Recently in Texte aus dem Falter (Wien) Category
Ian Morris zeigt in seiner ausladenden Universalgeschichte, die bei den Affenmenschen beginnt, dass demnächst die Chinesen herrschen. Oder auch nicht. Falter, 13. April 2011
Daniel Cohn-Bendit, der „Monsieur Europe" der Grünen, erklärt, warum er wegen der Grünen Wahltriumphe nicht in Euphorie ausbricht - und weshalb er die Militäraktion gegen Gaddafi für notwendig hält. Falter, 6. April 2011
Muslime sind auch Menschen. Mehr noch: Individuen! Das Manifest der Vielen gegen Sarrazins Ressentimentfibel.
Ein einzelner Mann, Thilo Sarrazin, hat mit einem Buch die vergifteste Debatte angestoßen, die Deutschland wohl nach 1945 geführt hat - und deutsche Zuwanderer, Muslime und auch nicht, antworten nun in einem „Manifest der Vielen". Die literarische Form, die die Herausgeberin Hilal Sezgin, gewählt hat, ist damit selbst schon programmatisch, zeigt sie doch die Vielstimmigkeit derer, die in den groben Debatten in den „Muslim"- oder „Ausländer"-Schubladen verräumt werden. Sezgin, „Zeit"-Autorin und „taz"-Kolumnistin formuliert das in ihrem Beitrag so: „Überhaupt würde ich die These wagen: Muslime sind beinahe normale Menschen. Stärkere These: Individuen sogar! ... Leider muss ich sagen, dass ich in letzter Zeit einen Gutteil meines Geldes damit verdiene, diese Behauptung bis zur Absurdidätsgrenze zu widerholen". Das schmale Buch zeigt auch, welche Verwundungen die Sarrazins und Co. täglich schlagen, jene, „die Feindschaft zur ersten Pflicht des abendländisch inspirierten Humanisten erklären" (Mit-Autor Feridun Zaimoglu); was diese immerwährenden Debatten anrichten. „Wir verfallen nicht selten in den Glauben, nicht liebenswert und wertvoll zu sein - ein K.o.-Kriterium für ein gesundes Selbstbewusstsein", formuliert etwa der Blogger Ekrem Senol. Wer nicht bar jedes Einfühlungsvermögens ist, kann sich ausmalen, was das mit einem macht, wenn man das von Kindheit an spürt. Vielleicht ist da der gutgemeinte Reflex vieler Türkinnen und Türken, immerzu zu erklären, „wir Muslime sind ja gar nicht so", schon eine Sackgasse. Sezgin: „Nach klassischem Verständnis heißt Religionsfreiheit, dass erstens jeder das Recht hat, seinen jeweiligen Glauben zu praktizieren. Zweitens, dass er das Recht hat, an die Inhalte gar keiner Religion zu glauben. Vielleicht ist es an der Zeit, ein drittes Recht zu verteidigen: das, über die eigene Religion zu schweigen. Nicht ständig als Mitglied einer bestimmten Religion adressiert zu werden." Ein notwendiges Buch, nein: Ein Dokument des Behauptungswillens.
