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Am 27. Jänner im Kreisky-Forum

In meiner Reihe "Genial dagegen" im Kreisky-Forum habe ich am 27. Jänner die Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling von der University of California, Berkely zu Gast. Ihr Thema lautet: 

Brauchen die Linken eine neue Sprache? 

Elisabeth Wehling hat Soziologie, Linguistik und Journalismus studiert und unterrichtet gegenwärtig an der University of California in Berkely. Sie arbeitet eng mit dem berühmten Neurolinguisten George Lakoff zusammen. Ihr Forschungsinteresse liegt auf der Frage, wie Sprache und Metaphern das Denken strukturieren. Mit Lakoff zusammen hat sie das Buch verfasst: „Auf leisen Sohlen ins Gehirn. Politische Sprache und ihre heimliche Macht." Als progressive Linguistin treibt sie die Frage an, welche Rhetorik, Werte und Parolen die Mitte-Links-Parteien in ihrer Kommunikation ins Zentrum stellen sollen. 

Eine Kooperation von Bruno-Kreisky-Forum und dem Dr. Karl Renner Institut.

27. Jänner, 19 Uhr. Kreisky-Forum, Armbustergasse 15, 1190 Wien

Zur Einstimmung noch eine Lecture, die Wehling vergangenes Jahr am Morgenrot-Kongress der SPÖ-Oberösterreich gehalten hat. 

dorling.jpgSelten findet man in Tageszeitungen Editorials mit so einem lapidaren Titel wie im britischen "Guardian" vergangenes Jahr: "In Praise of Danny Dorling" hieß das Stück - "Zur Lobpreisung von Danny Dorling": 

There is another I-word that matters far more, and which barely gets a mention: inequality. Thank goodness then for Danny Dorling, who has spent the past 20 years studying the wealth gap. In his new book Injustice: Why Social Inequality Persists, the academic analyses a contemporary scandal. ... When he handed in his manuscript, Dorling thought he had written a bland account of the gap between rich and poor. The publisher told him it was "very angry". And how. Dorling is that rare university professor: expert, politically engaged and able to explain simply why his subject matters. He describes modern Britain as the most unequal society since Dickens's times, and picks apart the orthodoxies that allow such unfairness. "I'm hardly saying, 'We want a revolution, we want a utopia,'" he recently told this paper. "I'm just saying, 'Can we be slightly less stupid, and we'll all be better off for it.'" Hear hear.

Also: "Injustice - Why Social Inequality Matters" heißt das großartige Buch, in dem Daniel Dorling - ähnlich wie sein Kollege Richard Wilkinson - nicht nur die skandalösen Ungleichheiten analysiert und beschreibt, wie sie immer wieder legitimiert werden, sondern auch zeigt, dass in egalitären Gesellschaften alle besser leben. 

Kommenden Dienstag, 13. Dezember, habe ich Danny Dorling in meiner Reihe "Genial dagegen" im Wiener Kreisky-Forum zu Gast. 

Danny Dorling: Injustice: Why Social Inequality Matters. 
Di, 13. Dezember, 19 Uhr, Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien. 
Colin Crouch am kommenden Mittwoch im Kreisky-Forum

Fast ist er schon ein bisschen ein Stammgast im Kreisky-Forum: Colin Croch, der britische Politiologe, der mit seinem Buch "Postdemokratie" den wahrscheinlich meistrezipierten politikwissenschaftlichen Essay der letzten Jahre geschrieben hat. Vor zwei Jahren hat er dieses Buch in meiner Reihe "Genial dagegen" im Kreisky-Forum präsentiert, im Vormonat war er bei der großen Konferenz im Kreisky-Forum zu Gast. Kommende Woche darf ich ihn abermals als Gast begrüßen: Er wird sein neues Buch "Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus" präsentieren.

Nachwievor dominiert er: in der Politik. Aber er sitzt auch in den Köpfen der Leute fest. Nur: "Der Neoliberalismus dominiert." Das sagt sich leicht dahin. Aber wieso eigentlich? Hat er nicht die Welt gerade an die Wand gefahren? Warum ist er dann aber nicht untergegangen, wie man das von einer so bizarr gescheiterten Ideologie annehmen hätte müssen? Weil, so die These Colin Crouchs, mit der Krise jene Kräfte, die vom Neoliberalismus profitierten, auch noch gestärkt wurden: Finanzinstitutionen, Banken, andere Finanzmarktakteure, die jetzt der Politik diktieren - soweit, dass „postdemokratische Expertenregierungen" gerade als letzter Schrei gelten. Konzerne sind nicht mehr bloß marktbeherrschend, mehr als das: weil sie „too big to fail" sind und folglich gerettet werden müssen, ist die „Finanzmarktrettung" zur Hauptbeschäftigung demokratischer Politik geworden. Und die ist getrieben und versucht, den Forderungen „der Märkte" vorauseilend zu gehorchen. 

Kommenden Mittwoch stellt Colin Crouch sein neues Buch in Wien vor. 

Colin Crouch: Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus. Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien, 30. November, 19 Uhr. 
Thumbnail image for Thumbnail image for misik anleitung cover.JPGAchtung: Terminänderung! Beginn jetzt 19.00 Uhr!

Kommenden Mittwoch, 23. November, werde ich in Innsbruck sprechen - über mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung", aber natürlich auch über ein paar Dinge, die seit dem Erscheinen des Buches geschehen sind - also, insbesondere auch, wie wir aus dem großen Loch an Schulden und wirtschaftlicher Unsicherheit herauskommen, in das wir gerade in den letzten Wochen geraten sind. 

Eingeladen hat mich die neue Innsbrucker Initiative "The Voice" des wunderbaren Marko Miloradovic, eine Diskurs- und Denkwerkstatt. 

In der Einladung heißt es: 

Die Jugendinitiative "The Voice" ist ein junges Projekt, das Politik und Gesellschaft außerhalb von Parteigrenzen denken möchte. Wir wollen diskutieren und über die Welt, wie sie sich uns entgegenstellt nachdenken. Unsere erste Veranstaltung findet deshalb mit einer der laute
sten österreichischen Stimmen zu Politik und Gesellschaft statt: Robert Misik.
Eintritt ist natürlich frei. Bringt bloß euer Hirn und euer Herz mit. 
The Voice.

Ich freu mich jedenfalls schon sehr darauf und hoffe auf volles Haus.

