Recently in Texte aus der taz (Berlin) Category

Helfen? Den Pleitegriechen?

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Gesamteuropäische Solidarität wird heftig beschworen. Aber viele Bürger wollen davon nichts mehr hören. Ist Solidarität out? Was ist das überhaupt: Solidarität. taz, 12. November 2011

Unter den Argumenten, die im Zusammenhang mit Schuldenkrise und Eurorettung vorgebracht werden, verfängt eines immer weniger: Dass Hilfen, Kredittranchen, Bürgschaften und Schuldenerlass für die Griechen ein "Akt europäischer Solidarität" seien. Der Boulevard trommelt, die "faulen" Pleitegriechen hätten das nicht verdient. Die Populisten rufen "unser Geld für unsere Leute" und die normalen Bürger murmeln: "Warum soll ich denen helfen, mir hilft ja auch keiner?" Ist also "Solidarität" eine nichtssagende Kategorie geworden?

Was ist "Solidarität" eigentlich? 

Aus Erfahrung klüger

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Renegatentum, mal anders rum: Ein Thatcher-Fan und ein FAZ-Herausgeber bekennen, sie beginnen „zu glauben, dass die Linke recht hat". Und zwar ganz ohne Ideologie, dafür mit viel Realitätssinn. Der Standard, 18. August und taz, 20. August 2011

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Zum 100. Geburtstag Marshal McLuhans fragte mich die taz, was mir zur Berühmtesten seiner berühmten Formeln einfällt:

Uff! Die legendärste aller McLuhan-Zeilen. Rauf und runter rezipiert. Auch noch fünfzig Jahre, nachdem sie geprägt wurde, wird sie in medientheoretisch interessierten Kreisen hinausposaunt, als wäre sie noch eine große Weisheit. Eine dieser, „wie-schon-McLuhan-sagte"-Formeln. Wahrscheinlich ist es diese Zeile, derentwegen ich mich nie für McLuhan interessiert habe. Nicht, dass ich sie für falsch hielte. Eher ist sie einer jener Parolen, die so wahr sind, dass sie schon wieder zu einem Klischee werden. Und sie ist ja, kategorisch verstanden, sowohl falsch als auch wahr. Wahr ist, dass die Kanäle, die Medien, deren Eigenlogik, den Sprechenden an sich anschließen. Die Botschaft macht etwas aus dem, der spricht, er ist nicht Herr seiner Botschaft. Das Medium benutzt ihn, und nicht er allein das Medium. The Media is the Message - ja, eh, wissen wir schon, danke schön! Und in ihrer besserwisserischen Version, verstanden als: „das Medium ist alles, die Botschaft nichts", ist die Formel ja auch ein bisschen falsch. Aber in gewissem Sinn ist sie eine Formel, die sich gegen ihren Urheber richtet, so wie das Frankenstein-Monster, das sich gegen seinen Erschaffer richtet. Denn steckt in dem Formel-, Sloganhaften nicht auch ein performative Bestätigung des Gesagten selbst? Von der Art: „Ich muss einen Einzeiler schaffen, den sich alle Welt merkt." Dann ist die Pointe alles, hinter der der Inhalt der Formel längst verschwunden ist. Was sie sachlich aussagt, wird schnell zum Dekor hinter der Phrase. Steile These, heute etwas flach. Wobei es natürlich ihre geniale Wahrheit ist, die sie zur Banalität macht. 

Der Alte hinterm Berg

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Osama bin Laden - der Mann mit Turban und Zauselbart, im Schneidersitz mit der Kalaschnikow in der Hand. Er war auch eine schräge Pop-Ikone, Produkt unserer Projektionen, eine Kunstfigur. Jetzt ist er tot. taz, 3. Mai 2011

Welch eine Meldung wäre das noch vor sechs, sieben Jahren gewesen - „Osama bin Laden von US-Spezialeinheiten getötet". Heute ist das selbst für Nachrichtenjunkies eine Meldung, die allenfalls mit Interesse aufgenommen wird „...Ach, ja, bin Laden". Die Nachricht von seinem Tod kommt jedenfalls Jahre zu spät, als dass sie noch große Emotionen aufwühlen oder gar weltpolitische Wellen schlagen könnte. Einerseits.

Was haben wir aus unserer Welt gemacht?

