Recently in Texte aus dem Falter (Wien) Category

Anliegen wie soziale Gerechtigkeit, angemessene Löhne, Chancengleichheit, eine ordentliche Gesundheitsversorgung für alle stehen, das zeigen alle Umfragen, ganz oben auf der Prioritätenliste der Bürger. Dennoch ist es nicht gut um die Sozialdemokraten in Europa bestellt. Die Parteistrukturen sind von vorgestern, an der Rampe stehen blutleere Karrieristen oder fade Apparatschiks, und wofür die Parteien so stehen, davon hat man eine ungefähre Ahnung, aber so richtig exakt weiß man das nicht. Und wenn es mal jemand zu erklären versucht, dann kommt Politikkauderwelsch raus, aber bestimmt keine „farbige, eigenwillige Sprache". Wie es dazu kam - und ob sich daran noch etwas ändern ließe -, das analysiert Franz Walter, Deutschlands renommiertester Parteienforscher, in einen feinen, kleinen Suhrkamp-Band: „Vorwärts oder abwärts? Zur Transformation der Sozialdemokratie."

Am kommenden Montag, 6. September, spricht Franz Walter im Rahmen der Reihe „Genial dagegen" im Wiener Kreisky Forum. Armbrustergasse 15, 1190 Wien, 19 Uhr.

Grüne, werdet erwachsen!

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Lokalfunktionäre verhageln Maria Vassilakou ihren Wahlkampf. Dahinter stecken Kindergartenmentalität und Ego-Ideologie.  Falter, 25. August 2010

Wie ticken Banker?

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Da sieht man wieder einmal, wozu Soziologie nützlich sein kann: Ein Forscherteam fragte Banker über die Finanzkrise aus. Falter, 7. Juli 2010

Kluge Reiche zahlen gerne

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Stephan Schulmeister macht in seinem neuen Buch Vorschläge zur Budgetkonsolidierung und für einen „New Deal" in Europa. Falter, 30. Juni 2010.

 

Roger Liddle war einer der führenden Strategie-Denker Tony Blairs. Patrick Diamond war bis zuletzt Head of Policy Planing im Office von Premierminister Gordon Brown. Kommenden Montag habe ich beide zu Gast in meiner Reihe "Genial dagegen" im Kreisky-Forum. Im Vorfeld führte ich mit Liddle schon mal dieses Interview. Falter, 2. Juni 2010

 

Termin: Montag, 7. Juni. Roger Liddle & Patrick Diamond: The Only Way To Renew European Social Democracy. Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien, 19 Uhr

Was haben wir aus der Welt gemacht!

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Tony Judt, der schwer kranke New Yorker Intellektuelle, hat gute Ratschläge für die Sozialdemokratie im Kampf gegen den „Klepto-Kapitalismus". Falter, 26. Mai 2010

 

Ja, Panik

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2010 - das "Anno Domino" des globalen Finanzsystems? Falter, 12. Mai 2010

 

Wer dieser Tage den Computer hochfährt und die Nachrichten scannt oder die Zeitung aufschlägt und die Schlagzeilen überfliegt, den kann die nackte Angst packen. Und das ist nicht nur ein Rezipientenproblem - schließlich handeln die Nachrichten ja von erschrockenen Akteuren: Anlegern, die aus spanischen oder portugiesischen Staatsanleihen fliehen, griechischen Demonstranten in Zukunftsangst, EU-Finanzministern, die mit aschfahlen Gesichtern von einem „gefährlichsten Moment" murmeln und Wirtschaftsnobelpreisträgern wie Paul Krugman, der immerhin noch seinen Sinn für Sarkasmus bewahrt, wenn er das „Anno Domini 2010" schon mal das „Anno Domino" nennt - das Jahr, in dem ein Stein den anderen umwerfen könnte wie bei einer Dominoschlange. „Wenn wir ehrlich sind, wankt das gesamte kapitalistische System", urteilen die Kollegen vom „Herdentrieb", dem Wirtschaftsblog der Hamburger „Zeit".