Mittwoch, 23. November, 
19 Uhr
SOWI Hörsaal 1

Für Facebook-Afficionados gibts auch eine Site dazu, und zwar hier

"DER VORTRAGENDE IST ANWESEND"

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petersandbichler03_370.jpgAm Dienstag spreche ich im Kunstraum Bernsteiner im 2. Bezirk und zwar im Rahmen der tollen Ausstellung von Peter Sandbichler mit dem wunderschönen Namen DER KÜNSTLER IST ANWESEND

Näheres zur Ausstellung hier

Das wird diesmal kein normaler Vortrag sondern eine Art textlich-rhythmische Sprachperformance - also so ein bisschen halt. Titel: "Its Time to Change the Rules of the Game". Vom Titel nicht abschrecken lassen: Das ganze ist schon weitgehend in deutscher Sprache. 

Kunstraum Bernsteiner, 
Dienstag 15. November, 19 Uhr. 

Schiffamtsgasse 11
1020 Wien
Buch Wien.JPGKommenden Donnerstag habe ich im Wiener Kreisky-Forum den Autor des Sachbuch-Schlagers der Saison zu Gast: Den britischen kanadischen Forscher Steven Pinker mit seiner monumentalen Studie über die Geschichte der Gewalt ("Gewalt. Eine neue Geschichte der Menschheit"). Im Interview mit dem "Freitag" hat er darüber folgendes gesagt: 

Ob man es glaubt oder nicht, wir leben vermutlich in der friedlichsten Epoche seit der Existenz unserer Spezies. Der Rückgang der Gewalt war nie gleichförmig, die Gewalt ist auch nicht verschwunden und es gibt keine Gewähr, dass ihr Niedergang sich fortsetzt. Aber es handelt sich um eine beständige historische Entwicklung, die sich erstreckt von Weltkriegen und Völkermorden bis hin zur Gewalt in der Kindererziehung und der Art, wie wir mit Tieren umgehen.

Die Tatsache, dass Gewalt in der Geschichte einerseits eine solche Konstante darstellt, andererseits aber zurückgedrängt wurde, zeigt, dass die menschliche Natur sowohl den Hang zur Gewalt als auch den Hang zur Friedfertigkeit umfasst. Lincoln nannte es „die besseren Engel der Natur". Die historischen Veränderungen haben unsere besseren Engel begünstigt: die Entwicklung von Regierungsformen, Handel, Bildung, die Vermischung von Ideen und Menschen. All das brachte die Menschen dazu, ihre Impulse zu kontrollieren, ihr Einfühlungsvermögen zu vergrößern, sich über die Beschränkung ihres Standpunktes hinwegzusetzen und Gewalt nicht mehr als einen Wettbewerb zu betrachten, den man gewinnen muss. (Das ganze Interview finden Sie hier)

Ist wohl nicht aufdringlich, wenn ich in dem Fall sage: Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Dank auch an die Buch-Wien und deren "Lesefestwoche", als deren Kooperationspartner in diesem Fall veranstalten. 

Donnerstag, 10. November, 19 Uhr, Bruno-Kreisky-Forum für Internationalen Dialog. Armbrustergasse 15, 1190 Wien

Update: In einer ursprünglichen Fassung habe ich Steven Pinker irrtümlich einen "britischen Forscher" genannt. Tatsächlich stammt er natürlich, wie mich aufmerksame Leser korrigierten, aus Montreal in Kanada und wurde insbesondere in Harvard ein Wissenschaftler von globalen Renommee. Dass er seit 2011 auch am New College for the Humanities in London lehrt macht ihn noch nicht zu einem "britischen Forscher". 

Gerechtigkeit heißt Gleichheit

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momentum 3.png
Ist beim diesjährigen "Momentum-Kongress" ab Donnerstag in Hallstatt "Track-Leiter". Das Generalthema ist diesmal "Gleichheit". Und bei der Vorbereitung habe ich diesen Essay gefunden, den ich vor mehr als zehn Jahren in der "Frankfurter Rundschau" geschrieben habe, also in einer Zeit, als das Ideal egalitärer Gesellschaften so Out of Fashion schien wie nur was. Also, vielleicht interessiert es ja noch jemanden, wie man für mehr Gleichheit argumentierte, bevor uns die Ungleichheit in eine Finanzkrise stürzte und bevor wir noch so gute Argumente bei der Hand hatten, sie etwa jene, die uns Richard Wilkinson und Kate Pickett lieferten.  

I.

Die Idee der Gleichheit ist ganz gehörig aus der Mode gekommen. Dies ist kein bloß sekundäres polit- und ideengeschichtliches Phänomen, sondern von unerhörter Brisanz fÜr "die Linke" jedweder Coleur, für die - nach dem Wort des italienischen marxistischen Philosophen Norberto Bobbio - "das Ideal der Gleichheit immer der Polarstern war, den sie angeschaut hat und weiterhin anschaut". Für ihn blieb, auch in Zeiten der modischen Relativierung des Gegensatzes "Rechts und Links", das egalitäre Prinzip konstitutiv für jede Linke - wenn auch nicht als Utopie einer Gesellschaft "der Gleichen", so doch in Form des Strebens, "die Ungleichheiten etwas gleicher werden zu lassen" . Doch schon Bobbio mußte sich in einer Kontroverse von seinem britischen Freund und Mitstreiter Perry Anderson fragen lassen, ob es denn wirklich "der Fall ist, daß die Linke, so wie sie aktuell in Europa heute existiert, alle Funktionaltität der sozialen Ungleichheit bestreitet?" 
Am Samstag, 22. Oktober spreche ich im Rahmen des TED-X-Vienna-Events zum Thema: "What Does It Mean To Be A Progressive In The 21st Century?" Alle Details hier

Und dann, in der Woche darauf, ab 27. Oktober, wie jedes Jahr, der große Momentum-Kongress in Hallstatt. Thema ist diesmal: "Gleichheit". Ich werde diesmal gemeinsam mit meinem Freund Alex Demirovic einen Workshop leiten, das heißt also, leider, leider, richtig arbeiten ;-) Nähers hier
 
Am Freitag, 4. November, 10 Uhr, eröffne ich gemeinsam mit ÖGB-Präsident Erich Foglar die "Kritischen Literaturtage" des Gewerkschaftsbundes. Nähers hier.
 
Am 6. November spreche ich in Trier zum Thema: "Isoliert die geistigen Brandstifter." Näheres hier..
 