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Im Grunde müssen wir die Energieversorgung unserer Gesellschaften komplett neu planen und aufbauen. Solange das nicht geschieht, können wir höchstens zwischen verschiedenen Formen der Katastrophe wählen. taz, 16. März 2011

Paradise lost

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Soll man heute noch den Kommunismus beschwören? Dürfen darf man. Aber besser lässt man es. Denn die Kommunisten von heute leben in einer Welt der unnützen, leeren Imaginationen. taz, 29. Jänner 2011

Wie man Populisten stark macht

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Einen Haider, einen Wilders, einen Strache - kann's die auch in Deutschland geben? Aber klar doch! taz, 17. Dezember 2010

Die Wahrheit ist offenbar nicht zumutbar

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Wie der türkische Botschafter in Wien eine diplomatische Krise auslöste. taz, 12. November 2010.

Klar, diplomatisch waren die Worte, mit denen der türkische Botschafter Kadri Ecvet Tezcan die Anti-Ausländer-Stimmung in Österreich charakterisierte, nicht wirklich. Gewiss auch, ganz den Gepflogenheiten seiner Branche entsprach es nicht, dass er der als „Abschiebeministerin" bekannten Innenministerin Maria Fekter implizit vorhielt, sie würde besser in eine rechtsextreme Partei passen.

Aber dafür haben die starken Sätze, die der türkische Botschafter in Österreich sagte, einen Vorteil: Sie sind alle wahr. Mehr noch: Letztendlich weiß das jeder.

Auf üble Weise manipulativ

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Ein „Time"-Cover mit einer verstümmelten Afghanin heizt die Debatte an: Raus aus Afghanistan oder weiter Krieg führen gegen die Taliban? taz, 7. August 2010

Time Magazine.jpgEs ist eines jener Titelblätter, die man so gemeinhin einen Eye-Catcher nennt - das Cover des aktuellen „Time"-Magazin. Eine junge, hübsche Frau mit abgeschnittener Nase. Daneben die Schlagzeile: What Happens When We Leave Afghanisatan. Ohne Fragezeichen, wohlgemerkt. Die Botschaft ist also ziemlich unverschlüsselt: DAS passiert, wenn wir aus Afghanistan abziehen.

Das ist natürlich eine ziemlich absurde Textierung, als „das" ja vor etwa einem Jahr passiert ist: der 18jährigen Aisha wurden von der Familie ihres Mannes - einem Anhänger der Taliban - Nase und Ohren abgeschnitten, als „Strafe" dafür, dass sie der Tortur, die ihre Ehe darstellte, zu entfliehen versucht hatte. Insofern ließe sich natürlich nüchtern feststellen: das passiert auch, wenn wir NICHT aus Afghanistan abziehen. Das passiert, trotz neun Jahren westlicher Besatzung.

Nach uns die Ölpest!

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Die Katastrophe der „Deepwater Horizon" ist kein Unfall - sondern der High-Risk-Strategie der Süchtigen nach der Droge Öl. Die Welt muss auf Entzug. taz, 2. Juni 2010

 

Mein Beitrag zum deutschen Kirchentag. taz, 14. Mai 2010

Ein Lob dem 1. Mai

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From the Archives. Aus Anlass von 120 Jahre 1. Mai hier ein Essay, den ich 2004 für die taz geschrieben habe:

Ein Lob dem 1. Mai. Mag der "Feiertag des Proletariats" auch zu einem Volksfest geworden sein, so stellt er doch einen Eingriff in den öffentlichen Ablauf des Stadtlebens dar. Er irritierte Routinen und lässt die Ahnung entstehen, dass die Dinge nicht unbedingt so ablaufen müssen, wie sie immer ablaufen.

„Das Oligopol brechen"

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Interview mit Lord Robert Skidelsky: Der britische Wirtschaftshistoriker über die Dummheit der Ökonomen, die Macht der Banken und die Rückkehr von „Meister Keynes". Falter & taz, April 2010

Keynes rockt

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Bücher zur Krise. Robert Skidelsky feiert die „Rückkehr des Meisters" John Maynard Keynes. Und in einem kleinen Buch aus John Kenneth Galbraiths Nachlass wird die ewige Wiederkehr des „finanziellen Schwachsinns" analysiert. taz & Falter, Buchmessenbeilagen, März 2010

 

Hände weg von meiner Paranoia

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Nach dem vereitelten Unterhosenattentat verfällt der Westen wieder in Terrorpanik und Sicherheitswahn, wird gejammert. Aber ist das überhaupt wahr? taz & Standard, 12. Jänner 2010

 