 

Ja, es kann so ziemlich alles innerhalb weniger Tage zusammenbrechen. Wenn die Herde der Anleger aus griechischen, portugiesischen, spanischen und italienischen Staatanleihen flieht, dann können diese Länder ihre Schulden nicht mehr bedienen und gehen pleite. Dann haben die Banken, die Anleihen dieser Länder halten, große Löcher in ihren Büchern und gehen auch bankrott. Die großen Volkswirtschaften haben dann nicht mehr die finanzielle Potenz, sie zu retten. Und dann bricht das gesamte Welt-Finanzsystem zusammen. So einfach würde es laufen, das Horrorszenario.

 

Aber selbst wenn es nicht so schlimm kommt, ist ein Ausweg aus der Malaise nicht recht erkennbar: Weil im Grunde alle überschuldet sind - private Haushalte, die Staaten, und die Banken. Private und Unternehmen haben in den vergangenen zwei Jahren ihre Schulden zu reduzieren versucht, dafür sind die der Staaten explodiert. Wenn jetzt alle drei gleichzeitig versuchen, die Schulden zurückzufahren - dann ist eine tiefe Rezession die Folge. Mit Insolvenzen, Kreditausfällen und, Bingo, erst recht der Gefahr von Staatspleiten oder Bankzusammenbrüchen. Also: Die Schulden bringen uns an den Rand des Abgrunds, harte Sparmaßnahmen stürzen uns hinab. Und heute kann schon der Kollaps eines Akteurs alle anderen mit umwerfen.

 

Interesting Times sind das allemal, in denen man Montag morgens, knapp nach Börsenöffnung, mal schnell am Handy nachschaut, ob die Welt schon untergegangen ist.

Hurra, wir dürfen zahlen

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Erklär mir die Krise! Wir erleben gerade die größte Umverteilung von Unten nach Oben in der Geschichte, meint Starökonom Joseph Stiglitz. Alte und neue Bücher von Keynes, Galbraith und der Wirtschaftsjournalistin Ulrike Hermann.

„Das Oligopol brechen"

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Interview mit Lord Robert Skidelsky: Der britische Wirtschaftshistoriker über die Dummheit der Ökonomen, die Macht der Banken und die Rückkehr von „Meister Keynes". Falter & taz, April 2010

Termine: Tobias Dürr im Kreisky-Forum

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Tobias Dürr (Progressives Zentrum Berlin): Was heißt heute Progressiv? Fortschrittliche Ideen für unsere Zeit.

Montag, 19. April 2010, 19 Uhr

Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15, 1190 Wien

 

Tobias Dürr war viel in den vergangenen zehn Jahren: Regelmäßiger „Zeit"-Autor, unter dem kurzzeitigen SPD-Vorsitz von Mathias Platzeck war er so etwas wie der Oberstratege der Partei, er ist Chefredakteur des Magazins „Berliner Republik" und seit drei Jahren hat er einen eigenen Think Tank: das „Progressive Zentrum" in Berlin. Inspiriert vom angloamerikanischen Linksliberalismus will das „Progressive Zentrum" die Linke entstauben und wieder mehrheitsfähig machen. Das lappt für manche etwas gar viel in Richtung „Blairismus", für andere ist gerade das der Weg, den „Mitte-Links-Parteien" ihren Zukunftsoptimismus zurückzugeben. „Fortschritt Jetzt!" heißt entsprechend zukunftsfroh der ein Reader, den Dürr und Kollegen gerade herausgeben haben. „Ein Handbuch progressiver Ideen für unsere Zeit", soll es sein. Was „progressiv" heute noch heißen kann, darüber spricht Tobias Dürr kommende Woche im Rahmen der Reihe „Genial dagegen" (die manchmal auch „genial dafür" sein will) im Kreisky-Forum in Wien.

 

 

 

 

Wahlkampf im Badezimmer

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Barack Obamas genialer Kampagnenplaner David Plouffe hat die Insidergeschichte des Wahlkampfes geschrieben. Jetzt zieht er als Nothelfer ins Weiße Haus ein. Falter, 7. April 2010

 

Was ist eigentlich mit den Sozis los?