Am 8. November spreche in Innsbruck und zwar hier: Großer Saal der Arbeiterkammer, Maximilianstraße 7. Thema: Unternehmerisch und erschöpft? Eine Diskussion mit Anneliese Rohrer, Käthe Knittler und Hans Preinfalk.
 
Am 10. November, 19 Uhr, habe ich in einer Kooperation zwischen Kreisky-Forum und Buch-Wien den Historiker Steven Pinker mit seiner großen Studie: "Gewalt. Eine neue Geschichte der Menschheit" zu Gast. Ort: Kreisky-Forum 
 
Am 15. November spreche ich um 19 Uhr in der Ausstellung "Der Künstler ist Anwesend" von Peter Sandbichler im Kunstraum Bernsteiner zum Thema "It's Time To Change The Rules Of The Game". Näheres hier.
 
Am 23. November spreche ich Abends in Innsbruck über meine Anleitung zur Weltverbesserung. Näheres folgt.
 
Und am 30. November, 19 Uhr, habe ich im Kreisky-Forum Colin Crouch zu Gast, der sein Buch "Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus" präsentieren wird.
Nicht vergessen: Morgen ist die große Genial-dagegen-Konferenz mit Benjamin Barber, Colin Crouch, Gertrude Tumpel-Gugerell, Heiner Flassbeck, Sigmar Gabriel, Isolde Charim, Ivan Krastev, James Galbraith, Joakim Palme, Kathrin Röggla, Maria Vassilakou, Renate Brauner, Richard Sennett, Richard Wilkinson, Rossana Rossanda, Gertraud Auer Borea, Rudolf Scholten, Franz Vranitzky, Jan Krainer, Corinna Milborn, Niki Kowall.

Alle Details hier
Thumbnail image for genial die reihe.jpgDie nächsten Wochen gibt es gleich eine Reihe von Terminen, zu denen ich herzlich einladen möchte: 

Am kommenden Donnerstag, 13. Oktober spreche ich bei der großen Dokumentarfilm-Konferenz in Köln zum Thema: "Michael Moore und der Vorwurf der Propaganda." 17.30 im Kölner Filmhaus, näheres hier

Für alle meine niederösterreichischen Freunde: In Hainfeld wurde vor mehr als 120 Jahren die österreichische Sozialdemokratie gegründet. Deshalb gibt es dort den jährlichen Hainfeld-Konvent. Diesmal darf ich die Festrede halten. Freitag, 14. Oktober, 18.30, 3170 Hainfeld, Hauptstr. 5, Gemeindezentrum, Stadtbibliothek im 1. Stock.


Buchpräsentation Genial dagegen - Die Reihe 
am Montag, 17. Oktober, 19 Uhr Kreisky Forum

Am Samstag, 15. Oktober, 10 Uhr, gibt es dann, auch in Hainfeld im Rahmen des Hainfeld-Konvents eine Podiumsdiskussion. Thema: „Wie sozial ist unser Gesundheitssystem?" U.a. mit Alois Stöger, Bundesminister für Gesundheit, Familie und Jugend, Karin Scheele, Landesrätin für Gesundheit und Soziales, Elisabeth Pittermann. 

Am Samstag gibt es dann in ganz Österreich Aktionen unter dem Motto: Occupy Austria!

 !!! Crouch, Barber, Flassbeck, Galbraith, Röggla, Sennett, !!! 
!!! Wilkinson, Rossanda, Gabriel im Kreisky-Forum !!!

Am Montag, 17. Oktober, steigt dann "das politisch-intellektuelle Ereignis" des Jahres: Die große "Genial Dagegen"-Konferenz im Kreisky-Forum u.a. mit Benjamin Barber, Colin Crouch, Heiner Flassbeck, Isolde Charim, James Galbraith, Joakim Palme, Kathrin Röggla, Maria Vassilakou, Richard Sennett, Richard Wilkinson, Rossana Rossanda, Sigmar Gabriel. Es beginnt pünktlich um 10 Uhr vormittags mit einer Keynote von Rossana Rossanda. Um 19 Uhr präsentieren wir dann unser Buch "Genial dagegen - Die Reihe". Um 19.30 moderiere ich schließlich die große Abend-Lecture mit SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel. Das detaillierte Programm gibts hier

Am Samstag, 22. Oktober spreche ich schließlich im Rahmen des TED-X-Vienna-Events zum Thema: "What Does It Mean To Be A Progressive In The 21st Century?" Alle Details hier

Und dann, in der Woche darauf, ab 27. Oktober, wie jedes Jahr, der große Momentum-Kongress in Hallstatt. Thema ist diesmal: "Gleichheit". Ich werde diesmal gemeinsam mit meinem Freund Alex Demirovic einen Workshop leiten, das heißt also, leider, leider, richtig arbeiten ;-) Nähers hier
 
Die große Konferenz zum Ausklang des Kreisky Jahres. 

Viel wurde nostalgisch in die Vergangenheit geschaut anläßlich von Bruno Kreiskys 100. Geburtstag. Zum Ausklang des Jubiläumsjahres versammelt das Bruno-Kreisky-Forum am 17. und 18. Oktober Ökonomen, Sozialwissenschafter, Politiker, Aktivisten und Autoren aus aller Welt, um den Blick nach vorne zu richten: Wie kann das gehen, dass unsere Gesellschaften gerechter und fairer, ökonomisch stabiler und politisch demokratischer und freier werden? Mit dabei sind Benjamin Barber, Colin Crouch, Gertrude Tumpel-Gugerell, Heiner Flassbeck, Isolde Charim, Ivan Krastev, James Galbraith, Joakim Palme, Kathrin Röggla, Maria Vassilakou, Renate Brauner, Richard Sennett, Richard Wilkinson, Rossana Rossanda, Gertraud Auer Borea, Rudolf Scholten, Franz Vranitzky, Jan Krainer, Corinna Milborn, Niki Kowall, und, als Kurator der ganzen Sause, ich. Hier schon mal das Programm. 
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Am kommenden Samstag halte ich eine der beiden Keynote-Speeches bei der Konferenz "Netz für alle" in Berlin. Veranstaltet wird die Tagung von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Partei "Die Linke". Mit dabei sind ua. Constanze Kurz vom Chaos Computer Club, Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf und viele andere. 

3. September, 11 Uhr, Beta-Haus, Prinzessinnenstraße 19-20. Mehr Infos gibt's hier

Effiziente Märkte in Aktion

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Freie Märkte sind effizient, weil sich auf ihnen die ökonomische Rationalität durchsetzt. So lautet die Theorie. 