Keine Sonntagsrede

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Das Problem an Obamas Oslo-Rede ist nicht, dass er Krieg als „Notlösung" verteidigte. Sondern dass er das mit falschem Zungenschlag tat. taz, 12. Dezember 2009

 

Auftrumpfendes Gekeppel

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Die Miesepeter fühlen sich bestätigt: Barack Obama ist ein Schönredner, der nichts zustande bringt. Wenn sie sich da bloß nicht schon wieder täuschen. taz, 16. Oktober 2009

Ketchup-Ökonomen

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Paul Krugman und Francis Fukuyama untersuchen den „intellektuellen Kollaps" der zeitgenössischen Wirtschaftswissenschaft. Das „Atlantic Monthly" fragt, wie sich eine Wirtschaftskrise eigentlich anfühlt. taz, 12. Oktober & Falter 14. Oktober 2009 

Einmal Neo, immer Neo.

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Irving Kristol, Godfather der Neokonservativen, ist 89jährig in Washington verstorben. taz, 22. September 2009

 

„Aggressives Betteln"

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Die Roma sind seit jeher die paradigmatischen "fremden Fremden". taz, 16. September 2009

Krise? Welche Krise?

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Eine Katastrophe tritt ein, macht Bumm!, geschieht und ist damit wieder vorbei. Die Krise dagegen ist auch heute noch wie Feinstaub: Man weiß, sie ist da, aber man sieht keine Trümmer. Zum 1. Jahrestag der Lehman-Pleite für die taz, 15. September 2009

 

Money for nothing

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Arcandor ist insolvent, den Chef muss das nicht grämen: der geht nach sechs Monaten im Job mit 15 Millionen Euro heim. Das ist nicht korrupt, sondern normal in einem korrupten System. taz, 2. September 2009

Wohlstand für alle ist möglich

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Peter Bofinger, einer der fünf deutschen „Wirtschaftsweisen", erklärt, warum Ludwig Erhards alte Maxime die richtige Antwort auf die Weltwirtschaftskrise ist. taz, 8. August 2009

Reingefallen

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John Malkovich entreißt den dichtenden Killer Jack Unterweger dem Vergessen. taz, 6. Juli 2009

Habermas als Werbetexter

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taz, 18. Juni 2009

 

Da alles Kommunikation ist, hat derjenige Deutungshoheit, der eingängige Slogans prägt. Jürgen Habermas ist ein solcher Bezeichnungskünstler. „Der Publizist Habermas hat dem Wissenschaftler Habermas immer wieder zu prägnanten Formulierungen verholfen, ohne die in einer Kommunikationsgesellschaft Öffentlichkeit nicht erreicht werden kann", schrieb Detlev Claussen einmal. „Eine Art Schadensabwicklung", „Die neue Unübersichtlichkeit", das sind fast geflügelte Worte geworden, und den „herrschaftsfreien Diskurs", den fordert mancher ein, ohne genau zu wissen, was es mit Habermas' Diskursethik auf sich hat.

 

Noch so eine Habermas-Wendung, die einen regelrechten Siegeszug durch die Essayistik und die Sonntagsreden genommen hat, bis sie beim gepflegten Kneipen-Gespräch angekommen ist: „Kolonialisierung der Lebenswelt." Systemische Medien wie „Geld" oder „Macht" kolonisierten heute die konkreten Lebenswelten, schrieb Habermas. Das ist jetzt auch schon über dreißig Jahre her, und wenn es heute üblich geworden ist, die „Totalökonomisierung der Gesellschaft" zu beklagen, dann kann man das auch als versimpelte Schwundform der Habermasschen Diagnose betrachten. Die Spur dieser „Kolonisierung" hat Habermas schon sehr früh aufgenommen, als er noch ein glühender Anhänger des „frühen" Marx war. Nicht nur die Arbeit sei „entfremdet", Rationalisierungen aller Art seien etwas, das den Bürger und die Bürgerin „mit ‚Entfremdung' überzieht". Heute, 54 Jahre später, klingt das bei ihm so: „Das ganze Programm einer hemmungslosen Unterwerfung der Lebenswelt unter Imperative des Marktes muss auf den Prüfstand."

War's das mit links?

