Termine: Do, 6. November Fritjof Bergmann über "Die Krise hinter der sogenannten Finanzkrise"

Was ist jetzt zu tun? Die Krise hinter der sogenannten Finanzkrise. Fritjof Bergmann im Gespräch mit Robert Misik. Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog, Armbrustergasse 15. Donnerstag, 6. November, 19 Uhr

„Wir stehen am Beginn einer neuen Epoche", sagt der amerikanische Arbeitforscher, Philosoph und Utopist Fritjof Bergmann. „Das ist nicht das Ende des Kapitalismus, aber...

 ...auch nicht einfach eine Finanzkrise". Bergmann, 77, ist Philosophieprofessor in Michigan, als Stadtentwickler auch für ganze Bezirke in der US-Automobilstadt verantwortlich. Er berät Arbeitsämter in Deutschland und Regierungen in Afrika. Überall propagiert er eine neue Form des Arbeitens und des Wirtschaftens - „New Work". Weil aufgrund des technologischen Wandels das Industriezeitalter zu Ende geht, müsse man die Arbeit völlig neu organisieren. „Die Stimmung ändert sich: die, denen es schlecht geht, die sind für neue Konzepte ansprechbar, weil sie wissen, dass sie keine Chance haben, wenn man so weiter macht. Und viele von den Begabten, denen es gut geht, die sagen: Ich will nicht so leben mit dem 40-Stunden-Job in der Bank." Gerade war Bergmann in Afrika, kurz in Deutschland, dann in Jordanien. Kommenden Dienstag spricht er im Rahmen der Reihe „Genial dagegen" im Wiener Kreisky-Forum.

 



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Good day, Dr. Bergmann,
Am a graduate in Pol.Sci: UofM, Flint-you are often on my mind.
Yesterday I saw a film put on by the local Greens about money.
They talked about alternative currency in Wörgl,Tirol, Austria in the thirties, a shoer-lived but successful enterprise- the national bank outlawed it.The idea lived on.
What do you think about the establishment of these currencies?
One day I will find a live presentation of yours I can attend.
I must meet you.
sincerely
nicola

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Robert Misik
robert@misik.at

Journalist & Sachbuchautor
Lebt & arbeitet in Wien

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