Robert Misik
Hilal Sezgin: Manifest der Vielen. Deutschland erfindet sich neu. Blumenbar-Verlag, 2011, Berlin, 229 Seiten, 13,30.- Euro
Der Berliner Kulturtheoretiker Joseph Vogl zeigt, dass die Prämissen der Mainstream-Wirtschaftswissenschaft für die Analyse realer Marktgeschehnisse nichts taugen. Falter, 9. März 2011
Jetzt kommen sie langsam in Serie heraus, die Erinnerungen abgewählter Politiker mit dem Arbeitstitel: „Die Welt stand am Abgrund. Aber ich habe sie gerettet". Nach dem deutschen Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hat jetzt auch der britische Ex-Premier Gordon Brown ein Buch über die Monate vorgestellt, in denen die Welt knapp an einem Totalkollaps des Finanzsystems vorbeischrammte. Und obwohl man dem Labour-Premier Brown nachsagt, er sei ein witzloser Zahlenhengst und Besserwisser, liest sich das durchaus packend: Wie er plötzlich ein Getriebener ist, wie er seinem Kollegen George W. Bush den Ernst der Lage erklären muss, wie er im Flugzeug über dem Atlantik „einen Plan" zur Rekapitalisierung der Banken entwirft. Dabei muss man sich Gordon Brown als unglücklichen Mann vorstellen: Jahrelang stand er als Schatzkanzler im Schatten Tony Blairs, und als er ihm, wie lange angestrebt, endlich im Amt des Regierungschefs nachfolgt, fliegt ihm die Welt um die Ohren. Er macht als sachkundiger Wirtschaftsexperte alles richtig, verhindert Bankenzusammenbrüche, setzt ein massives keynesianisches Konjunkturprogramm in Gang, was eine ökonomische Abwärtsspirale abwendet - und wird dann erst recht abgewählt. Man erkennt in Brown aber auch den Moralisten. Neben seinen Ideen für neue ökonomische Regeln plädiert er immer wieder für eines: „Märkte brauchen Moral". Dass es blauäugig sei, Moral im Wirtschaftsleben zu fordern, das findet Brown ganz und gar nicht. Schließlich würden sich doch nicht nur die meisten Menschen im allgemeinen, sondern auch die meisten Wirtschaftstreibenden an ethische Standards halten. Fast alle tun das. Der Bäcker, der Schuster, das Modegeschäft, die Computerfirma - sie alle betrügen ihre Kunden nicht. So gesehen sei das ja von Bankern wirklich nicht zuviel verlangt, sich an ein paar Grundprinzipien zu halten.
Gordon Brown: Was folgt. Wie wir weltweit neues Wachstum schaffen. Campus Verlag, Frankfurt /M. - New York. 375 Seiten, 25,60.- Euro
Falter, 23. 2. 2011. Als Tony Judts Buch „Ill fares the Land" vergangenes Frühjahr erschien, wurde es allgemein als das politische Testament des schwer erkrankten New Yorker Intellektuellen gefeiert. Jetzt, wenige Monate nach seinem Tod, liegt es auch auf deutsch vor. Ob es eine so gute Idee war, die poetische Goldsmith-Zeile, die dem Buch den Titel gab, einfach wörtlich ins holpernde deutsche „Dem Land geht es schlecht" zu übersetzen, sei dahingestellt. Judts Buch ist eine Anklage gegen Totalkommerzialisierung, gegen die Ökonomisierung aller Werte, dagegen, dass die Reichen immer reicher werden und die Unterprivilegierten heute in krasser Chancenarmut leben. Vor allem aber ist sein Buch ein Plädoyer - für den Sozialstaat und für eine Sozialdemokratie, die ihre Aufgabe und ihre Idee wieder ernst nimmt. Seine These, die Linke müsse heute eine Kraft des Bewahrens werden, obwohl sie doch in der politischen Bilderwelt mit „erneuern" oder gar „radikal" verbunden wird, wird längst heftig diskutiert in europäischen Sozi-Kreisen. „Wenn die Sozialdemokratie eine Zukunft hat, dann als Sozialdemokratie der Angst", hat Judt formuliert. Ganz überzeugend ist das nicht.
Tony Judt: Dem Land geht es schlecht. Ein Traktat über unsere Unzufriedenheit. Hanser-Verlag, München, 189 Seiten, 19,50 Euro
Der Nerd als Revolutionär: Wikileaks-Lenin Julian Assange im Lichte seines Schrifttums. Falter, 8. Dezember 2010
Heute, Mittwoch, 29. September, 19 Uhr habe ich Wiener Kreisky-Forum Richard Wilkinson zu Gast, den Co-Autor des Buches "Gleichheit ist Glück. Warum gerechte Gesellschaften besser für alle sind". Im Folgenden die Langfassung eines Interviews, das ich für den aktuellen "Falter" mit Wilkinson führte.
