Recently in Termine Category
There is another I-word that matters far more, and which barely gets a mention: inequality. Thank goodness then for Danny Dorling, who has spent the past 20 years studying the wealth gap. In his new book Injustice: Why Social Inequality Persists, the academic analyses a contemporary scandal. ... When he handed in his manuscript, Dorling thought he had written a bland account of the gap between rich and poor. The publisher told him it was "very angry". And how. Dorling is that rare university professor: expert, politically engaged and able to explain simply why his subject matters. He describes modern Britain as the most unequal society since Dickens's times, and picks apart the orthodoxies that allow such unfairness. "I'm hardly saying, 'We want a revolution, we want a utopia,'" he recently told this paper. "I'm just saying, 'Can we be slightly less stupid, and we'll all be better off for it.'" Hear hear.
Die Jugendinitiative "The Voice" ist ein junges Projekt, das Politik und Gesellschaft außerhalb von Parteigrenzen denken möchte. Wir wollen diskutieren und über die Welt, wie sie sich uns entgegenstellt nachdenken. Unsere erste Veranstaltung findet deshalb mit einer der lautesten österreichischen Stimmen zu Politik und Gesellschaft statt: Robert Misik.
Eintritt ist natürlich frei. Bringt bloß euer Hirn und euer Herz mit.
The Voice.
Ob man es glaubt oder nicht, wir leben vermutlich in der friedlichsten Epoche seit der Existenz unserer Spezies. Der Rückgang der Gewalt war nie gleichförmig, die Gewalt ist auch nicht verschwunden und es gibt keine Gewähr, dass ihr Niedergang sich fortsetzt. Aber es handelt sich um eine beständige historische Entwicklung, die sich erstreckt von Weltkriegen und Völkermorden bis hin zur Gewalt in der Kindererziehung und der Art, wie wir mit Tieren umgehen.
Die Tatsache, dass Gewalt in der Geschichte einerseits eine solche Konstante darstellt, andererseits aber zurückgedrängt wurde, zeigt, dass die menschliche Natur sowohl den Hang zur Gewalt als auch den Hang zur Friedfertigkeit umfasst. Lincoln nannte es „die besseren Engel der Natur". Die historischen Veränderungen haben unsere besseren Engel begünstigt: die Entwicklung von Regierungsformen, Handel, Bildung, die Vermischung von Ideen und Menschen. All das brachte die Menschen dazu, ihre Impulse zu kontrollieren, ihr Einfühlungsvermögen zu vergrößern, sich über die Beschränkung ihres Standpunktes hinwegzusetzen und Gewalt nicht mehr als einen Wettbewerb zu betrachten, den man gewinnen muss. (Das ganze Interview finden Sie hier)
Ein paar Termine der kommenden Tage:
Am Montag, den 11. Juli, habe ich die Freude, die Sommerakademie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu eröffnen - gemeinsam mit FES-Chef Peter Struck und SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel.
Mein Eröffnungsvortrag trägt den frohmütigen Titel: "Nur Optimisten können die Welt verbessern". Montag, 17 Uhr, Tagungshaus Hoffmann, Potsdam-Hermannswerder.
Am 21. Juli halte in im traditionsreichen Trier den Festvortrag zum 20. Jahrestag des Bestehens des dortigen "Multikulturellen Zentrums". Näheres hier.
Am 27. Juli bin ich dann beim großen europäischen YUSI-Treffen, also beim Treffen der Euro-Jusos zu Gast, das dieses Jahr in Österreich am Attersee stattfindet (Anlass ist der 100. Geburtstag von Bruno Kreisky). Dort werde ich mit Ex-Finanzminister Ferdinand Lacina über Keynesianismus und progressive Wirtschaftspolitik diskutieren.
Am 4. August spreche ich in der Innsbrucker Galerie im Taxispalais zum Thema: "Kommerzialisierung, garniert mit Zensur (und vice versa) - zur Lage der Pressefreiheit". Näheres hier.