Und so läuft das in der Praxis (via Paul Krugman): 

effiziente Märkte.jpg

Morgen, IUSY-Weltfestival, Attersee

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iusy.jpgEigentlich war's ja nur so ein Termin, den ich zugesagt habe. Auf den ich mich ein bisschen gefreut habe, aber auch nicht über die Maßen. Aber jetzt ist es plötzlich wichtig geworden, da zu sein. Jetzt ist es auch ein wenig ein Statement gegen den rechten Terror. Und deshalb freue ich mich sehr, morgen beim IUSY-World-Festival - dem großen Festival der Jusos aus allen Ländern - in Weissenbach am Attersee zu Gast sein zu dürfen. 

Morgen, Mittwoch, 14 Uhr diskutiere ich dort im "Rosa-Luxemburg-Zelt" mit Ex-Finanzminister Ferdinand Lacina über Keynesianismus und den Weg zur Vollbeschäftigung. 

Ein paar Termine der kommenden Tage:

Am Montag, den 11. Juli, habe ich die Freude, die Sommerakademie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu eröffnen - gemeinsam mit FES-Chef Peter Struck und SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel.

Mein Eröffnungsvortrag trägt den frohmütigen Titel: "Nur Optimisten können die Welt verbessern". Montag, 17 Uhr, Tagungshaus Hoffmann, Potsdam-Hermannswerder.

Am 21. Juli halte in im traditionsreichen Trier den Festvortrag zum 20. Jahrestag des Bestehens des dortigen "Multikulturellen Zentrums". Näheres hier.

Am 27. Juli bin ich dann beim großen europäischen YUSI-Treffen, also beim Treffen der Euro-Jusos zu Gast, das dieses Jahr in Österreich am Attersee stattfindet (Anlass ist der 100. Geburtstag von Bruno Kreisky). Dort werde ich mit Ex-Finanzminister Ferdinand Lacina über Keynesianismus und progressive Wirtschaftspolitik diskutieren.

Am 4. August spreche ich in der Innsbrucker Galerie im Taxispalais zum Thema: "Kommerzialisierung, garniert mit Zensur (und vice versa) - zur Lage der Pressefreiheit". Näheres hier.

In Berlin beginnt eine kleine Festspielsaison zur Eröffnung des neuen Aufbau-Verlags-Gebäudes am Moritzplatz in Kreuzberg. Zum Auftakt gibt es morgen, Donnerstag, 16. Juni, eine Podiumsdiskussion, an der ich auch teilnehme. Dabei geht's um das Buch "Verändert Euch! Das Manifest zur Energiewende."

Es diskutieren: Jakob Augstein, Christian Friege, Claudia Kemfert, Robert Misik und 
Friedrich Schorlemmer. Moderation: Michel Friedman.

Aufbau-Haus am Moritzplatz, 20 Uhr. 

amnesty.JPGMorgen, Samstag, 28. Mai, diskutiere ich im Rahmen der großen Geburtstagsgala zu 50. Jahre Amnesty International im Haus der Kulturen der Welt in Berlin über neue Perspektiven in der Menschenrechtspolitik. Als Moderator des Panels darf ich die Politikprofessorin Regina Kreide, die Juristin und Islamwissenschaftlerin Nahed Samour, die Gewerkschaftsaktivistin Valery Alzaga (die tolle Kampagnen mit vornehmlich migrantischen Putzpersonal macht) sowie AI-Vorstandsmitglied Alexander Hülle begrüßen. 

19 Uhr, Haus der Kulturen der Welt

Morgen: "Rethinking Marx" in Berlin

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Morgen, Samstag, moderiere ich beim großen "Marxologenkongress" ("Rethinking Marx") an der Berliner Humboldt-Universität die Diskussion - "Kritik der Ökonomie" - mit Axel Honneth, Hauke Brunkhorst, Russel Keat und Moishe Postone.

10 Uhr, Humboldt-Universität, Berlin

Näheres hier.

Martin Allespach: Kurswechsel! Warum mehr Mitbestimmung und Wirtschaftsdemokratie die Marktwirtschaft gerechter und stabiler machen. 
Bruno-Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien. 
Donnerstag, 12. Mai 19 Uhr. 

Seit der Finanzkrise 2008 stehen viele Gewissheiten der wirtschaftsliberalen Doktrin auf dem Prüfstand. Was vorher als hoffnungslos Out galt, dessen positive Seiten werden jetzt wieder klarer gesehen. Etwa: der Wert von innerbetrieblicher Mitbestimmung. Wo die Beschäftigten mehr zu reden haben, hat es das kurzfristige Denken von Vierteljahrbilanz zu Vierteljahrbilanz schwieriger. Mehr Wirtschaftsdemokratie ist deshalb ein Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft, meint Martin Allespach, Leiter der Grundsatzabteilung der deutschen IG-Metall: „ Die Menschen wollen nicht Rädchen im Wirtschaftsgetriebe sein. Sie wollen selbstbewusste Akteure sein: Am Arbeitsplatz genauso wie in den Unternehmensgremien, wo die wichtigen Entscheidungen fallen. Die Mitbestimmung bei VW ist ein Beispiel dafür. Wichtige Investitionsentscheidungen und Strandortfragen können hier nur mit Zustimmung der Belegschaftsvertreter getroffen werden." Kommenden Donnerstag, 12. Mai, stellt er die Überlegungen der wichtigsten deutschen Einzelgewerkschaft im Wiener Bruno-Kreisky-Forum vor. 

Unter dem Motto dieses Bruno-Kreisky-Satzes steht die diesjährige Maifeier der SPÖ-Vorarlberg. Die Vorarlberger Sozialdemokraten haben mich eingeladen, die Festrede zu halten.
 
Sonntag, 1. Mai 2011
Beginn: 10:30
Löwensaal, Schlossplatz 9, 6845 Hohenems
Das Line-Up:
Michael Ritsch (Vorsitzender SPÖ-Vorarlberg): Gedanken zum 1. Mai
Robert Misik: Auf zu neuen Zielen. Sozialdemokratie im 21. Jahrhundert
Näheres hier.

Termine: Heute, 20 Uhr, Ulm

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Heute, Dienstag, 20 Uhr spreche ich in Ulm auf Einladung der dortigen Volkshochschule über mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung". Alle Details hier.