Der Soziologe Sighard Neckel hat die Parallelgesellschaft der Reichen und Einlfussreichen erforscht. Morgen, Donnerstag, 23. September, habe ich ihn im Bruno-Kreisky-Forum zu Gast. Für den Falter habe ich vorab schon folgendes Interview mit ihm geführt.
„Strukturierte Verantwortungslosigkeit - Berichte aus der Bankenwelt", so heißt das neue Buch, das der Soziologe Sighard Neckel gemeinsam mit seinen Kolleginnen Claudia Honegger und Chantal Magnin herausgegeben hat. Dem ist ein großangelegtes Forschungsprojekt vorausgegangen, an dem die Soziologieinstitute der Universitäten Wien und Bern sowie das berühmte Frankfurter Institut für Sozialforschung beteiligt waren. In vielen dutzend Gesprächen mit Bankern in Österreich, der Schweiz und Deutschland wurde der Frage nachgegangen: Wie ticken die Banker eigentlich? Sighard Neckel, 53, selbst Leitungsmitglied des Frankfurter Instituts für Sozialforschung, ist seit 2008 Vorstand des Soziologieinstituts an der Universität Wien - und damit einer der prominentesten Neuzugänge im Wiener akademischen Betrieb.
Buchpräsentation: Donnerstag, 23. September, 19 Uhr. Bruno-Kreisky-Forum. Armbrustergasse 15. 1190 Wien.
Anliegen wie soziale Gerechtigkeit, angemessene Löhne, Chancengleichheit, eine ordentliche Gesundheitsversorgung für alle stehen, das zeigen alle Umfragen, ganz oben auf der Prioritätenliste der Bürger. Dennoch ist es nicht gut um die Sozialdemokraten in Europa bestellt. Die Parteistrukturen sind von vorgestern, an der Rampe stehen blutleere Karrieristen oder fade Apparatschiks, und wofür die Parteien so stehen, davon hat man eine ungefähre Ahnung, aber so richtig exakt weiß man das nicht. Und wenn es mal jemand zu erklären versucht, dann kommt Politikkauderwelsch raus, aber bestimmt keine „farbige, eigenwillige Sprache". Wie es dazu kam - und ob sich daran noch etwas ändern ließe -, das analysiert Franz Walter, Deutschlands renommiertester Parteienforscher, in einen feinen, kleinen Suhrkamp-Band: „Vorwärts oder abwärts? Zur Transformation der Sozialdemokratie."
Am kommenden Montag, 6. September, spricht Franz Walter im Rahmen der Reihe „Genial dagegen" im Wiener Kreisky Forum. Armbrustergasse 15, 1190 Wien, 19 Uhr.
Da sieht man wieder einmal, wozu Soziologie nützlich sein kann: Ein Forscherteam fragte Banker über die Finanzkrise aus. Falter, 7. Juli 2010
Stephan Schulmeister macht in seinem neuen Buch Vorschläge zur Budgetkonsolidierung und für einen „New Deal" in Europa. Falter, 30. Juni 2010.
Roger Liddle war einer der führenden Strategie-Denker Tony Blairs. Patrick Diamond war bis zuletzt Head of Policy Planing im Office von Premierminister Gordon Brown. Kommenden Montag habe ich beide zu Gast in meiner Reihe "Genial dagegen" im Kreisky-Forum. Im Vorfeld führte ich mit Liddle schon mal dieses Interview. Falter, 2. Juni 2010
Termin: Montag, 7. Juni. Roger Liddle & Patrick Diamond: The Only Way To Renew European Social Democracy. Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien, 19 Uhr
Tony Judt, der schwer kranke New Yorker Intellektuelle, hat gute Ratschläge für die Sozialdemokratie im Kampf gegen den „Klepto-Kapitalismus". Falter, 26. Mai 2010
2010 - das "Anno Domino" des globalen Finanzsystems? Falter, 12. Mai 2010
Wer dieser Tage den Computer hochfährt und die Nachrichten scannt oder die Zeitung aufschlägt und die Schlagzeilen überfliegt, den kann die nackte Angst packen. Und das ist nicht nur ein Rezipientenproblem - schließlich handeln die Nachrichten ja von erschrockenen Akteuren: Anlegern, die aus spanischen oder portugiesischen Staatsanleihen fliehen, griechischen Demonstranten in Zukunftsangst, EU-Finanzministern, die mit aschfahlen Gesichtern von einem „gefährlichsten Moment" murmeln und Wirtschaftsnobelpreisträgern wie Paul Krugman, der immerhin noch seinen Sinn für Sarkasmus bewahrt, wenn er das „Anno Domini 2010" schon mal das „Anno Domino" nennt - das Jahr, in dem ein Stein den anderen umwerfen könnte wie bei einer Dominoschlange. „Wenn wir ehrlich sind, wankt das gesamte kapitalistische System", urteilen die Kollegen vom „Herdentrieb", dem Wirtschaftsblog der Hamburger „Zeit".