Morgen, Samstag, moderiere ich beim großen "Marxologenkongress" ("Rethinking Marx") an der Berliner Humboldt-Universität die Diskussion - "Kritik der Ökonomie" - mit Axel Honneth, Hauke Brunkhorst, Russel Keat und Moishe Postone.
10 Uhr, Humboldt-Universität, Berlin
Näheres hier.
Beginn: 10:30
Löwensaal, Schlossplatz 9, 6845 Hohenems
Michael Ritsch (Vorsitzender SPÖ-Vorarlberg): Gedanken zum 1. Mai
Am kommenden Sonntag darf ich auf der "Linken Medienakademie" (LIMA) in Berlin den Hauptvortrag halten. Darin werde ich Überlegungen anstellen über die Sprache der Linken.
Beginn: Sonntag, 13. März, 11 Uhr
Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW). Campus Wilhelminenhofstraße
Ach ja, damit ich es nicht vergesse: Die gesamte LIMA, die bereits am 10. März beginnt und dann vier Tage dauert, hat ein extrem spannendes Programm. Kann jedem nur empfehlen, vorbeizuschauen.
Alles weitere gibts hier.
Am Sonntag, 27. Februar lese, rede und diskutiere ich in der Berliner Volksbühne aus und über mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung". Und zwar im Rahmen des Festivals "Musik und Politik". Volksbühne Berlin, Rosa Luxemburg Platz, Sternfoyer - 17 Uhr
Ach ja: Hinterher gibts Konzert und Party! Mehr dazu hier.
Am Dienstag, 1. März gastiere ich dann in Bremen im Theater in der Schwankhalle. Beginn: 20 Uhr. Näheres hier.
Freitag, 18. Februar, präsentiere ich um 20 Uhr in Freistadt mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung". Ort: Localbühne, Salzgasse 25.
Näheres hier
Am Montag, 13. Dezember spreche ich in Graz über mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung". Und zwar auf Einladung der Bildungsabteilung des ÖGB in der dortigen Gewerkschaftszentrale. Beginn 18.30 Ort: Karl-Morre-Straße 32.
Einen Tag später, am Dienstag, 14. Dezember: im Schauspielhaus Graz spreche ich im Rahmen deren toller "Freiheit im Krähwinkel"-Inszenierung (ua. mit dem wunderbaren Michael Ostrowski) über Widerstand und Freiheit in our Time. 18.45, Schauspielhaus, Graz. Näheres hier.
15. Dezember spreche ich im Rahmen eines Kolloquiums der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. und abends dann bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema "Wachstum und Fortschritt: Zeit für eine Neujustierung" ua. mit Hubertus Heil (stv. Fraktionsvorsitzender der SPD, Verdi-Wirtschaftsexperten Dierk Hirschel ua. Moderation: Tissy Bruns.
Morgen Montag gastiere ich in Linz, übermorgen Dienstag in Kapfenberg. Derweil haben mich ein paar gute Nachrichten erreicht: Die erste Auflage meines Buches ist weitgehend ausverkauft. Der Verlag bereitet die zweite Auflage vor. Sollte also jemand vorhaben, mein Buch zu Weihnachten zu verschenken (soll ja auh unter religiös Unmusikalischen vorkommen, dass man zu dem Anlass Geschenke macht, und da kann das Motto ja nur lauten: Praktisch denken, Misik schenken! hehe ;-) ), also, sollte jemand das ins Auge fassen: Schnell bestellen, bevor die Druckmaschinen neu angeworfen sind, könnten Lieferengpässe eintreten. Was ich mir natürlich nicht wünsche, wobei es mir schon lieber ist, als würden die Bücher wie Ziegeln in den Regalen liegen. Sollte Sie es trotz der Wikileaks-Abschaltung via Amazon bestellen wollen (was ich angesichts der Umstände ausdrücklich nicht empfehle), hier ist der Link.
Morgen, Montag 6. Dezember gibt es endlich die Präsentation von "Anleitung zur Weltverbesserung" im schönen Linz im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung von VSStÖ, SJ und BSA. Beginn 19 Uhr, Johann Kepler Universität, Hörsaal 6
Am 7. Dezember präsentiere ich mein Buch dann in Kapfenberg, und zwar im dortigen Kulturzentrum (Poster unten).