Am kommenden Sonntag darf ich auf der "Linken Medienakademie" (LIMA) in Berlin den Hauptvortrag halten. Darin werde ich Überlegungen anstellen über die Sprache der Linken.

Beginn: Sonntag, 13. März, 11 Uhr

Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW). Campus Wilhelminenhofstraße

Ach ja, damit ich es nicht vergesse: Die gesamte LIMA, die bereits am 10. März beginnt und dann vier Tage dauert, hat ein extrem spannendes Programm. Kann jedem nur empfehlen, vorbeizuschauen.

Alles weitere gibts hier.

Sonntag Berlin, Dienstag Bremen

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Am Sonntag, 27. Februar lese, rede und diskutiere ich in der Berliner Volksbühne aus und über mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung". Und zwar im Rahmen des Festivals "Musik und Politik". Volksbühne Berlin, Rosa Luxemburg Platz, Sternfoyer - 17 Uhr

Ach ja: Hinterher gibts Konzert und Party! Mehr dazu hier.

Am Dienstag, 1. März gastiere ich dann in Bremen im Theater in der Schwankhalle. Beginn: 20 Uhr. Näheres hier.

Morgen: Lesung in Freistadt / OÖ

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Freitag, 18. Februar, präsentiere ich um 20 Uhr in Freistadt mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung". Ort: Localbühne, Salzgasse 25.

Näheres hier

Am Montag, 13. Dezember spreche ich in Graz über mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung". Und zwar auf Einladung der Bildungsabteilung des ÖGB in der dortigen Gewerkschaftszentrale. Beginn 18.30 Ort: Karl-Morre-Straße 32.

Einen Tag später, am Dienstag, 14. Dezember: im Schauspielhaus Graz spreche ich im Rahmen deren toller "Freiheit im Krähwinkel"-Inszenierung (ua. mit dem wunderbaren Michael Ostrowski) über Widerstand und Freiheit in our Time. 18.45, Schauspielhaus, Graz. Näheres hier.

15. Dezember spreche ich im Rahmen eines Kolloquiums der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. und abends dann bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema "Wachstum und Fortschritt: Zeit für eine Neujustierung" ua. mit Hubertus Heil (stv. Fraktionsvorsitzender der SPD, Verdi-Wirtschaftsexperten Dierk Hirschel ua. Moderation: Tissy Bruns.

Uni Linz.jpgMorgen Montag gastiere ich in Linz, übermorgen Dienstag in Kapfenberg. Derweil haben mich ein paar gute Nachrichten erreicht: Die erste Auflage meines Buches ist weitgehend ausverkauft. Der Verlag bereitet die zweite Auflage vor. Sollte also jemand vorhaben, mein Buch zu Weihnachten zu verschenken (soll ja auh unter religiös Unmusikalischen vorkommen, dass man zu dem Anlass Geschenke macht, und da kann das Motto ja nur lauten: Praktisch denken, Misik schenken! hehe ;-) ), also, sollte jemand das ins Auge fassen: Schnell bestellen, bevor die Druckmaschinen neu angeworfen sind, könnten Lieferengpässe eintreten. Was ich mir natürlich nicht wünsche, wobei es mir schon lieber ist, als würden die Bücher wie Ziegeln in den Regalen liegen. Sollte Sie es trotz der Wikileaks-Abschaltung via Amazon bestellen wollen (was ich angesichts der Umstände ausdrücklich nicht empfehle), hier ist der Link.

Morgen, Montag 6. Dezember gibt es endlich die Präsentation von "Anleitung zur Weltverbesserung" im schönen Linz im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung von VSStÖ, SJ und BSA. Beginn 19 Uhr, Johann Kepler Universität, Hörsaal 6

Am 7. Dezember präsentiere ich mein Buch dann in Kapfenberg, und zwar im dortigen Kulturzentrum (Poster unten).

On The Road Again

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Termine in Wien, Bruck/Mur, Neustadt an der Weinstraße, Köln, Kapfenberg, Linz, Graz und Berlin

Die kommenden Wochen bin ich wieder ziemlich auf Achse. Vielleicht ist ja jemand grad in der Nähe und will einen der folgenden Termine zwischen Kapfenberg und Köln wahrnehmen:

29. November: Diskutiere ich im Juridicum der Uni Wien zum Thema "Rechtsruck?" mit Kurt Stürzenbecher, Rudolf Sarközy und Corinna Milborn. Juridicum, Wien, HS 14 19 Uhr, Näheres demnächst.

Am Dienstag, 30. 11. diskutiere ich unter der Leitung von Gap-Chefredakteur Martin Mühl bei "Exploring2020" mit Anton Waldt, Anneliese Rohrer und Ritchie Pettauer. Näheres hier.

Am Mittwoch 1. Dezember gehts nach Baden-Württemberg aufs Hambacher Schloss. Beim dortigen "Demokratieforum" spreche ich über "Glücksformel Gleichheit: Warum gerechte Gesellschaften besser sind!". Mit dabei: Dieter Lehmkuhl, SZ-Redakteur Werner Bartens, Stefan Klein. Moderieren wird SWR-Mann Thomas Leif. 19 Uhr, Hambacher Schloss, Neustadt an der Weinstraße.

Am 2. Dezember spreche in der Streitbar des Kölner Schauspielhauses unter der Leitung von Gabriele Gillen und Hermann Theißen mit Jürgen Kuttner, Seymour Martin Lipset und Albrecht von Lucke über "Die Radikalisierung der Mittelschicht" (näheres hier

Uni Linz.jpgAm 6. Dezember gibt es dann die große Präsentation von "Anleitung zur Weltverbesserung" im schönen Linz im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung von VSStÖ, SJ und BSA. Beginn 19 Uhr, Johann Kepler Universität, Hörsaal 6

Am 7. Dezember präsentiere ich mein Buch dann in Kapfenberg, und zwar im dortigen Kulturzentrum (Poster unten).

Am Montag, 13. Dezember spreche ich dann in Graz über mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung". Und zwar auf Einladung der Bildungsabteilung des ÖGB in der dortigen Gewerkschaftszentrale. Beginn 18.30

Nächsten Tag, Dienstag, 14. Dezember, ebenfalls in Graz: im Schauspielhaus Graz spreche ich im Rahmen deren toller "Freiheit im Krähwinkel"-Inszenierung (ua. mit dem wunderbaren Michael Ostrowski) über Widerstand und Freiheit in our Time. 19.30, Schauspielhaus, Graz. Näheres hier.