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Nicht nur der SPÖ geht es schlecht. In ganz Europa ist die Sozialdemokratie in einer schweren Orientierungskrise. Falter, 30. März 2010.

Keynes rockt

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Bücher zur Krise. Robert Skidelsky feiert die „Rückkehr des Meisters" John Maynard Keynes. Und in einem kleinen Buch aus John Kenneth Galbraiths Nachlass wird die ewige Wiederkehr des „finanziellen Schwachsinns" analysiert. taz & Falter, Buchmessenbeilagen, März 2010

 

War der Euro ein Fehler?

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Griechenland ist fast bankrott, Spanien, Portugal, Italien und Irland sind in argen Nöten. Aber sie sind dafür nicht allein verantwortlich. Schuld ist auch der Konstruktionsfehler der Währungsunion. Falter, 17. Februar 2010

Am Dienstag, dem 9. Februar, habe ich Jeremy Rifkin als Gast in meiner Reihe "Genial Dagegen" im Kreisky Forum. Rifkin wird in diesem Rahmen sein Buch "Die emphatische Zivilisation" vorstellen.

Dienstag, 9. Februar, 19 Uhr. Armbrustergasse 15, 1190 Wien.

Zur Einstimmung anbei schon eine kleine Besprechung des Rifkin-Buches, die ich für den aktuellen Falter geschrieben habe.

So stürzte ich den Kommunismus!

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Im Wendejahr 1989 schlug die Geschichte in wenigen Wochen eine neue Richtung ein. Das war sehr aufregend. Und auch ein bisschen komisch. Falter, 11. November 2009

 

Wo ist das Geld?

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Starökonom Robert J. Shiller und Aktionskünstler Georg Zoche untersuchen die Mechanik von Boom und Finanzkrach. Falter, Buchbeilage, Oktober 2009
 

Ein liberaler Kommunist

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Deutschlands Sozialdemokraten wollen sich der Linkspartei öffnen. In der Hauptstadt Berlin regieren die Linken schon seit acht Jahren mit. Wie das läuft, erklärt Landesparteichef Klaus Lederer kommende Woche in Wien.

 

Am Dienstag, 20. Oktober ist Klaus Lederer um 19 Uhr im Kreisky-Forum in meiner Reihe „Genial dagegen" zu Gast. Er spricht zum Thema: „Links und Libertär? Warum die Linke mit der individuellen Freiheit hadert." (Armbrustergasse 15, 1190 Wien)

Ketchup-Ökonomen

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Paul Krugman und Francis Fukuyama untersuchen den „intellektuellen Kollaps" der zeitgenössischen Wirtschaftswissenschaft. Das „Atlantic Monthly" fragt, wie sich eine Wirtschaftskrise eigentlich anfühlt. taz, 12. Oktober & Falter 14. Oktober 2009 

Börsengier und Homoehe

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Weil der Relativismus an allem Schuld ist, ist er auch an der Finanzkrise schuld, findet der Papst. Das hätten wir uns denken können. Falter, 14. Juli 2009

Morgen, Donnerstag, 18. Juni wird Jürgen Habermas, der berühmteste lebende Philosoph, 80 Jahre alt. www.misik.at präsentiert die härtesten Debatten, die schärfsten Theorien, die bittersten Feindschaften und die prägnantesten Slogans von Mr. Weltgeist.

 

„Sie zocken schon wieder"

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Kommenden Montag, 22. Juni habe ich Heiner Flassbeck, Deutschlands-Paradekeynesianer, zu Gast in meiner Reihe "Genial dagegen" im Kreisky-Forum. Für den "Falter" habe ich mit Flassbeck schon einmal vorab ein Interview geführt. Darin sagt er: Wenn Banken hohe Renditen versprechen, sollte man sofort die Finanzmarktaufsicht rufen. 