Termine in Wien, Bruck/Mur, Neustadt an der Weinstraße, Köln, Kapfenberg, Linz, Graz und Berlin
Die kommenden Wochen bin ich wieder ziemlich auf Achse. Vielleicht ist ja jemand grad in der Nähe und will einen der folgenden Termine zwischen Kapfenberg und Köln wahrnehmen:
29. November: Diskutiere ich im Juridicum der Uni Wien zum Thema "Rechtsruck?" mit Kurt Stürzenbecher, Rudolf Sarközy und Corinna Milborn. Juridicum, Wien, HS 14 19 Uhr, Näheres demnächst.
Am Dienstag, 30. 11. diskutiere ich unter der Leitung von Gap-Chefredakteur Martin Mühl bei "Exploring2020" mit Anton Waldt, Anneliese Rohrer und Ritchie Pettauer. Näheres hier.
Am Mittwoch 1. Dezember gehts nach Baden-Württemberg aufs Hambacher Schloss. Beim dortigen "Demokratieforum" spreche ich über "Glücksformel Gleichheit: Warum gerechte Gesellschaften besser sind!". Mit dabei: Dieter Lehmkuhl, SZ-Redakteur Werner Bartens, Stefan Klein. Moderieren wird SWR-Mann Thomas Leif. 19 Uhr, Hambacher Schloss, Neustadt an der Weinstraße.
Am 2. Dezember spreche in der Streitbar des Kölner Schauspielhauses unter der Leitung von Gabriele Gillen und Hermann Theißen mit Jürgen Kuttner, Seymour Martin Lipset und Albrecht von Lucke über "Die Radikalisierung der Mittelschicht" (näheres hier)
Am 6. Dezember gibt es dann die große Präsentation von "Anleitung zur Weltverbesserung" im schönen Linz im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung von VSStÖ, SJ und BSA. Beginn 19 Uhr, Johann Kepler Universität, Hörsaal 6
Am 7. Dezember präsentiere ich mein Buch dann in Kapfenberg, und zwar im dortigen Kulturzentrum (Poster unten).
Am Montag, 13. Dezember spreche ich dann in Graz über mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung". Und zwar auf Einladung der Bildungsabteilung des ÖGB in der dortigen Gewerkschaftszentrale. Beginn 18.30
Nächsten Tag, Dienstag, 14. Dezember, ebenfalls in Graz: im Schauspielhaus Graz spreche ich im Rahmen deren toller "Freiheit im Krähwinkel"-Inszenierung (ua. mit dem wunderbaren Michael Ostrowski) über Widerstand und Freiheit in our Time. 19.30, Schauspielhaus, Graz. Näheres hier.
15. Dezember referiere ich im Rahmen eines Kolloquiums der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin.
Noch nichts vor am Wochenende? Vielleicht Lust auf einen kleinen Ausflug zur Wiener Buchmesse? Dann könnten wir uns sehen.
Am Sonntag, 21.11., um 15.45 Uhr stelle ich im Rahmen der Buch Wien am Messegelände mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung" vor. Ort: Forum.
Übrigens: Ebenfalls im Rahmen des Buchmesse-Programms gab es am Dienstag eine Diskussion über mein Buch in den Bücherein Wien am Gürtel. Der Saal war krachend voll, und zwar wohl nicht zuletzt deshalb, weil es der erste öffentliche Auftritt der designierten Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou nach der Unterzeichnung des rot-grünen Regierungsübereinkommens in Wien war. Das war mal sowas wie Terminglück.