Kapfenberg.JPG15. Dezember referiere ich im Rahmen eines Kolloquiums der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin.

 

Noch nichts vor am Wochenende? Vielleicht Lust auf einen kleinen Ausflug zur Wiener Buchmesse? Dann könnten wir uns sehen.

Am Sonntag, 21.11., um 15.45 Uhr stelle ich im Rahmen der Buch Wien am Messegelände mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung" vor. Ort: Forum.

misik vassilakou.jpgÜbrigens: Ebenfalls im Rahmen des Buchmesse-Programms gab es am Dienstag eine Diskussion über mein Buch in den Bücherein Wien am Gürtel. Der Saal war krachend voll, und zwar wohl nicht zuletzt deshalb, weil es der erste öffentliche Auftritt der designierten Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou nach der Unterzeichnung des rot-grünen Regierungsübereinkommens in Wien war. Das war mal sowas wie Terminglück.

22. November: Thomas Strobl stellt im Kreisky Forum sein Buch "Ohne Schulden läuft nichts" vor.

Er ist Ökonom, Manager, Feuilletonautor der „FAZ", Deutschlands bekanntester Wirtschaftsblogger - und jetzt auch noch Buchautor: Thomas Strobl, Betreiber des Ökonomie-Blogs „weissgarnix.de", hat dieser Tage ein Buch herausgebracht, das er am 22. November im Kreisky-Forum präsentieren wird. Titel des ebenso klugen wie luzid geschriebenen Werkes: „Ohne Schulden läuft nichts. Warum uns Sparsamkeit nicht reicher, sondern ärmer macht." Gerade in Zeiten von Schuldenkrise und Sparpaketen ist Strobls Analyse des Zusammenhangs von Investitionskrediten, Verbindlichkeiten, dem Wetten auf die Zukunft und des Wohlstandszuwachses wohltuend vernünftig und sachverständig. Kurzum: Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie der Kapitalismus tatsächlich funktioniert - dann hören Sie sich das an.

Thomas Strobl: Ohne Schulden läuft nichts. Bruno-Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien. Montag, 22. November, 19 Uhr.

Thumbnail image for Thumbnail image for Thumbnail image for Thumbnail image for Thumbnail image for Thumbnail image for misik anleitung 1.jpgIch sag mal ein paar Termine in den nächsten Tagenn durch:

Am 16. November stelle ich mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung" im Rahmen einer Diskussion in der Hauptbücherei in Wien am Gürtel vor. 

Besonders freue ich mich über die tollen Menschen, die mit mir über mein Buch diskutieren: die neue Wiener Vizebürgermeisterin MARIA VASSILAKOU, SPÖ-Budgetsprecher JAN KRAINER und PHILIPP SONDEREGGER von Sos-Mitmensch. Moderation: Thomas Edlinger, FM4

19 Uhr

Am 21. November gastiere ich dann bei der Wiener Buchmesse "Buch Wien" um 15.45 am Messegelände.

Am 22. November habe ich im Kreisky Forum den Wirtschaftsexperten, Autor und Blogger Thomas Stobl (aka "weissgarnix") zu Gast, der sein Buch "Ohne Schulden läuft nichts" vorstellen wird. 19 Uhr, Armbrustergasse 15, 1190 Wien

 

Mittwoch: Buchpräsentation in Graz

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poster graz.jpgMorgen, Mittwoch, 20. Oktober präsentiere ich mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung" auf Einladung von VSStÖ und Renner-Institut in Graz.

Hörsaal 15.06. Resowizentrum KF Uni Graz. Universitätsstraße 15, Beginn: 19 Uhr

Thumbnail image for Thumbnail image for Thumbnail image for Thumbnail image for Thumbnail image for misik anleitung 1.jpgAm kommenden Montag präsentiere ich mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung" im Wiener Kreisky-Forum. Moderatorin des Abends ist Barbara Blaha.

Armbrustergasse 15, 1190 Wien. Beginn 19 Uhr

Thumbnail image for Thumbnail image for Thumbnail image for misik anleitung 1.jpgAm kommenden Donnerstag präsentiere ich in Berlin mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung. Das machen wir doch mit links".

Ich werde meine wichtigste Thesen vorstellen und dann diskutiert ein hochkarätiges Podium mit mir: Tobias Dürr, Vorsitzender des Progressiven Zentrums, Ralf Fücks, der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Benjamin-Immanuel Hoff, Staatssekretär der Partei Die Linke. Moderiert wird die Veranstaltung von Ulrike Herrmann von der taz.

Donnerstag, 14. Oktober, 19 Uhr. Belletage der Heinrich-Böll-Stiftung. Schumannstraße 8, Berlin-Mitte.

Die Freunde vom Progressiven Zentrum haben die Veranstaltung mit diesen Worten beworben:

Dieser Ton ist ungewohnt - und wird dringend gebraucht. Mit seinem neuen Buch „Anleitung zur Weltverbesserung. Das machen wir doch mit links" legt der renommierte Publizist Robert Misik, Mitglied des "Circle of Friends" des Progressiven Zentrums, das Manifest für einen neuen, ebenso positiven wie parteienübergreifenden Fortschrittsdiskurs vor. Dem unattraktiven Jammerton vieler Politiker und Intellektueller links der Mitte über die ewige Ungerechtigkeit der Welt setzt er eine dezidiert optimistische und zupackende Perspektive entgegen. Das macht sein Buch nicht nur zum Lesevergnügen, sondern auch zur Pflichtlektüre für alle Progressiven, die Wahlen gewinnen und (besser) regieren wollen. Robert Misik bringt es auf seiner Webseite auf den Punkt: „Niemand zwingt die progressiven Parteien, ungeschickt zu sein".

Anfang Oktober wird mein Buch in den Buchhandlungen zu finden sein: "Anleitung zur Weltverbesserung. Das machen wir doch mit links".

Im Oktober bin ich dann auf der Frankfurter Buchmesse, um mein Buch ein bisschen ins Gespräch zu bringen. Ein feiner Termin, der insbesondere die Blogger-Community interessieren wird: am Freitag, 8. Oktober um 14 Uhr spreche ich mit dem Kollegen Thomas Strobl aka "Weissgarnix" über sein Buch "Ohne Schulden läuft nichts" und meines mit dem Titel "Anleitung zur Weltverbesserung". Näheres hier.

