch eine Wirkung, was man so schreibt. Ende Juni schrieb ich im "Falter":

"Umweltschonend, sind die Hybridautos kaum teurer als Kollegen ihrer Klasse, der niedrigere Benzinverbrauch schlägt aber sofort zu Buche. Hinweis an den Unweltminister: Man kann den Absatz auch politisch fördern. In verschiedenen Ländern ist der Kauf von Hybridautos subventioniert oder steuerlich begünstigt. In Großbritannien erhalten Käufer von Hybridautos 1000 Euro, in den USA bis zu 3500 Dollar. In London ist der Prius von der City-Maut befreit."

Heute stand dann im "Standard":

"Staatlich belohnt soll der Kauf von Neuwagen werden, deren Antrieb weniger als 120 Gramm pro Kilometer CO2 produziert, bestraft werden jene mit mehr als 160 Gramm Emission pro Kilometer  Die Neuregelung der NoVA wurde vom zuständigen Finanzminister Wilhelm Molterer am Freitag in die Begutachtung geschickt."

Na, das ist ja schon mal ein Anfang. Schließlich halte ich es mit dem Wort von Gore Vidal: „Es gibt kein Problem, das nicht gelöst werden könnte, wenn die Leute auf meinen Rat hören würden.“ Also, Herr Molterer: Geht ja, und tut gar nicht weh.



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Robert Misik
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Journalist & Sachbuchautor
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