22. November: Thomas Strobl stellt im Kreisky Forum sein Buch "Ohne Schulden läuft nichts" vor.
Er ist Ökonom, Manager, Feuilletonautor der „FAZ", Deutschlands bekanntester Wirtschaftsblogger - und jetzt auch noch Buchautor: Thomas Strobl, Betreiber des Ökonomie-Blogs „weissgarnix.de", hat dieser Tage ein Buch herausgebracht, das er am 22. November im Kreisky-Forum präsentieren wird. Titel des ebenso klugen wie luzid geschriebenen Werkes: „Ohne Schulden läuft nichts. Warum uns Sparsamkeit nicht reicher, sondern ärmer macht." Gerade in Zeiten von Schuldenkrise und Sparpaketen ist Strobls Analyse des Zusammenhangs von Investitionskrediten, Verbindlichkeiten, dem Wetten auf die Zukunft und des Wohlstandszuwachses wohltuend vernünftig und sachverständig. Kurzum: Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie der Kapitalismus tatsächlich funktioniert - dann hören Sie sich das an.
Thomas Strobl: Ohne Schulden läuft nichts. Bruno-Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien. Montag, 22. November, 19 Uhr.
Ich sag mal ein paar Termine in den nächsten Tagenn durch:
Am 16. November stelle ich mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung" im Rahmen einer Diskussion in der Hauptbücherei in Wien am Gürtel vor.
Besonders freue ich mich über die tollen Menschen, die mit mir über mein Buch diskutieren: die neue Wiener Vizebürgermeisterin MARIA VASSILAKOU, SPÖ-Budgetsprecher JAN KRAINER und PHILIPP SONDEREGGER von Sos-Mitmensch. Moderation: Thomas Edlinger, FM4
19 Uhr
Am 21. November gastiere ich dann bei der Wiener Buchmesse "Buch Wien" um 15.45 am Messegelände.
Am 22. November habe ich im Kreisky Forum den Wirtschaftsexperten, Autor und Blogger Thomas Stobl (aka "weissgarnix") zu Gast, der sein Buch "Ohne Schulden läuft nichts" vorstellen wird. 19 Uhr, Armbrustergasse 15, 1190 Wien
Am kommenden Donnerstag präsentiere ich in Berlin mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung. Das machen wir doch mit links".
Ich werde meine wichtigste Thesen vorstellen und dann diskutiert ein hochkarätiges Podium mit mir: Tobias Dürr, Vorsitzender des Progressiven Zentrums, Ralf Fücks, der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Benjamin-Immanuel Hoff, Staatssekretär der Partei Die Linke. Moderiert wird die Veranstaltung von Ulrike Herrmann von der taz.
Donnerstag, 14. Oktober, 19 Uhr. Belletage der Heinrich-Böll-Stiftung. Schumannstraße 8, Berlin-Mitte.
Die Freunde vom Progressiven Zentrum haben die Veranstaltung mit diesen Worten beworben:
Dieser Ton ist ungewohnt - und wird dringend gebraucht. Mit seinem neuen Buch „Anleitung zur Weltverbesserung. Das machen wir doch mit links" legt der renommierte Publizist Robert Misik, Mitglied des "Circle of Friends" des Progressiven Zentrums, das Manifest für einen neuen, ebenso positiven wie parteienübergreifenden Fortschrittsdiskurs vor. Dem unattraktiven Jammerton vieler Politiker und Intellektueller links der Mitte über die ewige Ungerechtigkeit der Welt setzt er eine dezidiert optimistische und zupackende Perspektive entgegen. Das macht sein Buch nicht nur zum Lesevergnügen, sondern auch zur Pflichtlektüre für alle Progressiven, die Wahlen gewinnen und (besser) regieren wollen. Robert Misik bringt es auf seiner Webseite auf den Punkt: „Niemand zwingt die progressiven Parteien, ungeschickt zu sein".
Anfang Oktober wird mein Buch in den Buchhandlungen zu finden sein: "Anleitung zur Weltverbesserung. Das machen wir doch mit links".
Im Oktober bin ich dann auf der Frankfurter Buchmesse, um mein Buch ein bisschen ins Gespräch zu bringen. Ein feiner Termin, der insbesondere die Blogger-Community interessieren wird: am Freitag, 8. Oktober um 14 Uhr spreche ich mit dem Kollegen Thomas Strobl aka "Weissgarnix" über sein Buch "Ohne Schulden läuft nichts" und meines mit dem Titel "Anleitung zur Weltverbesserung". Näheres hier.