Berlin, 14. Oktober: Buchpräsentation in der Heinrich-Böll-Stiftung, als gemeinsame Veranstaltung von Böll-Stiftung, Progressives Zentrum, die tageszeitung und Aufbau-Verlag. Ich trage meine Hauptthesen vor, Ralf Fücks, Tobias Dürr ua. kommentieren. 19 Uhr, Schuhmannstraße 8, 10117 Berlin.

Die erste Buchpräsentation in Wien gibt es dann am 18. Oktober im Kreisky-Forum. Hier stelle ich die wesentlichen Punkte meines Buches "Anleitung zur Weltverbesserung. Das machen wir doch mit links" vor. 19 Uhr, Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien. Moderation: Barbara Blaha.

Auf Einladung des VSStÖ und des Renner-Insituts werde ich am 20. Oktober in Graz mein Buch vorstellen. Näheres wird noch bekannt gegeben.

Am 23. Oktober lese ich vormittags beim Festival der Kulturvermerke in Gmunden. Näheres folgt.

Am Abend des 23. Oktober lese ich dann um 19 Uhr beim ganz tollen Momentum-Kongress in Hallstatt. Näheres hier.

Am 25. Oktober diskutiere ich beim Grazer Elevate-Festival mit Mercedes Bunz ua.

Am 10. November darf ich um 14 Uhr als Gastredner zum Gewerkschaftstag der Vida-Gewerkschaft (Eisenbahner, Dienstleistungen ua.) sprechen.

Am 16. November stelle ich mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung" im Rahmen einer Diskussion in der Hauptbücherei in Wien am Gürtel vor. Ab 19 Uhr debattiere ich mit Maria Vassilakou, Jan Krainer und Philipp Sonderegger; Moderation: Thomas Edlinger.

Am 21. November gastiere ich dann bei der Wiener Buchmesse "Buch Wien" um 15.45 am Messegelände.

Am 22. November habe ich im Kreisky Forum den Wirtschaftsexperten, Autor und Blogger Thomas Stobl (aka "weissgarnix") zu Gast, der sein Buch "Ohne Schulden läuft nichts" vorstellen wird.

Am 2. Dezember stelle ich Abends in Kapfenberg mein Buch "Anleitung zur Weltverbesserung" vor.

Am 13. Dezember diskutiere ich in Graz im Rahmen des der ÖGB-Bildung die Thesen meines Buches "Anleitung zur Weltverbesserung".  

 

Normalerweise würde ich das ja nicht so ultimativ sagen, aber in diesem Fall ist es angebracht: Diesen Termin sollte sich wirklich niemand entgehen lassen. Am Mittwoch, 29. September habe ich im Wiener Kreisky Forum den britischen Ungleichheitsforscher Richard Wilkinson zu Gast. Wilkinson hat gemeinsam mit Kate Pickett das Buch "Gleichheit ist Glück - Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind" (Link zu Amazon) geschrieben. Ein Buch, das regelrecht eingeschlagen ist und seit dem vergangenen Frühjahr auch die sozialpolitische Diskussion im deutschsprachigen Raum prägt. Begeisterte Rezensionen setzte es von "taz" bis "FAZ". Meine Rezension aus dem Standard können Sie hier lesen.

In diesem Beitrag für die "Berliner Republik" habe ich folgendes über das Buch geschrieben:

In Gesellschaften, die schroff in reich und arm gespalten sind, sind die Reichsten keineswegs besonders glücklich, im Gegenteil. Egalitäre Gesellschaften sind also für alle besser, nicht nur für die, die heute unterprivilegiert sind. Kurzum: Der Egoismus ist sogar für die Egoisten unkomfortabel. Und die Autoren stützen sich nicht nur auf sanfte Parameter wie „subjektive Lebenszufriedenheit", sondern vor allem auf harte Lebensqualitätsparameter wie Lebenserwartung, Krankheitsrisiko, psychische Probleme, Gewaltkriminalität, Fettleibigkeit, Teenagerschwangerschaften, soziale Mobilität etc. Ungleichheit setzt alle unter Stress, die auf den unteren Sprossen der sozialen Leiter zahlen freilich den mit Abstand höchsten Preis. Deklassiertheit, Unterprivilegiertheit, materieller Mangel, gestörte soziale Beziehungen, kulturelle Abgehängtheit, Respektlosigkeit - all das grassiert in Gesellschaften mit krassen und wachsenden Ungleichheiten. Wenn die Gewinner in solchen Gesellschaften uns glauben machen wollen, Ungleichheit sei funktional für Prosperität, weil sie eben Leistung belohne, dann übersehen sie gerne die Kosten, die sie einer Gesellschaft damit aufbürgen. Wer in einer Gesellschaft mit verschärfter Statuskonkurrenz unten ist, der fühlt sich erniedrigt. Depraviertheit und Abgehängtheit macht psychisch krank, oft auch gewalttätig und lässt Menschen, die unter anderen Bedingungen ein gutes Leben führen und einen produktiven Beitrag zu einer Gesellschaft leisten könnten, absacken. Die sozialstaatliche Garantie des existentiellen Minimums kann daran nicht wirklich viel ändern. Wer Unten ist, wird täglich gemobbt, ist Respektlosigkeit ausgesetzt, Ziel fortwährender Kränkungen, ist zum Loser gestempelt, wird zum Opfer, und das heißt auch: hat keinen Subjektstatus mehr, ist nur mehr Objekt sozialarbeiterischer Verwaltung. Wenn viele Menschen täglichen Demütigungen ausgesetzt sind, dann verrotten Gesellschaften von innen. Die Datensätze und Forschungsergebnisse lassen also nur einen zwingenden Schluss zu: Gute Politik muss versuchen, das Wachstum grober Ungleichheiten an Einkommen und Vermögen zu verhindern. Nein, mehr noch: Sie muss diese Ungleichheiten verringern.

Im kommenden "Falter" wird es übrigens ein ausführliches Interview mit Richard Wilkinson geben, es wird zeitgerecht auch hier veröffentlicht.

Also: Hinkommen. Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind. Richard Wilkinson, 29. September, 19 Uhr Bruno Kreisky Forum, 1190 Wien, Armbrustergasse 15

Kleiner Programmhinweis: Mittwoch, 1. September, diskutiere ich im Club 2 über die Thesen Thilo Sarrazins und all die damit verbundenen Kultur-Kampf-Themen mit Udo Ulfkotte, Hannelore Schuster, Thomas Schmidinger, Seyran Ates und Tarafa Baghajati

Näheres hier.