 

Heiner Flassbeck: „Gescheitert. Wie uns der Marktfundamentalismus eine Weltwirtschaftskrise einbrockte."

Montag, 22. Juni 2009, 19 Uhr, Kreisky-Forum für Internationalen Dialog, Armbrustergasse 15, 1190 Wien

 

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Lesen Sie unten das gesamte Interview

Prophet der Innovation

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Joseph A. Schumpter war ein großer Ökonom, ein schräger Typ, ein Gelehrter von Weltruhm, der stets am Rande des Scheiterns war. Thomas K. McCraw hat eine packende Biographie geschrieben. Falter, 3. Juni 2009

Viel Kapitalverkehr

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Wirtschaftsblogs. Die kundigsten Debatten über die Finanzkrise finden mittlerweile in den Fasern des Internet statt. Falter, 3. Juni 2009

Das neue Buch´des Philosophen kommt im Befehlston daher: „Du musst dein Leben ändern!" Ein Gespräch mit Peter Sloterdijk über die „Massenfrivolität" des Neoliberalismus, die Krise als Katastrophenfilm und das Genialische an Barack Obama. taz, 5. Mai und Falter, April 2009

Die Wutprobe

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Banker und Manager schlägt der Volkszorn entgegen. Die Wut der Schlechtweggekommenen ist ein produktiver, aber höchst gefährlicher Affekt. Eine Geschichte und Anatomie eines Gefühls. Falter 8. April, taz 9. April 2009

Der lachende Erste

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Wenn die Welt westlicher wird, der Westen aber an Macht verliert: Fareed Zakaria schreibt die außenpolitische Doktrin für das postamerikanische Zeitalter. taz und Falter, März 2009

Zünd eine Kerze weniger an

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Thomas L. Friedman, Starkolumnist der New York Times liefert mit seinem Buch "Was zu tun ist" eine Anleitung zur Weltrettung. Falter & Berliner Zeitung, März 2009

„Ich komm hier nie an"

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Migrationsexperte Mark Terkessidis über Integrationspolitik, die Festung Europa und die Muslime, die angeblich nicht zu „uns" passen. Falter, 4. März 2009

 

Kommando des Geldes

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Die Pumpökonomie hat den Crash provoziert, ihr Ende würde die Depression aber nur vertiefen. Mit "Mehr Geld" der Brüder Heidenreich können wir uns schon einmal auf den kommenden Schock einstimmen.

taz 24.1.2009 & Falter, 18. 2. 2009

„Ein schizophrener Moment"

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Das ökonomische Desaster kann politisch positive Folgen haben, meint der Politikwissenschaftler Colin Crouch. taz & Falter, März 2009

 

Heilige Bytes

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Kreuznet, Gloria.tv & Co. Ultrakonservative Kreuzkatholiken laufen der Amtskirche mit ihren Internetaktivitäten die Diskurshoheit ab. Falter, 18. Februar 2008

Am kommenden Montag, 26. Jänner habe ich in meiner Reihe "Genial dagegen" die Soziologin Eva Illouz zu Gast. Sie wird zum Thema "Emotional Capitalism" sprechen. Eva Illouz, Autorin des Theorie-Meilensteins "Konsum der Romantik" spricht um 19 Uhr, Kreisky-Forum, Armbrustergasse 15. 1190 Wien.

Vorab habe ich für den "Falter" schon dieses Interview mit ihr gemacht:

Lieben die Menschen anders im modernen Kapitalismus?

Illouz: Ein paar Empfindungen bleiben schon immer gleich - dass man Herzklopfen hat oder total verwirrt ist, wenn man mit jemanden zusammen ist, in den man sich verliebt hat, dass man kaum mehr schlafen kann oder nichts mehr essen will. Aber wie die Menschen ihr Leben rund um das Thema „Liebe" organisieren, alle Institutionen, die damit in Zusammenhang stehen, das hat sich sehr verändert. Die sexuelle Freiheit hat viel verändert. In einer Gesellschaft, in der es als unmoralisch galt, viele Partner zu haben, gab es eine Kultur der Sublimierung. Heute leben wir eher in einer Ökonomie des Übermaßes, auch in der Liebe, und das verändert natürlich unser Empfinden von Liebe. Die Storys, die wir um die Liebe herum erzählen, haben sich fundamental verändert.