Berlin, 14. Oktober: Buchpräsentation in der Heinrich-Böll-Stiftung, als gemeinsame Veranstaltung von Böll-Stiftung, Progressives Zentrum, die tageszeitung und Aufbau-Verlag. Ich trage meine Hauptthesen vor, Ralf Fücks, Tobias Dürr ua. kommentieren. 19 Uhr, Schuhmannstraße 8, 10117 Berlin.
Die erste Buchpräsentation in Wien gibt es dann am 18. Oktober im Kreisky-Forum. Hier stelle ich die wesentlichen Punkte meines Buches "Anleitung zur Weltverbesserung. Das machen wir doch mit links" vor. 19 Uhr, Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien. Moderation: Barbara Blaha.
Auf Einladung des VSStÖ und des Renner-Insituts werde ich am 20. Oktober in Graz mein Buch vorstellen. Näheres wird noch bekannt gegeben.
Am 23. Oktober lese ich vormittags beim Festival der Kulturvermerke in Gmunden. Näheres folgt.
Am Abend des 23. Oktober lese ich dann um 19 Uhr beim ganz tollen Momentum-Kongress in Hallstatt. Näheres hier.
Am 25. Oktober diskutiere ich beim Grazer Elevate-Festival mit Mercedes Bunz ua.
Am 10. November darf ich um 14 Uhr als Gastredner zum Gewerkschaftstag der Vida-Gewerkschaft (Eisenbahner, Dienstleistungen ua.) sprechen.
Am 16. November stelle ich mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung" im Rahmen einer Diskussion in der Hauptbücherei in Wien am Gürtel vor. Ab 19 Uhr debattiere ich mit Maria Vassilakou, Jan Krainer und Philipp Sonderegger; Moderation: Thomas Edlinger.
Am 21. November gastiere ich dann bei der Wiener Buchmesse "Buch Wien" um 15.45 am Messegelände.
Am 22. November habe ich im Kreisky Forum den Wirtschaftsexperten, Autor und Blogger Thomas Stobl (aka "weissgarnix") zu Gast, der sein Buch "Ohne Schulden läuft nichts" vorstellen wird.
Am 2. Dezember stelle ich Abends in Kapfenberg mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung" vor.
Am 13. Dezember diskutiere ich in Graz im Rahmen des der ÖGB-Bildung die Thesen meines Buches "Anleitung zur Weltverbesserung".
Normalerweise würde ich das ja nicht so ultimativ sagen, aber in diesem Fall ist es angebracht: Diesen Termin sollte sich wirklich niemand entgehen lassen. Am Mittwoch, 29. September habe ich im Wiener Kreisky Forum den britischen Ungleichheitsforscher Richard Wilkinson zu Gast. Wilkinson hat gemeinsam mit Kate Pickett das Buch "Gleichheit ist Glück - Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind" (Link zu Amazon) geschrieben. Ein Buch, das regelrecht eingeschlagen ist und seit dem vergangenen Frühjahr auch die sozialpolitische Diskussion im deutschsprachigen Raum prägt. Begeisterte Rezensionen setzte es von "taz" bis "FAZ". Meine Rezension aus dem Standard können Sie hier lesen.