Ja, es kann so ziemlich alles innerhalb weniger Tage zusammenbrechen. Wenn die Herde der Anleger aus griechischen, portugiesischen, spanischen und italienischen Staatanleihen flieht, dann können diese Länder ihre Schulden nicht mehr bedienen und gehen pleite. Dann haben die Banken, die Anleihen dieser Länder halten, große Löcher in ihren Büchern und gehen auch bankrott. Die großen Volkswirtschaften haben dann nicht mehr die finanzielle Potenz, sie zu retten. Und dann bricht das gesamte Welt-Finanzsystem zusammen. So einfach würde es laufen, das Horrorszenario.
Aber selbst wenn es nicht so schlimm kommt, ist ein Ausweg aus der Malaise nicht recht erkennbar: Weil im Grunde alle überschuldet sind - private Haushalte, die Staaten, und die Banken. Private und Unternehmen haben in den vergangenen zwei Jahren ihre Schulden zu reduzieren versucht, dafür sind die der Staaten explodiert. Wenn jetzt alle drei gleichzeitig versuchen, die Schulden zurückzufahren - dann ist eine tiefe Rezession die Folge. Mit Insolvenzen, Kreditausfällen und, Bingo, erst recht der Gefahr von Staatspleiten oder Bankzusammenbrüchen. Also: Die Schulden bringen uns an den Rand des Abgrunds, harte Sparmaßnahmen stürzen uns hinab. Und heute kann schon der Kollaps eines Akteurs alle anderen mit umwerfen.
Interesting Times sind das allemal, in denen man Montag morgens, knapp nach Börsenöffnung, mal schnell am Handy nachschaut, ob die Welt schon untergegangen ist.
Erklär mir die Krise! Wir erleben gerade die größte Umverteilung von Unten nach Oben in der Geschichte, meint Starökonom Joseph Stiglitz. Alte und neue Bücher von Keynes, Galbraith und der Wirtschaftsjournalistin Ulrike Hermann.
Interview mit Lord Robert Skidelsky: Der britische Wirtschaftshistoriker über die Dummheit der Ökonomen, die Macht der Banken und die Rückkehr von „Meister Keynes". Falter & taz, April 2010
Tobias Dürr (Progressives Zentrum Berlin): Was heißt heute Progressiv? Fortschrittliche Ideen für unsere Zeit.
Montag, 19. April 2010, 19 Uhr
Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien
Tobias Dürr war viel in den vergangenen zehn Jahren: Regelmäßiger „Zeit"-Autor, unter dem kurzzeitigen SPD-Vorsitz von Mathias Platzeck war er so etwas wie der Oberstratege der Partei, er ist Chefredakteur des Magazins „Berliner Republik" und seit drei Jahren hat er einen eigenen Think Tank: das „Progressive Zentrum" in Berlin. Inspiriert vom angloamerikanischen Linksliberalismus will das „Progressive Zentrum" die Linke entstauben und wieder mehrheitsfähig machen. Das lappt für manche etwas gar viel in Richtung „Blairismus", für andere ist gerade das der Weg, den „Mitte-Links-Parteien" ihren Zukunftsoptimismus zurückzugeben. „Fortschritt Jetzt!" heißt entsprechend zukunftsfroh der ein Reader, den Dürr und Kollegen gerade herausgeben haben. „Ein Handbuch progressiver Ideen für unsere Zeit", soll es sein. Was „progressiv" heute noch heißen kann, darüber spricht Tobias Dürr kommende Woche im Rahmen der Reihe „Genial dagegen" (die manchmal auch „genial dafür" sein will) im Kreisky-Forum in Wien.