 

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Modell Weltuntergang

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Willi Hemetsberger war der Star unter Österreichs Investmentbankern. Jetzt erklärt er:  Im Finanzsektor gibt es die freie Marktwirtschaft gar nicht. Und die Banker ignorieren ihre eigenen Katastrophenszenarios systematisch. Falter, 23. Dezember 2008

 

Krieg in der Stadt

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Falter, 17. Dezember. Wer am falschen Ort in die falschen Familien hinein geboren wird kommt auf die falschen Schulen und hat keine Chance von Kinderbeinen an. Längst entsteht eine Klasse „geborener Verlierer"...

Die Zehn Gebote für den Weihnachtseinkauf. Falter, 17. Dezember 2008

Auf der Spur des Geldes

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falter.jpgGestern war es noch auf der Bank. Heute ist es futsch. Wo ist das ganze Geld hin? Ein Finanzcrash-Kurs.

Falter, 10. Dezember 2008

 

Stimulierende Zeiten

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Was ist eigentlich ein gutes Konjunkturprogramm? Eines, das schnell wirkt und lange nützt. Falter, 3. Dezember 2008 

 

Das Ende des Marktglaubens

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Falter (Rubrik "Wiedergelesen), 26. November 2008. Als John Maynard Keynes 1936 seine „Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes" veröffentlichte, war die Revolutionierung des ökonomischen Denkens längst im Gange. In den USA folgte Präsident Franklin D. Roosevelt mit seinem „New Deal" schon „keynsianischen" Prinzipien. Doch schon zehn Jahre davor, 1926, hat Keynes in seinem programmatischen Essay „Das Ende des Laissez-Faire" sein Credo formuliert, das sich nach dem Krach von 1929 weltweit durchsetzen sollte und sich heute wieder brandaktuell liest: dass der „aufgeklärte Eigennutz" keinesfalls zum allgemeinen Vorteil umschlage; ja, dass der Eigennutz „keineswegs immer aufgeklärt ist"; dass viele üble Dinge Resultat des Risikogeistes, der Unsicherheit, der Unwissenheit sind. Und dass man die Prosperität einer Gesellschaft nicht allein dem privaten Profitstreben überantworten dürfe. Keynes Motiv: Den Kapitalismus vor sich selbst zu retten.

 

John Maynard Keynes: The End of Laissez-Faire. In: Keynes: Essays in Persuasion. London, 1963

Er malt uns eine bessere Welt

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Die Erwartungen sind überlebensgroß. Aber Barack Obamas Wahl kann der Auftakt einer neuen progressiven Ära werden. Was sich moderne Politiker vom nächsten US-Präsidenten abschauen können. Falter, 12. November 2008 







Robert Misik
robert@misik.at

Journalist & Sachbuchautor
Lebt & arbeitet in Wien
Alles über Misik

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Ich betreibe dieses Blog seit einigen Jahren und ohne allzu intensiver Arbeit ist er zu einem der meistgelesenen nichtkommerziellen Online-Formate in Österreich geworden. Deshalb will ich es in den nächsten Monaten mit etwas mehr Engagement hochpimpen, um es zu dem führenden progressiven Weblog Österreichs zu machen.

Deswegen wende ich mich mit der simplen Frage an Sie, ob Ihnen dieses Blog etwas wert ist. Die Sache ist ziemlich einfach: Je mehr Leute bereit sind, dafür ein bisschen zu spenden, umso besser wird das Ding. Daueraufträge bringen Planungssicherheit. Für Ihre Beiträge habe ich ein eigenes Konto eingerichtet:

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Ich danke Ihnen schon einmal für Ihr Engagement und hoffe, Sie sehen die Sache so wie ich: Sudern reicht nicht! Let's do it!

Herzlich,

Ihr

Robert Misik

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