In diesem Beitrag für die "Berliner Republik" habe ich folgendes über das Buch geschrieben:
In Gesellschaften, die schroff in reich und arm gespalten sind, sind die Reichsten keineswegs besonders glücklich, im Gegenteil. Egalitäre Gesellschaften sind also für alle besser, nicht nur für die, die heute unterprivilegiert sind. Kurzum: Der Egoismus ist sogar für die Egoisten unkomfortabel. Und die Autoren stützen sich nicht nur auf sanfte Parameter wie „subjektive Lebenszufriedenheit", sondern vor allem auf harte Lebensqualitätsparameter wie Lebenserwartung, Krankheitsrisiko, psychische Probleme, Gewaltkriminalität, Fettleibigkeit, Teenagerschwangerschaften, soziale Mobilität etc. Ungleichheit setzt alle unter Stress, die auf den unteren Sprossen der sozialen Leiter zahlen freilich den mit Abstand höchsten Preis. Deklassiertheit, Unterprivilegiertheit, materieller Mangel, gestörte soziale Beziehungen, kulturelle Abgehängtheit, Respektlosigkeit - all das grassiert in Gesellschaften mit krassen und wachsenden Ungleichheiten. Wenn die Gewinner in solchen Gesellschaften uns glauben machen wollen, Ungleichheit sei funktional für Prosperität, weil sie eben Leistung belohne, dann übersehen sie gerne die Kosten, die sie einer Gesellschaft damit aufbürgen. Wer in einer Gesellschaft mit verschärfter Statuskonkurrenz unten ist, der fühlt sich erniedrigt. Depraviertheit und Abgehängtheit macht psychisch krank, oft auch gewalttätig und lässt Menschen, die unter anderen Bedingungen ein gutes Leben führen und einen produktiven Beitrag zu einer Gesellschaft leisten könnten, absacken. Die sozialstaatliche Garantie des existentiellen Minimums kann daran nicht wirklich viel ändern. Wer Unten ist, wird täglich gemobbt, ist Respektlosigkeit ausgesetzt, Ziel fortwährender Kränkungen, ist zum Loser gestempelt, wird zum Opfer, und das heißt auch: hat keinen Subjektstatus mehr, ist nur mehr Objekt sozialarbeiterischer Verwaltung. Wenn viele Menschen täglichen Demütigungen ausgesetzt sind, dann verrotten Gesellschaften von innen. Die Datensätze und Forschungsergebnisse lassen also nur einen zwingenden Schluss zu: Gute Politik muss versuchen, das Wachstum grober Ungleichheiten an Einkommen und Vermögen zu verhindern. Nein, mehr noch: Sie muss diese Ungleichheiten verringern.
Im kommenden "Falter" wird es übrigens ein ausführliches Interview mit Richard Wilkinson geben, es wird zeitgerecht auch hier veröffentlicht.
Also: Hinkommen. Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind. Richard Wilkinson, 29. September, 19 Uhr Bruno Kreisky Forum, 1190 Wien, Armbrustergasse 15
Kleiner Programmhinweis: Mittwoch, 1. September, diskutiere ich im Club 2 über die Thesen Thilo Sarrazins und all die damit verbundenen Kultur-Kampf-Themen mit Udo Ulfkotte, Hannelore Schuster, Thomas Schmidinger, Seyran Ates und Tarafa Baghajati
Näheres hier.
Jetzt, wo der Sommer langsam seinem Ende zugeht, möchte ich wieder auf ein paar Termine aufmerksam machen.
Morgen, Freitag, dem 27. August trete ich beim Bock Ma's Festival, dem Benefiz für Frau Bock nahe Vöcklabruck auf - und zwar um 19 Uhr. Vielleicht ist ja wer in der Nähe. Das feine Festival ist jedenfalls, unabhängig von meinem kleinen Beitrag, sehr empfehlenswert.
Für alle Frankfurter Freunde: Am 3. September habe ich die wirklich große Ehre, die Festrede zur Verleihung des Preises "Stadtschreiber von Bergen" an Thomas Rosenlöcher zu halten. Wobei der Festredner traditionell ein Thema seiner Wahl abhandelt - also keine Laudatio hält. Mehr dazu hier.
Am 6. September habe ich um 19 Uhr den deutschen Parteienforscher Franz Walter im Kreisky-Forum zu Gast. Er stellt sein Buch "Vorwärts oder Abwärts?" vor, eine schonungslose Bestandsaufnahme über die Sozialdemokratie. Mo, 6. 9., 19 Uhr. Armbrustergasse 15. 1190 Wien.
Für den 8. September haben mich Jürgen Trittin und Renate Künast eingeladen, an der Herbstklausur der Bundestagsfraktion der deutschen Grünen in Mainz teilzunehmen und dort über den Verdruss an der Politik und über neue Ideen für unsere Demokratie zu sprechen.