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Ist die Sozialdemokratie ein Auslaufmodell? Drei Gründe für den Absturz der europäischen Linken bei den EU-Wahlen. taz & Standard, 9. Juni 2009

Immer wieder Weimar

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Von der „geglückten Demokratie" zur „gefährdeten Republik": Albrecht von Lucke schlägt Alarm. taz, 23. Mai 2009

Innerlich gelähmt

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Jetzt zahlt die Linkspartei den Preis für die Fusion mit frustrierten, sektiererischen Westlinken. taz, 19. Mai 2009

 

Kapseln für's digitale Suproletariat

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Schriften zu Zeitschriften. „Texte zur Kunst" umkreist das Leben im Neoliberalismus, „dérive" zeigt, wie man in ihm wohnt. taz, 4. Mai 2009

 

Mein Beitrag zum deutschen Kirchentag - für die taz. (5. Mai 2009)

Das neue Buch´des Philosophen kommt im Befehlston daher: „Du musst dein Leben ändern!" Ein Gespräch mit Peter Sloterdijk über die „Massenfrivolität" des Neoliberalismus, die Krise als Katastrophenfilm und das Genialische an Barack Obama. taz, 5. Mai und Falter, April 2009

Der Frankenstein-Komplex

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Schweinegrippe als Metapher. taz, 28. April 2009

Der Weltpresse ist zu entnehmen, dass ein scheußliches Verbrechen gegen internationales Recht begangen wurde. Schwere Menschenrechtsverletzungen sind geschehen. Da anzunehmen ist, dass auch Staatsanwälte - sei es irgendwo in Spanien, sei es in Berlin - Zeitungen lesen, darf vorausgesetzt werden, dass bald gegen etwaige bekannte und unbekannte Verdächtige ermittelt wird. Und dass sie, sollten sie sich irgendwo in Griffweite der Ermittler befinden, in Untersuchungshaft wandern.

Die Wutprobe

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Banker und Manager schlägt der Volkszorn entgegen. Die Wut der Schlechtweggekommenen ist ein produktiver, aber höchst gefährlicher Affekt. Eine Geschichte und Anatomie eines Gefühls. Falter 8. April, taz 9. April 2009

Der lachende Erste

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Wenn die Welt westlicher wird, der Westen aber an Macht verliert: Fareed Zakaria schreibt die außenpolitische Doktrin für das postamerikanische Zeitalter. taz und Falter, März 2009

Fürchtet Euch vor dem Unternehmergeist!

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Gepriesen sei die Finanzkrise für solche Theaterabende! Elfriede Jelineks „Die Kontrakte des Kaufmanns" in einer „Urlesung" am Wiener Akademietheater. taz, 18. März 2009

Erb gut!

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Helga Nowotny und Giuseppe Testa erinnern daran: Das Individuum ist mehr als die Buchstabenfolge des Gencodes. taz, 12. März 2009

Kommando des Geldes

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Die Pumpökonomie hat den Crash provoziert, ihr Ende würde die Depression aber nur vertiefen. Mit "Mehr Geld" der Brüder Heidenreich können wir uns schon einmal auf den kommenden Schock einstimmen.

taz 24.1.2009 & Falter, 18. 2. 2009

„Ein schizophrener Moment"

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Das ökonomische Desaster kann politisch positive Folgen haben, meint der Politikwissenschaftler Colin Crouch. taz & Falter, März 2009

 

Der überforderte Kapitalismus

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Mit einer Billion Dollar will die Obama-Regierung den Finanzmarkt retten. Jetzt zeigt sich: Der Neoliberalismus hat die Welt ins größte Desaster seit Hitler und Stalin geritten. taz, 12. Februar 2008








Robert Misik
robert@misik.at

Journalist & Sachbuchautor
Lebt & arbeitet in Wien

Alles über Misik »

Liebe Leserinnen,
liebe Leser!

Ich betreibe dieses Blog seit einigen Jahren und ohne allzu intensiver Arbeit daran ist er zu einem der meistgelesenen nichtkommerziellen Online-Formate in Österreich geworden.

Deshalb will ich diesen Blog in den nächsten Monaten mit etwas mehr Engagement hochpimpen, um ihn zu dem führenden progressiven Weblog Österreichs zu machen. Ein bisschen habe ich damit in den vergangenen Wochen schon begonnen.

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  • Till: Danke für die Info. Der ORF traut sich doch sicher nie das read more
  • Siteicon saibot: Es ist einfach Religionen zu verdammen. Auch sieht man wie nützlich die read more
  • Robert Misik: distanzieren ist zu viel gesagt. aber ich sag auch, was ich heute read more
  • Robert Misik: sause auf deutsch und englisch. gibt simultanübersetzung. read more
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  • Katha: @Anon: wieso denn, das hat doch nichts damit zu tun, woher die read more
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