Jetzt, wo der Sommer langsam seinem Ende zugeht, möchte ich wieder auf ein paar Termine aufmerksam machen.

Morgen, Freitag, dem 27. August trete ich beim Bock Ma's Festival, dem Benefiz für Frau Bock nahe Vöcklabruck auf - und zwar um 19 Uhr. Vielleicht ist ja wer in der Nähe. Das feine Festival ist jedenfalls, unabhängig von meinem kleinen Beitrag, sehr empfehlenswert.

Bock Mas.JPG

Für alle Frankfurter Freunde: Am 3. September habe ich die wirklich große Ehre, die Festrede zur Verleihung des Preises "Stadtschreiber von Bergen" an Thomas Rosenlöcher zu halten. Wobei der Festredner traditionell ein Thema seiner Wahl abhandelt - also keine Laudatio hält. Mehr dazu hier.

Am 6. September habe ich um 19 Uhr den deutschen Parteienforscher Franz Walter im Kreisky-Forum zu Gast. Er stellt sein Buch "Vorwärts oder Abwärts?" vor, eine schonungslose Bestandsaufnahme über die Sozialdemokratie. Mo, 6. 9., 19 Uhr. Armbrustergasse 15. 1190 Wien.

Für den 8. September haben mich Jürgen Trittin und Renate Künast eingeladen, an der Herbstklausur der Bundestagsfraktion der deutschen Grünen in Mainz teilzunehmen und dort über den Verdruss an der Politik und über neue Ideen für unsere Demokratie zu sprechen.

Am 13. September soll ich mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer diskutieren. Worüber und wo werde ich hoffentlich bis dahin herausfinden ;-)

Am 23, September habe ich ebenfalls in meiner Reihe "Genial dagegen" den Soziologen Sighard Neckel zu Gast, der das von ihm mitherausgegebene Buch "Strukturierte Verantwortunglosigkeit - Berichte aus der Bankenwelt" vorstellen wird. Do, 23. 9., 19 Uhr, Kreisky-Forum

Am 29. September dann ein ganz wichtiger Termin: Richard Wilkinson, der Co-Autor des wohl meistgefeierten Sachbuches der Frühjahrsaison "Gleichheit ist Glück" stellt sein Buch und seine Forschungsergebnisse vor, deren Schluss lautet: Egalitäre Gesellschaften funktionieren besser. Mi, 29. 9. 19 Uhr, Kreisky-Forum.

Anfang Oktober soll dann, sofern alles klappt, mein eigenes Buch in den Buchhandlungen zu finden sein: "Anleitung zur Weltverbesserung. Das machen wir doch mit links". Termine für Buchpräsentationen werden demnächst hier mitgeteilt.

Im Oktober bin ich dann auf der Frankfurter Buchmesse, um mein Buch ein bisschen ins Gespräch zu bringen. Ein feiner Termin, der insbesondere die Blogger-Communitie interessieren wird: am Freitag, 8. Oktober um 14 Uhr spreche ich mit dem Kollegen Thomas Strobl aka "Weissgarnix" über sein Buch "Ohne Schulden läuft nichts" und meines mit dem Titel "Anleitung zur Weltverbesserung". Näheres hier.

Am Kommenden Montag, 14. Juni habe ich in meiner Reihe "Genial dagegen" im Wiener Kreisky-Forum den amerikanischen Ökonomen James K. Galbraith zu Gast. Für den "Falter" habe ich mit ihm vorab schon einmal dieses Interview geführt. Falter, 9. Juni 2010

 

 

Seine Bücher sorgen regelmäßig für Debatten, seine Beiträge, etwa in der „New York Review of Books", sind stets kontrovers: James K. Galbraith, Professor an der University of Texas in Austin, ist einer der meistdiskutierten Ökonomen der USA. Das liegt ihm, salopp gesagt, im Blut: Schließlich war sein Vater, John Kenneth Galbraith, der amerikanische Keynesianer schlechthin - Spitzenökonom, Regierungsfunktionär unter Präsident Franklin D. Roosevelt, Berater von John F. Kennedy, Lyndon B. Johnson und anderen demokratischen Präsidenten. Kommenden Montag, 14. Juni spricht Galbraith im Rahmen der Reihe „Genial dagegen" im Wiener Kreisky-Forum.

Ich möchte hier schon einmal rechtzeitig auf zwei Termine aufmerksam machen. In meiner Reihe "Genial Dagegen" im Wiener Kreisky Forum, habe ich in den kommenden Wochen zwei Veranstaltungen, auf die ich mich jetzt schon sehr freue.

Am Montag, 7. Juni sprechen Roger Liddle und Patrick Diamond zum Thema "The Only Way to Renew European Social Democracy". Roger Liddle war einer der führenden Strategiedenker Tony Blairs und ist jetzt Chef des Think Tanks "Policy Network". 1996 schrieb er gemeinsam mit Peter Mandelson das Buch "The Blair Revolution". Patrick Diamond war bis vor wenigen Wochen Head of Long Term Policy Planing im Office von Prime Minister Gorden Brown. Gemeinsam haben sie ein hochinteressantes Paper zum Thema geschrieben. (hier)

Am Montag, 14. Juni darf ich James K. Galbraith begrüßen, einen der führenden progressiven Ökonomen der USA. Von ihm erschien erst jüngst das Buch "Der geplünderte Staat" auf deutsch. James K. Galbraith, übrigens der Sohn des legendären Ökonomen John K. Galbraith, hat sich als Thema seiner Lecture gewählt: "The Necessary Future of Social Democracy".

Beginn jeweils 19 Uhr. Kreisky Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien

Donnerstag, 20. Mai, Villach

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An all meine Kärntner Freunde: Nach dem feinen Abend in Klagenfurt vor zwei Monaten gehts kommenden Donnerstag, also übermorgen, nach Villach.

Villach.JPG








Robert Misik
robert@misik.at

Journalist & Sachbuchautor
Lebt & arbeitet in Wien

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Ich betreibe dieses Blog seit einigen Jahren und ohne allzu intensiver Arbeit daran ist er zu einem der meistgelesenen nichtkommerziellen Online-Formate in Österreich geworden.

Deshalb will ich diesen Blog in den nächsten Monaten mit etwas mehr Engagement hochpimpen, um ihn zu dem führenden progressiven Weblog Österreichs zu machen. Ein bisschen habe ich damit in den vergangenen Wochen schon begonnen.

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