Am 13. September soll ich mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer diskutieren. Worüber und wo werde ich hoffentlich bis dahin herausfinden ;-)
Am 23, September habe ich ebenfalls in meiner Reihe "Genial dagegen" den Soziologen Sighard Neckel zu Gast, der das von ihm mitherausgegebene Buch "Strukturierte Verantwortunglosigkeit - Berichte aus der Bankenwelt" vorstellen wird. Do, 23. 9., 19 Uhr, Kreisky-Forum
Am 29. September dann ein ganz wichtiger Termin: Richard Wilkinson, der Co-Autor des wohl meistgefeierten Sachbuches der Frühjahrsaison "Gleichheit ist Glück" stellt sein Buch und seine Forschungsergebnisse vor, deren Schluss lautet: Egalitäre Gesellschaften funktionieren besser. Mi, 29. 9. 19 Uhr, Kreisky-Forum.
Anfang Oktober soll dann, sofern alles klappt, mein eigenes Buch in den Buchhandlungen zu finden sein: "Anleitung zur Weltverbesserung. Das machen wir doch mit links". Termine für Buchpräsentationen werden demnächst hier mitgeteilt.
Im Oktober bin ich dann auf der Frankfurter Buchmesse, um mein Buch ein bisschen ins Gespräch zu bringen. Ein feiner Termin, der insbesondere die Blogger-Communitie interessieren wird: am Freitag, 8. Oktober um 14 Uhr spreche ich mit dem Kollegen Thomas Strobl aka "Weissgarnix" über sein Buch "Ohne Schulden läuft nichts" und meines mit dem Titel "Anleitung zur Weltverbesserung". Näheres hier.
Am Kommenden Montag, 14. Juni habe ich in meiner Reihe "Genial dagegen" im Wiener Kreisky-Forum den amerikanischen Ökonomen James K. Galbraith zu Gast. Für den "Falter" habe ich mit ihm vorab schon einmal dieses Interview geführt. Falter, 9. Juni 2010
Seine Bücher sorgen regelmäßig für Debatten, seine Beiträge, etwa in der „New York Review of Books", sind stets kontrovers: James K. Galbraith, Professor an der University of Texas in Austin, ist einer der meistdiskutierten Ökonomen der USA. Das liegt ihm, salopp gesagt, im Blut: Schließlich war sein Vater, John Kenneth Galbraith, der amerikanische Keynesianer schlechthin - Spitzenökonom, Regierungsfunktionär unter Präsident Franklin D. Roosevelt, Berater von John F. Kennedy, Lyndon B. Johnson und anderen demokratischen Präsidenten. Kommenden Montag, 14. Juni spricht Galbraith im Rahmen der Reihe „Genial dagegen" im Wiener Kreisky-Forum.
Ich möchte hier schon einmal rechtzeitig auf zwei Termine aufmerksam machen. In meiner Reihe "Genial Dagegen" im Wiener Kreisky Forum, habe ich in den kommenden Wochen zwei Veranstaltungen, auf die ich mich jetzt schon sehr freue.
Am Montag, 7. Juni sprechen Roger Liddle und Patrick Diamond zum Thema "The Only Way to Renew European Social Democracy". Roger Liddle war einer der führenden Strategiedenker Tony Blairs und ist jetzt Chef des Think Tanks "Policy Network". 1996 schrieb er gemeinsam mit Peter Mandelson das Buch "The Blair Revolution". Patrick Diamond war bis vor wenigen Wochen Head of Long Term Policy Planing im Office von Prime Minister Gorden Brown. Gemeinsam haben sie ein hochinteressantes Paper zum Thema geschrieben. (hier)
Am Montag, 14. Juni darf ich James K. Galbraith begrüßen, einen der führenden progressiven Ökonomen der USA. Von ihm erschien erst jüngst das Buch "Der geplünderte Staat" auf deutsch. James K. Galbraith, übrigens der Sohn des legendären Ökonomen John K. Galbraith, hat sich als Thema seiner Lecture gewählt: "The Necessary Future of Social Democracy".
Beginn jeweils 19 Uhr. Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien





Recent Comments