Raus mit Maria Fekter aus der Regierung

Österreichs Finanzministerin Maria Fekter ist ja nicht nur eine in politischer und charakterlicher Hinsicht unangenehme Person, sie hat ja überdies in etwa die intellektuellen Kapazitäten eines Strohsacks. Das hat sie gestern wieder einmal unter Beweis gestellt, indem sie dem ORF-Fernsehen dieses Interview gegeben hat. 


Die Frage, ob eine egalitärere Verteilung vernünftiger wäre, ob die Reichen- und Bankenrettungsprogramme der Regierungen nicht auch durch fiskalische Maßnahmen begleitet werden sollten, die die Gewinner angemessen an den Kosten beteiligen, die Frage ob dem dramatischen Aufgehen der Einkommens- und Vermögensschere nicht auch durch neue Steuern bezukommen versucht werden sollte, diese sehr gemessenen und vernünftigen Überlegungen - die im übrigen von vielen Reichen selbst angestellt werden - die sind also das gleiche wie die antisemtische Judenhetze in den Dreißiger Jahren. 

Kein Mensch soll sagen, die Frau Fekter sei halt doof und kenne sich nur mit Hetze nicht so gut aus. Als Innenministerin hat sie ja gezeigt, dass sie dafür sehr wohl eine hervorragende Expertise hat. 

Dieses Interview ist nicht nur dumm und perfide, sondern eine skandalöse Verniedlichung des Holocaust. In jedem anständigen Land würde so eine Person innerhalb von Minuten mit nassen Fetzen aus dem Ministerium gejagt. 

Aber wir sind halt in Österreich und die Frau Fekter in der ÖVP...

Aber eine Entschuldigung für diesen peinlichen Fauxpas sollte das Mindeste sein, auch für eine ÖVP-Finanzministerin. 
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Robert Misik
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