Barack Obamas genialer Kampagnenplaner David Plouffe hat die Insidergeschichte des Wahlkampfes geschrieben. Jetzt zieht er als Nothelfer ins Weiße Haus ein. Falter, 7. April 2010
Nicht nur der SPÖ geht es schlecht. In ganz Europa ist die Sozialdemokratie in einer schweren Orientierungskrise. Falter, 30. März 2010.
Bücher zur Krise. Robert Skidelsky feiert die „Rückkehr des Meisters" John Maynard Keynes. Und in einem kleinen Buch aus John Kenneth Galbraiths Nachlass wird die ewige Wiederkehr des „finanziellen Schwachsinns" analysiert. taz & Falter, Buchmessenbeilagen, März 2010
Griechenland ist fast bankrott, Spanien, Portugal, Italien und Irland sind in argen Nöten. Aber sie sind dafür nicht allein verantwortlich. Schuld ist auch der Konstruktionsfehler der Währungsunion. Falter, 17. Februar 2010
Am Dienstag, dem 9. Februar, habe ich Jeremy Rifkin als Gast in meiner Reihe "Genial Dagegen" im Kreisky Forum. Rifkin wird in diesem Rahmen sein Buch "Die emphatische Zivilisation" vorstellen.
Dienstag, 9. Februar, 19 Uhr. Armbrustergasse 15, 1190 Wien.
Zur Einstimmung anbei schon eine kleine Besprechung des Rifkin-Buches, die ich für den aktuellen Falter geschrieben habe.
Im Wendejahr 1989 schlug die Geschichte in wenigen Wochen eine neue Richtung ein. Das war sehr aufregend. Und auch ein bisschen komisch. Falter, 11. November 2009
Deutschlands Sozialdemokraten wollen sich der Linkspartei öffnen. In der Hauptstadt Berlin regieren die Linken schon seit acht Jahren mit. Wie das läuft, erklärt Landesparteichef Klaus Lederer kommende Woche in Wien.
Am Dienstag, 20. Oktober ist Klaus Lederer um 19 Uhr im Kreisky-Forum in meiner Reihe „Genial dagegen" zu Gast. Er spricht zum Thema: „Links und Libertär? Warum die Linke mit der individuellen Freiheit hadert." (Armbrustergasse 15, 1190 Wien)
Weil der Relativismus an allem Schuld ist, ist er auch an der Finanzkrise schuld, findet der Papst. Das hätten wir uns denken können. Falter, 14. Juli 2009
Morgen, Donnerstag, 18. Juni wird Jürgen Habermas, der berühmteste lebende Philosoph, 80 Jahre alt. www.misik.at präsentiert die härtesten Debatten, die schärfsten Theorien, die bittersten Feindschaften und die prägnantesten Slogans von Mr. Weltgeist.
Kommenden Montag, 22. Juni habe ich Heiner Flassbeck, Deutschlands-Paradekeynesianer, zu Gast in meiner Reihe "Genial dagegen" im Kreisky-Forum. Für den "Falter" habe ich mit Flassbeck schon einmal vorab ein Interview geführt. Darin sagt er: Wenn Banken hohe Renditen versprechen, sollte man sofort die Finanzmarktaufsicht rufen.
Heiner Flassbeck: „Gescheitert. Wie uns der Marktfundamentalismus eine Weltwirtschaftskrise einbrockte."
Montag, 22. Juni 2009, 19 Uhr, Kreisky-Forum für Internationalen Dialog, Armbrustergasse 15, 1190 Wien
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Lesen Sie unten das gesamte Interview





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